Landposition gestärkt: Kupferexplorer erwirbt Flächen für neue Bohrziele in Neufundland
Visionary Copper & Gold CA9279521012 A41FV3 hat in Zentral-Neufundland rund 3.575 Hektar über sechs Minerallizenzen mit 143 Claims erworben bzw. neu abgesteckt. Damit wächst die Landposition rund um die zu 100 Prozent kontrollierte Lagerstätte Point Leamington auf etwa 33.000 Hektar. Das Gebiet deckt die vermutete Fortsetzung in der Tiefe und einen drei Kilometer langen Abschnitt südlich des Projekts ab.
Neues Gebiet deckt Zielzonen-Fortsetzung in der Tiefe ab
Point Leamington ist bislang bis in etwa 400 Meter Tiefe durch Bohrungen erkundet. Die Ressourcenschätzung von 2021 ist überwiegend auf einen möglichen Tagebau zugeschnitten. Tiefere Bereiche wurden kaum geprüft. Visionary kontrolliert nun auch die Flächen entlang der angenommenen Fortsetzung.
Die Schätzung weist 5 Millionen Tonnen angezeigte Ressourcen mit 1,42 Prozent Kupferäquivalent aus. Hinzu kommen 15,4 Millionen Tonnen vermutete Ressourcen mit 1,32 Prozent. Die Kennzahl fasst mehrere enthaltene Metalle in einem Kupferwert zusammen.
"Mit dieser Konsolidierung kontrolliert Visionary die Lagerstätte Point Leamington nun von der Oberfläche bis zu ihrer Projektion in der Tiefe", erklärte CEO Max Porterfield. Weitere Bohrungen sollen das System unterhalb der bekannten Zone testen.
Elektromagnetische Leiter werden zu Bohrzielen
Zusätzlich übernimmt Visionary Copper & Gold Flächen unmittelbar südlich der Lagerstätte. Eine Hubschraubermessung aus dem Jahr 2007 hatte dort fünf voneinander getrennte elektromagnetische Leiter erkannt. Solche Messungen zeigen elektrisch leitfähige Körper im Untergrund und können auf massive Sulfide hindeuten.
Bei zwei Zielzonen wurden historisch massive Sulfidblöcke an der Oberfläche beschrieben. Das ähnelt dem Entdeckungsmuster von Point Leamington: Auf eine elektromagnetische Anomalie und Sulfidblöcke folgte in den 1970er-Jahren eine Bohrung, die auf Mineralisierung traf. Explorationschef Jason Flight spricht von einem "erprobten Explorationsmodell". Die fünf Zonen sollen das geplante Phase-2-Programm mit 20.000 Bohrmetern ergänzen.
Günstiger Erwerb vergrößert Chancen und Risiken
Für drei Lizenzen zahlt Visionary 10.000 kanadische Dollar in bar und Aktien im Wert von 40.000 kanadischen Dollar. Der Verkäufer erhält zudem eine Förderabgabe von einem Prozent auf den Nettohüttenerlös, die Visionary für eine Million kanadische Dollar zurückkaufen kann.
Für Visionary Copper & Gold schafft der Flächenzugang zusätzliche Explorationschancen zu relativ geringen Lizenzgebühren. Der wichtigste potenzielle Kurskatalysator der kommenden Wochen und Monate bleibt das Bohrprogramm. Positive Treffer könnten die bekannte Ressource in der Tiefe erweitern und/oder neue mineralisierte Abschnitte im Süden bestätigen. Anleger erhalten mit der Visionary-Aktie eine spannende Kupferexplorationsstory mit aussichtsreichem Wachstumschancen in einer der bergbaufreundlichsten Regionen Kanadas.