Kilometerlange Trends: Liberia-Explorer stößt auf Gold und kritische Metalle
Zodiac Gold CA98980T1049 A3EKSC hat ein großflächiges Bodenprobenprogramm auf den Lizenzen Bomi South und Bong West in Liberia abgeschlossen. Insgesamt wurden 10.661 Proben innerhalb des 2.316 Quadratkilometer großen Lizenzpakets entnommen. Die bisherigen Ergebnisse bestätigen mehrere Goldtrends und erweitern das Explorationspotenzial um kritische Metalle.
Goldanomalien erstrecken sich über mehrere Kilometer
Für 9.160 Bodenproben liegen inzwischen Laborergebnisse für Gold vor. Sie zeigen mehrere in Ost-West-Richtung verlaufende Zonen, in denen erhöhte Gold- und Arsenwerte gemeinsam auftreten. Einzelne Anomalien erreichen eine Länge von bis zu 2,5 Kilometern. Arsen gilt als Begleitelement, das bei der Suche nach Goldlagerstätten zur Eingrenzung aussichtsreicher Bereiche dient.
Eine weitere Goldanomalie liegt nahe der Todi-Scherzone und lieferte Bodenwerte von bis zu 1,16 Gramm Gold je Tonne. Entlang dieses Trends entdeckte das Explorationsteam bislang unbekannte handwerkliche Abbaustellen. Magnetische Daten deuten dort auf Gesteinseinheiten hin, die in der Region häufig mit Goldvorkommen verbunden sind. "Gold bleibt die oberste Priorität des Unternehmens", sagte CEO David Kol. Die zusätzlichen Metallanomalien eröffneten jedoch eine weitere Explorationsmöglichkeit innerhalb desselben Lizenzgebiets.
Nickel und Kobalt ergänzen bisherige Goldziele
Ein tragbares Röntgenmessgerät wurde bislang bei 2.270 Proben eingesetzt und erfasste neben Goldindikatoren zahlreiche weitere Elemente. Die höchsten Messwerte erreichten 686 Teile pro Million Nickel, 894 Teile pro Million Kobalt, 3.368 Teile pro Million Chrom und 512 Teile pro Million Kupfer. Mehrere erhöhte Werte treten gemeinsam und über größere Bereiche auf. Die Ergebnisse passen zu einer landesweiten Untersuchung des liberianischen Bergbauministeriums. Proben aus dem Lizenzgebiet von Zodiac Gold zählen bei 16 Elementen zu den auffälligsten 0,5 Prozent des nationalen Datensatzes. Neben Nickel, Kobalt und Chrom wurden unter anderem Hinweise auf Seltene Erden, Vanadium und Niob festgestellt.
Weitere Proben grenzen aussichtsreiche Ziele ein
Zodiac Gold will die Gold- und Metalltrends nun mit eng gesetzten Bodenproben und geologischen Kartierungen weiter untersuchen. Abhängig von den Ergebnissen erfolgt dann die Festlegung möglicher Bohrziele.
Parallel läuft am Todi-Goldprojekt bereits ein 14.000 Meter umfassendes Diamantbohrprogramm an den Zielen Arthington und Lewis entlang des Monterra-Trends. Damit bleibt Gold der operative Schwerpunkt, während die neu erkannten Nickel-, Kobalt-, Chrom- und Kupferanomalien das Projekt um zusätzliche Zielgebiete erweitern.
Die neuen Bodenproben vergrößern das Explorationspotenzial von Zodiac Gold damit deutlich. Weitere Substanz für die Aktie sollen nun die laufenden Goldbohrungen und systematische Weiterverfolgung der kilometerlangen Anomalien liefern.