Genehmigungserteilung entfacht neues Potenzial auf historischem Kupferprojekt in Manitoba
Der kanadische Rohstoffexplorer Visionary Copper and Gold Mines CA9279521012 A41FV3 hat von der Provinzregierung in Manitoba zwei wegweisende Explorationsgenehmigungen für sein Vorzeigeprojekt Pine Bay erhalten. Die Bewilligungen besitzen eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2028 und erstrecken sich über das firmeneigene Kerngebiet sowie die angrenzende Liegenschaft Alberts Lake. Damit verfügt das Management nun über das rechtliche Fundament, um weitreichende Oberflächenbohrungen, geophysikalische Messungen und logistische Vorbereitungsarbeiten auf dem Areal durchzuführen. Den Zeitpunkt und Umfang der Arbeiten wird das Unternehmen im Zusammenhang mit seinen weiteren Projekten festlegen.
Gezielte Schritte in Richtung möglicher Rohstoffproduktion
Im Fokus der möglichen Arbeiten steht die im Jahr 2020 entdeckte Rainbow-Lagerstätte, die als hochgradiges, polymetallisches Massivsulfidsystem klassifiziert ist. Die Rainbow-Lagerstätte verfügt gemäß dem technischen Bericht nach NI 43-101 über eine angezeigte Mineralressource von 3,44 Millionen Tonnen mit 3,59 Prozent Kupferäquivalent. Hinzu kommt eine abgeleitete Mineralressource von 1,28 Millionen Tonnen mit 2,95 Prozent Kupferäquivalent. Ein wesentlicher Standortvorteil des Projekts liegt in der unmittelbaren Nähe zum traditionellen Bergbauzentrum Flin Flon, wodurch das Vorhaben von einer funktionierenden Straßenanbindung, dem regionalen Stromnetz und einer derzeit nicht betriebenen Aufbereitungsanlage in nur 16 Kilometern Entfernung profitiert. Eine Nutzung dieser Anlage ist bislang nicht vereinbart.
Um die Erschließung voranzutreiben, hat das Unternehmen eine separate Genehmigung für fortgeschrittene Exploration beantragt. Diese soll den Bau einer untertägigen Rampe sowie die Entnahme einer 10.000 Tonnen umfassenden Großprobe für metallurgische Tests ermöglichen. Der Antrag wird noch geprüft. Für einen späteren Minenbau und eine Produktion wären zusätzliche Genehmigungen, Wirtschaftlichkeitsstudien und Finanzierung erforderlich. Eine Produktionsentscheidung wurde bislang nicht getroffen.
Unerschlossenes Entdeckungspotenzial in traditionsreicher Bergbauregion
Neben der bekannten Hauptlagerstätte ermöglichen die neuen Genehmigungen Arbeiten auf sechs weiteren Zielzonen, die teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr mit modernen Explorationsmethoden untersucht wurden. Als besonders vielversprechend gilt die Visionary-Zielzone am Leo Lake, wo historische Bohrkampagnen oberflächennahe Gehalte von 5,33 Prozent Kupfer über 3,05 Meter sowie eine flankierende Goldmineralisierung mit 38,50 Gramm Gold pro Tonne über drei Meter lieferten. Auf dem Areal Alberts Gold stießen frühere Betreiber zudem auf Abschnitte von 204,86 Gramm Gold pro Tonne über 1,62 Meter. Diese historischen Ergebnisse wurden von Visionary bislang nicht unabhängig bestätigt. Die tatsächlichen Mächtigkeiten sind unbekannt.
Die geologische Abteilung von Visionary sieht entlang des bekannten Korridors Chancen für weitere Entdeckungen. Erste Testbohrungen in der Blueberry-Zone durchteuften zudem Sulfidmineralisierung und Gesteinsveränderungen, die weitere Untersuchungen begründen. Eine zusätzliche Lagerstätte ist dort bislang nicht nachgewiesen.
Operativer Meilenstein stärkt weitere Exploration
Mit dem Erhalt dieser Genehmigungen stärkt das Unternehmen neben dem fortgeschrittenen Gold- und Kupferprojekt Point Leamington in Neufundland sein zweites strategisches Standbein in einer etablierten Bergbauregion. Die behördliche Freigabe schafft eine Grundlage für den kommenden Explorationszyklus.
Ein nächster wichtiger Meilenstein ist die noch ausstehende Genehmigung für fortgeschrittene Exploration. Sie würde den geplanten Rampenzugang und die Entnahme der Großprobe ermöglichen. Deren spätere Untersuchung soll Daten zur Metallgewinnung liefern und die weitere technische und wirtschaftliche Bewertung von Rainbow unterstützen.