Grünes Licht für Phase 2: Kraken-Zone bringt neues Potenzial ins Projekt
Visionary Copper and Gold Mines CA9279521012 A41FV3 kann weiterbohren. Das Department of Energy and Mines der Provinz Neufundland und Labrador hat das Phase-2-Diamantbohrprogramm an der 100-prozentig eigenen Point Leamington VMS-Lagerstätte genehmigt. Phase 1 hatte in jedem Bohrloch Mineralisierungen angetroffen.
Kraken-Zone mit potenzieller VMS-Systemausdehnung
Aus Phase 1 hat Visionary mehr mitgebracht als erwartet. Neben weiterer Erkundung der bekannten Lagerstätte stießen die Bohrer auf die sogenannte Kraken-Zone: ein breites, kupferreiches Ganggesteinssystem, das als Teil des VMS-Zufuhrsystems gilt. In der Ressourcenschätzung von 2021 taucht Kraken nicht auf. Die Zone ist im wahrsten Sinne des Wortes Bohrungsneuland.
Phase 2-Bohrungen sollen Projekt erweitern
Die 2021er NI-43-101-Ressourcenschätzung weist 5,0 Mt Indicated mit 1,42 % CuEq und 15,4 Mt Inferred mit 1,32 % CuEq aus – Gold, Kupfer, Zink und Silber, in einem der historisch mineralreichsten VMS-Bezirke Kanadas. Die Kraken-Zone ist in diesen Zahlen noch nicht enthalten.
Phase 2 soll daher Teile der Inferred-Ressource in die Indicated-Kategorie überführen, das Massivsulfid-System nach außen öffnen, die Kraken-Zone besser abgrenzen und neue Bohrziele testen. Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass zunächst Größe und Qualität der Ressource genauer bestimmt werden. Die Provinz trägt einen Teil der Kosten, denn das Projekt ist für das sogenannte "Junior Exploration Assistance-Programm" ausgewählt worden mit fast 100.000 CAD als möglicher Rückerstattung.
Die Karten werden neu gemischt
Point Leamington hat schon eine solide Ressource im Boden. Aber Kraken befügelt besonders die Anlegerfantasie, weil davon bislang noch nichts in den bisherigen Ressourcenschätzungen eingepreist ist. Wie groß das System wirklich ist, wird das Phase-2-Bohrprogramm detaillierter aufzeigen. Wenn das Zufuhrsystem hält, was Phase 1 andeutet, könnte die Ressourcenbasis deutlich wachsen und damit der Weg zur Wirtschaftlichkeitsstudie kürzer werden.