Gold- und Kupferfunde auf vier Kilometern: Projektentwickler mit deutlichen Wachstumschancen in Queensland
QMines Limited AU0000133631 A3C5F6 hat eine neue geologische Auswertung für das zu 100 % kontrollierte Mount Chalmers-Projekt im australischen Bundesstaat Queensland vorgestellt. Die Analyse deutet auf einen zusammenhängenden, nord-nordöstlich verlaufenden Mineralisierungskorridor hin, der die bekannten Lagerstätten Woods Shaft, Mount Chalmers und Botos miteinander verbindet.
Besonders interessant ist die Größe des bislang kaum untersuchten Gebiets. Zwischen den bekannten Vorkommen liegen rund vier Kilometer Streichlänge, die bislang nur sehr begrenzt durch moderne Bohrungen getestet wurden. Nach Ansicht des Unternehmens könnten sich entlang dieses Trends weitere Gold- und Kupferlagerstätten befinden.
Die neue Interpretation basiert auf hochauflösenden Geländedaten, Satellitenbildern und der räumlichen Verteilung bereits bekannter Mineralisierung. QMines betrachtet die drei bekannten Lagerstätten nun nicht mehr als isolierte Vorkommen, sondern als Teil eines größeren mineralisierten Systems.
Woods Shaft-Lagerstätte als Test-Run
Im Mittelpunkt der nächsten Arbeiten steht die Lagerstätte Woods Shaft am südlichen Ende des identifizierten Korridors. Dort sieht QMines bereits heute deutliche Hinweise auf weiteres Potenzial. Die bislang beste moderne Bohrung lieferte 37 Meter mit 3,14 Gramm Gold je Tonne sowie 0,82 % Kupfer. Innerhalb dieses Abschnitts wurden sogar vier Meter mit 7,38 Gramm Gold und 1,77 % Kupfer durchschnitten.
Bemerkenswert ist zudem, dass sämtliche elf Bohrlöcher eines Programms aus dem Jahr 2022 noch in mineralisiertem Gestein endeten. Das spricht dafür, dass die Vererzung weder seitlich noch in der Tiefe vollständig abgegrenzt wurde. Die bisherige Ressource von Woods Shaft umfasst 0,54 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 0,50 % Kupfer und 0,95 Gramm Gold je Tonne.
QMines' Explorationsmanager Thomas Bartschi sieht Woods Shaft als idealen Ausgangspunkt, um das neue Korridormodell zu überprüfen. Das Vorkommen verfüge über oberflächennahe hochgradige Gold- und Kupfermineralisierung und sei sowohl entlang des Streichens als auch in die Tiefe offen.
Umfangreiches Bohrprogramm soll weitere Antworten liefern
QMines arbeitet derzeit an einem neuen Bohrprogramm, das sowohl Woods Shaft als auch weitere Ziele innerhalb des neu definierten Korridors testen soll. Geplant sind tiefere Bohrungen unterhalb der bisherigen Grenzen, die Überprüfung historischer Bohrergebnisse sowie erste Tests bislang ungebohrter Zielgebiete zwischen Woods Shaft und Mount Chalmers.
Das Wachstumspotenzial des bereits fortgeschrittenen Projekts wird somit deutlich erweitert. Mount Chalmers verfügt bereits über eine Erzreserve von 9,6 Millionen Tonnen sowie eine Mineralressource von 11,3 Millionen Tonnen. Wenn das neue Explorationsmodell bestätigt wird, sollte sich die bekannte Mineralisierung deutlich vergrößern.
Die Aktie bleibt damit vor allem für risikobereite Anleger interessant, die auf steigende Kupfer- und Goldpreise sowie auf zusätzliche Ressourcenerfolge setzen. Die kommenden Bohrergebnisse werden entscheidend dafür sein, ob sich aus dem neu identifizierten Korridor tatsächlich weitere Lagerstätten entwickeln lassen.