Hochgradige Goldzone entdeckt: Liberia-Goldexplorer meldet bislang stärksten Treffer
Zodiac Gold CA98980T1049 A3EKSC hat sich in einem der bislang wenig beachteten Goldgebiete Westafrikas positioniert: Liberia. Auf dem Todi-Projekt kontrolliert das Unternehmen ein 2.316 Quadratkilometer großes Konzessionsgebiet, durch das sich ein 16 Kilometer langer mineralisierter Korridor zieht.
Goldgürtel mit Potenzial
Die Region knüpft geologisch an die goldreichen Birimian-Gürtel Ghanas und Guineas an. In den vergangenen Monaten hat Zodiac Gold dort mehrere eigenständige Explorationsziele abgegrenzt. Die jüngsten Ergebnisse aus dem oberflächennahen Schürfprogramm markieren nun den bislang stärksten Erfolg des Unternehmens. Der dritte Aufschluss an der Lewis-North-Struktur lieferte über 58 Meter durchschnittlich 3,15 Gramm Gold pro Tonne. Darin enthalten sind 11 Meter mit 15,40 Gramm pro Tonne. Innerhalb dieser hochgradigen Zone sticht ein einzelner Meter mit 158 Gramm Gold pro Tonne hervor.
Das untersuchte Intervall befindet sich 310 Meter westlich der ersten Freilegung und bestätigt die laterale Kontinuität der Goldmineralisierung über eine Streichlänge von mehr als 700 Metern. Die Lewis-North-Anomalie erstreckt sich insgesamt über 1,8 Kilometer. Weitere Schürfarbeiten wurden bereits 375 Meter weiter westlich durchgeführt; die zugehörigen Analyseergebnisse stehen noch aus.
Formation als Schlüssel zur Tiefenmineralisierung
Die hochgradige Kernzone ist an eine sogenannte Banded Iron Formation (BIF) gebunden – eine lagige Abfolge aus eisen- und kieselreichen Gesteinen, die in westafrikanischen Goldgürteln als typisches Wirtsgestein strukturell kontrollierter, hochgradiger Mineralisierungen gilt. BIF-gebundene Goldsysteme weisen in der Birimian-Geologie Westafrikas häufig eine ausgeprägte Fortsetzung in die Tiefe auf und haben in der Region wiederholt großvolumige Ressourcen hervorgebracht. Die lithologische Bindung hebt Lewis North von einfachen Scherzonen ab und liefert ein belastbares geologisches Argument für die nun geplanten Bohrungen.
Ausgedehnter Goldkorridor vor weiterer Erkundung
Lewis North bildet lediglich einen Abschnitt des Monterra-Trends. Parallel dazu ergaben die oberflächennahen Untersuchungen an der Lewis-South-Struktur 84 Meter mit 0,51 Gramm Gold pro Tonne, einschließlich 30 Metern mit 1,04 Gramm pro Tonne. Weiter nördlich hat Zodiac Gold mit Arthington ein eigenständiges Ziel identifiziert.
"Dies sind die stärksten Ergebnisse, die wir bislang verzeichnet haben – Goldgehalt und Mächtigkeit sind für eine oberflächennahe Freilegung außergewöhnlich", kommentierte CEO David Kol. Noch in dieser Woche sollen die ersten Bohrungen auf Lewis North beginnen. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 16 Millionen Euro erkundet Zodiac Gold damit einen der ausgedehntesten Goldkorridore, die derzeit von einem Explorer dieser Größenordnung in Westafrika bearbeitet werden.