Wenn es aktuell in der Goldbranche ein Unternehmen gibt, das zum Jahresendspurt Geschwindigkeitsrekorde aufstellt, dann ist es Gold Mountain Mining (TSX-V: GMTN; WKN: A2QLZC; ISIN: CA38065L1058) Der kanadische Gold-Developer hatte erst Anfang der Woche die behördliche Minengenehmigung für sein Flaggschiffprojekt „Elk“ (eine historisch produktive Goldmine in British Columbia) erhalten und strebt dort kurzfristig die Produktion an. Zum Wochenende nun die nächsten guten Neuigkeiten: Gold Mountain erhielt just von der Toronto Stock Exchange (TSX) eine bedingte Genehmigung für die Notierung seiner Stammaktien am Main-Board.

In weniger als einem Jahr hat Gold Mountain sich von einem Junior-Explorer und Developer zu einem kurzfristigen Produzenten mit starken und etablierten Partnerschaften entwickelt. Das Unternehmen hatte den Prozess des Uplistings auf Grundlage seiner soliden wirtschaftlichen Lage, der breiten Aktionärsbasis und der unmittelbar bevorstehenden Generierung von Einnahmen eingeleitet. Bisher waren die Aktien des Unternehmens an der TSX Venture Exchange gelistet. Gold Mountain stellt die Notierung dort nun freiwillig ein: Man geht davon aus, dass die ausstehenden Bedingungen einer Börsennotierung an der TSX erfüllt sind. Das Tickersymbol (GMTN) wird sich im Zuge dessen nicht ändern.

Mehr Struktur im Vorstand

Im Rahmen des Uplisting-Prozesses hatte das Direktorium von Gold Mountain seinen Geschäftsführer und Direktor Kevin Smith zum Vorsitzenden und Blake Steele zum unabhängigen leitenden Direktor ernannt. Damit sollte der Unternehmensvorstand weiter strukturiert werden. Auch das ist eine der Anforderungen der TSX.

Kevin Smith merkte in einem Statement an, dass der richtige Zeitpunkt gekommen sei, an der Börse von Toronto zu notieren, während die kommerzielle Produktion auf „Elk“ aufgenommen und die Ressource des Projektes weiter ausgebaut wird. Er bezeichnete den Vorgang als „bedeutenden Meilenstein“ mit einer klaren Signalwirkung: Gold Mountain will ein namhafter Player im kanadischen Bergbau werden. Der Fokus des Managements liege auf der Unternehmensentwicklung, die TSX-Notierung werde dieses Engagement sowie den Zugang zu institutionellen Anbietern weiter verbessern und die Liquidität des Marktes erhöhen.

Für die nähere Zukunft ist Gold Mountain in der Tat hervorragend aufgestellt: Mit solider Finanzbasis, der neuen M199-Bergbaugenehmigung  und der bevorstehenden Vollendung das Phase-2-Exlorationsprogramms, so Smith, sei das Unternehmen für ein starkes Ende seines ersten Geschäftsjahres und einen schwungvollen Start in das kommende Jahr positioniert.

Details der bedingten Zulassung

Die TSX-Notierung ist Voraussetzung für die Aufnahme in gewisse Indizes (zum Beispiel den S&P/ TSX Composite Index) und damit verbundene Börsenprodukte wie ETFs. Ob Gold Mountain ein möglicher Kandidat für die Aufnahme in solche Indizes oder ETFs ist oder sich dafür qualifiziert, wird sich zeigen.

Die endgültige Genehmigung seitens der TSX hängt nun von der Erfüllung üblicher Bedingungen durch Gold Mountain ab. Sind diese gegeben, werden die Stammaktien an der TSX-V gestrichen. Wann genau der Handel an der TSX aufgenommen wird, wird Gold Mountain entsprechend bekanntgeben. Die Gold-Mountain-Aktionäre müssen in dieser Angelegenheit nicht selbst aktiv werden und sind nicht verpflichtet, ihre Aktienzertifikate umzutauschen.

Hintergründe des „Shelf-Prospectus“

Gold Mountain hat des Weiteren einen vorläufigen Basis-„Shelf Prospectus“ bei den Wertpapieraufsichtsbehörden aller kanadischen Provinzen eingereicht.

Zur Erklärung: Ein „Prospectus“ oder „Prospekt“ ist ein Angebotsdokument, das vom Emittenten zur Vermarktung eines öffentlichen Angebots von Wertpapieren verwendet wird. Ein „Shelf Prospectus“ („Regalprospekt“) ist eine Variante davon, die die Einreichung eines einzigen Kurz-Prospekts für ein öffentliches Angebot bei SEDAR (dem kanadischen Dokumentenablage-System für Unternehmen) ermöglicht, sofern der Emittent nicht beabsichtigt, alle zu qualifizierenden Wertpapiere umgehend zu verkaufen, sobald er eine Bestätigung für den endgültigen Kurzprospekt erhalten hat.

Der Vorteil dabei: Der Emittent (hier also Gold Mountain) erfüllt schon im Voraus alle mit der Qualifizierung verbundenen Verfahren und kann die Wertpapiere schnell anbieten, wenn sich zum Beispiel Marktbedingungen verbessern oder rasch Geldmittel generiert werden müssen.

Der vorläufige Verkaufsprospekt versetzt Gold Mountain nach Erhalt in die Lage, binnen 25 Monaten Stammaktien, Warrants, Zeichnungsscheine, Einheiten, Schuldverschreibungen und Aktienkaufverträge (oder eine beliebige Kombination daraus) in einer Höhe von bis zu 50.000.000 CAD anzubieten. Falls es dazu kommen sollte, werden die spezifischen Bedingungen eines solchen zukünftigen Wertpapierangebots in einem Prospektnachtrag dargelegt.

CEO Kevin Smith betonte jedoch explizit, dass Gold Mountain keinen akuten Bedarf an zusätzlichen Mitteln habe. Man habe den Basis-Shelf-Prospekt im Hinblick auf künftige finanzielle Flexibilität eingereicht, um für mögliche Szenarien gewappnet zu sein, etwa wenn die Explorationspläne beschleunigt werden oder sich eine attraktive M&A-Chance (Mergers & Acquisitions: Fusionen und Übernahmen) bieten sollten. Es besteht ausdrücklich nicht die Absicht, unmittelbar im Anschluss ein Angebot auszuführen.

Wir haben Gold Mountain Mining kürzlich umfassend vorgestellt. Für weitere Informationen lesen Sie hier weiter