10.000-Meter-Bohrprogramm gestartet: Queensland-Kupferprojekt nimmt Fahrt auf
QMines Limited AU0000141533 A2QSAM hat am Mount-Chalmers-Kupfer-Gold-Projekt in Queensland ein Bohrprogramm mit über 10.000 Metern gestartet. Das Programm läuft auf zwei parallelen Spuren: Eine dient dem Ressourcenwachstum, die andere liefert die Daten für die laufende Machbarkeitsstudie. Beide laufen gleichzeitig, was die Entwicklungszeit erheblich verkürzen soll.
Ein Goldsystem mit zwei Gesichtern
Mount Chalmers ist geologisch ein sogenanntes VHMS-System, kurz für vulkanogen-sedimentäre Massivsulfidlagerstätte. Solche Systeme bilden sich, wenn heiße metallreiche Flüssigkeiten aus dem Meeresuntergrund aufsteigen und dabei Metalle in geschichteten Linsen ablagern. Was Mount Chalmers von vielen anderen VHMS-Systemen unterscheidet, ist sein ausgeprägter Goldgehalt, der weit über den bekannten Massivsulfidbereich hinausreicht. Das Erkundungsteam interpretiert diesen Goldreichtum als Fingerabdruck eines eigenständigen goldreichen Mineralisierungsereignisses, das dieselben geologischen Leitbahnen genutzt hat wie das ursprüngliche Sulfidsystem. Freies, grobkörniges Gold, das sich von Sulfiden lösen lässt, gilt dabei als besonders günstig für die Metallgewinnung. Die Machbarkeitsvorstudie weist für Gold eine Gewinnungsrate von 82 % aus.
Das erste Bohrloch des aktuellen Programmshat beide Mineralisierungstypen angeschnitten: oben eine polymetallische Zone mit Zink, Blei, Silber und Gold, darunter die breitere Kupfer-Gold-Strinkerzone von 18 Metern Länge. Executive Chairman Andrew Sparke kommentiert: "Das ist das größte Bohrprogramm, das QMines je durchgeführt hat, und die ersten Ergebnisse sind genau das, was wir sehen wollten. Ein Abschnitt von 18 Metern mit 2,7 g/t Gold und 1,7 % Kupfer, mit metermaßstäblichen Werten über 20 g/t Gold, bestätigt die Qualität und den Maßstab des Mount-Chalmers-Systems."
Woods Shaft als Ressourcenhebel
Der zweite große Bestandteil des Programms ist das Woods-Shaft-Vorkommen, 700 Meter südwestlich des historischen Tagebaus gelegen. Mit einem abgeleiteten Erzkörper von 0,54 Millionen Tonnen bei 0,95 g/t Gold und 0,50 % Kupfer ist Woods Shaft heute noch vergleichsweise klein. Das größte je am Vorkommen durchgeführte Bohrprogramm mit 39 Bohrlöchern und 7.000 Metern soll das ändern. Frühere Bohrungen lieferten 45 Meter mit 2,64 g/t Gold und 0,67 % Kupfer direkt ab der Oberfläche. Das aktuelle System ist in der Tiefe und entlang des Streichens offen, und nur die oberen 95 Meter wurden bislang mit modernen Methoden erkundet.
Das Ziel ist klar: Woods Shaft soll so weit wachsen, dass es in eine erweiterte Mount-Chalmers-Gesamtressource integriert werden kann und damit die Minenlebensdauer verlängert.
QMines hat bereits eine Machbarkeitsvorstudie mit solider Wirtschaftlichkeit vorgelegt und arbeitet nun daran, die Ressourcenbasis für ein größeres Projekt zu schaffen. Mit drei aktiven Bohrgeräten, einer Pontoon-Bohreinheit, die in Kürze den gefluteten historischen Tagebau von unten abtasten soll, und zahlreichen ausstehenden Laborergebnissen aus mehreren abgeschlossenen Bohrlöchern ist QMines für einen starken Nachrichtenfluss in der zweiten Jahreshälfte 2026 gewappnet.