Erstellt im Auftrag von FireFox Gold

Nach den Wahlen in Serbien sind skandinavische Rohstoffe Europas bester Joker

Nach den Wahlen in Serbien sind skandinavische Rohstoffe Europas bester Joker FireFox Gold

Der Goldexplorer FireFox Gold CA31816R8369 A419WJ sucht auf dem Projekt Mustajärvi im finnischen Lappland nach dem Edelmetall. Mitte Oktober veröffentlichte das Unternehmen Ergebnisse zweier Bohrungen aus dem laufenden Bohrprogramm. Die Bohrungen wurden in der erst kurz zuvor entdeckten Zone Lammas niedergebracht und bestätigen die Entdeckungsbohrung.

FireFox CEO Carl Löfberg misst den Erweiterungsbohrungen bei der neuen Lammas-Entdeckung große Bedeutung bei. Nun ließe sich "eine analoge mineralisierte Scherzone mit einer Streichlänge von über 200 Metern" nachweisen, die sich in alle Richtungen öffne. "Darüber hinaus liegt der Erzgehalt der Bohrabschnitte in der Lammas-Zone weiterhin deutlich über dem globalen Durchschnitt."

FireFox Gold bohrt bei Mustajärvi rund 6 Gramm Gold pro Tonne

21 Meter mit 4,13 Gramm Gold pro Tonne ab einer Tiefe von 114 Metern hatte die Entdeckungsbohrung einige Wochen zuvor geliefert. Eine der neuen Bohrungen ergab 16,6 Meter mit 5,83 Gramm Gold pro Tonne. Damit finden sich attraktive Gehalte in vergleichsweise geringer Tiefe – für Goldexplorer ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg zum erfolgreichen Projektabschluss.

Das europäische Interesse an skandinavischen Rohstoffexplorern wie FireFox Gold dürfte in den kommenden Monaten spürbar zunehmen. Der Grund: Der jüngste Wahlausgang in Serbien. Am 25. Oktober 2026 gewann die "Student List" (Studentska lista – Studenti pobeđuju) mit rund 52,7 % der Stimmen eine absolute Mehrheit und beendete damit die 14-jährige Dominanz von Aleksandar Vučić und der Serbischen Fortschrittspartei. Vučić räumte die Niederlage noch am Wahlabend ein.

Der Großteil der Medienberichte in Deutschland dreht sich um das Korruptionsthema, das die Bewegung antreibt und um ihre Entstehung als Folge eines eingestürzten Bahnhofsdachs in Novi Sad. Weniger berichtet wird über die Auswirkungen des politischen Wechsels auf den Bergbau in Serbien – und damit auf den Zugang Europas zu wichtigen Rohstoffen.

Sinnbildlich für die Ambitionen der Bewegung im Hinblick auf den Bergbau steht der Landwirt und Aktivist Zlatko Kokanović, der auf der Studentenliste steht. Er kündigte an, sich für ein dauerhaftes Verbot der Exploration und des Abbaus von Lithium und Bor in Serbien einzusetzen. Kokanović war Teil eines sechs Jahre währenden Widerstands gegen das Lithiumprojekt Jadar von Rio Tinto im Land.

Der Wahlausgang in Serbien markiert das vorläufige Ende von Jadar

Das Jadar-Projekt galt lange als potenziell größter Lithium-Lieferant des Kontinents und war 2025 sogar als strategisches CRMA-Projekt anerkannt worden. Rio Tinto hatte das Projekt Ende 2025 vorerst auf Eis gelegt. Nun besteht das Risiko eines dauerhaften Stopps. Das Projekt sollte 58.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr produzieren – genug für 1,1 Millionen Elektroautobatterien. Damit war Jadar ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Pläne im Hinblick auf mehr Rohstoffsouveränität.

Für Kokanović und die Studentenliste geht es nicht nur um Lithium. Er warf dem ehemaligen Präsidenten Vucic vor, Serbien "zu verkaufen, es ausländischen Konzernen für deren persönliche Interessen zu übergeben", um "sein Überleben zu sichern und seine Macht auszubauen." Neben dem Verbot von Lithium und Bor wolle er erreichen, dass "ausländische Konzerne in unserem Land nicht mehr tun und lassen können, was sie wollen."

Diese Aussage lässt viel Interpretationsspielraum. Der Landwirt sagt weiter: "In den letzten Monaten wurden viele Gesetze geändert und an ausländische Unternehmen angepasst. All das muss geändert, aufgehoben und ordnungsgemäß gesetzlich geregelt werden." Er sagt, es gebe neben Jadar auch in Rogozna, Bobija, Zaječar, Bor und Majdanpek Probleme. Dort seien Explorationsgenehmigungen "wie auf einem Silbertablett" ausgestellt worden.

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Dem Bergbau in Serbien droht nun strenger Gegenwind

Kokanović ist als Kandidat und Gesicht der Anti-Jadar-Bewegung besonders relevant. Auch wenn konkretes Regierungshandeln bislang nicht absehbar ist, steht aus Sicht von Bergbauunternehmen im Land zu befürchten, dass neue (Umwelt-)Genehmigungen sehr viel schwieriger zu erhalten und bestehende Genehmigungen im schlimmsten Fall aufgehoben werden könnten. In jedem Fall ist Serbien aus Investorensicht für geraume Zeit mit Unsicherheit behaftet.

Da der Wahlausgang nichts an Europas Rohstoffabhängigkeit ändert, rücken die verbliebenen europäischen Potenziale umso mehr in den Vordergrund. Skandinavien bildet hier naturgemäß einen Schwerpunkt.

Der Aufschwung im skandinavischen Bergbau läuft bereits. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung sind gut – nicht nur aufgrund des starken geologischen Potenzials. Finnland belegte Platz 1 im Investment Attractiveness Index der jährlichen Fraser Institute Umfrage unter Bergbauunternehmen. Schweden belegte Platz 6, Norwegen Platz 10. Wichtige Gründe sind stabile Politik, gute Infrastruktur, transparente Geodaten und ein günstiges regulatorisches Umfeld.

Nordic Innovation, eine Organisation des Nordischen Ministerrates, dokumentierte im diesjährigen Bericht "Wertschöpfungskette für Mineralien und Bergbau in den Nordischen Ländern" eine Vielzahl von Markern eines strukturellen Aufschwungs im Sektor.

Skandinavische Explorationsausgaben mehr als verdreifacht

Die Explorationsausgaben der drei Länder haben sich dem Bericht zufolge seit 2015 mehr als verdreifacht, angetrieben von Projekten im Bereich kritischer Mineralien und Gold. Von 100 Mio. EUR im Jahr 2015 stiegen die Ausgaben auf 330 Mio. EUR in den letzten Jahren. Die schwedischen Investitionen stiegen dabei um das Dreifache auf rund 200 Mio. EUR. Die finnischen Investitionen stiegen um das 3,1-Fache auf rund 94 Mio. EUR, die norwegischen Investitionen stiegen zwischen 2015 und 2022 um das 7,7-Fache auf rund 30 Mio. EUR.

Die Länder haben zudem "dank ihrer kostengünstigen grünen Energieressourcen beträchtliche Raffineriekapazitäten aufgebaut", heißt es in dem Bericht.

FireFox Gold CEO Löfberg ist vom Potenzial bei Mustajärvi überzeugt. In den letzten Wochen wurden mehrfach gute Bohrergebnisse präsentiert. Infill-Bohrungen zur Abgrenzung und Verfeinerung der für Anfang 2027 geplanten Mineralressourcenschätzung (MRE) waren darunter ebenso wie Step-Out- und Discoverybohrungen.

Löfberg bezeichnet die Trefferquote der Geologen als "herausragend" – und skizziert die Pläne und Erwartungen für die nächsten Wochen. "Die geophysikalischen Daten und die vorläufige Strukturinterpretation deuten darauf hin, dass die Lammas-Zone schnell wachsen wird. Daher haben wir das Bohrgerät für bis zu acht weitere Bohrungen im Zielkorridor nach Lammas zurückgebracht."

Die Aktie bewegt sich seit nunmehr fast zwei Jahren in einer volatilen Seitwärtsphase zwischen 0,20 USD und 0,60 USD, wobei die Tiefs dieses Bereichs im März 2025 markiert wurden. Weiterhin positive Ergebnisse etwa in der Zone Lammas könnten der Aktie den Weg zurück zu früherer Stärke bahnen.