Der Abbau aus dem etablierten Tagebau von „Elk“ sowie die Lieferung von Erz an den Abnahmepartner (und der Cashflow dafür) laufen – Gold Mountain Mining Corp. (TSX-V: GMTN; WKN: A2QLZC; ISIN: CA38065L1058) kann sich auf die weitere Exploration seines Vorzeigeprojekts in British Columbia konzentrieren. Abseits der bekannten Lagerstätten werden weitere Mineralisierungen vermutet – zu Recht, wie die Auswertungen der jüngsten Explorationskampagne nun zeigen. Am Ziel „Siwash North“ wurden im Zuge der Phase-III-Bohrungen goldhaltige Bereiche durchteuft und attraktive Werte ermittelt, darunter ein 30-Zentimeter-Abschnitt mit beeindruckenden 207 Gramm Gold pro Tonne. Das weckt Erwartungen für die noch ausstehenden Resultate aus dem Programm.

Kevin Smith, der Geschäftsführer und Direktor von Gold Mountain Mining erläuterte, dass man , nach der hochgradigen Entdeckung im Phase-II-Bohrprogramm und der Erhöhung der Ressource auf über eine Million Unzen die Bohrgeräte für die Phase III zwecks Auffüll- und Ausscherbohrungen entlang der hochgradigen Mineralisierung nach „Siwash North“ zurückverlegt habe. Der Anschluss an die hochgradige Vererzung unmittelbar unterhalb des aktuellen Minenplans, so Smith weiter, böte die Möglichkeit, eine denkbare Aufnahme der Adern „Vein 1350“ und „Vein 1400“ in diesen früher zu analysieren.

Das Phase-lll-Programm

Gold Mountain Mining richtete die Explorationsbohrungen der Phase III auf die die Tagebaugruben umgebenden Adern aus. Im Zuge der Kampagne soll die Ressource erweitert werden. Außerdem will man die Kontinuität der Adern in den Tagebaugruben überprüfen und dabei das bestehende geologische Modell weiter verfeinern. Das für die zweite Jahreshälfte angestrebte Ressourcenupdate soll dann auch die während der Phase III ermittelten Ergebnisse berücksichtigen.

Hohe Grade aus „Siwash North“

Die Bohrungen in der ersten Untersuchungsreihe bei „Siwash North“ visierten die Adern „Vein 1350“ und „Vein 1400“ an und stießen auf Anhieb auf hochgradige Intervalle unterhalb dem Liegenden der „Vein 1300“ (aus dieser wird derzeit abgebaut). Diese Abschnitte dienen auch dazu, räumliche Datenlücken zu schließen und die geologische Verlässlichkeit in die ans Abbaugebiet angrenzenden Adern zu steigern.

Insbesondere das Bohrloch SND-066, positioniert an „Vein 1400“ (unterhalb des aktuellen Minenbetriebs) sorgte für eine Überraschung: Es durchteufte 1,50 Meter mit 42,39 Gramm Gold pro Tonne inklusive einem 0,30 Meter breiten Abschnitt mit 207,00 Gramm Gold je Tonne. Aber auch andere Löcher förderten attraktive Ergebnisse zutage.

Zu den Glanzpunkten gehörten etwa aus der Bohrung SND21-068 2,31 Meter mit 18,90 Gramm Gold, einschließlich 0,43 Meter mit 101,00 Gramm Gold oder 1,60 Meter zu 26,03 Gramm Gold inklusive 1,09 Metern mit 38,20 Gramm aus Bohrung SND21-074.

SND21-053 erbrachte 1,17 Meter zu 16,46 Gramm Gold, darin 0,30 Meter mit 35,30 Gramm sowie 1,00 Meter mit einem Gehalt von 12,04 Gramm Gold einschließlich 0,30 Metern zu 39,60 Gramm aus Loch SND21-055. (Alle genannten Werte verstehen sich jeweils je Tonne Material).

Ermittelt wurden die Werte aus den Kernproben von Actlabs (Kamploops, British Columbia) unter Anwendung von Brandprobenmethoden mit gravimetrischem Abschluss für Ergebnisse, die Werte von 10 Gramm Gold je Tonne überstiegen. Die Auswertung erfolgte im Rahmen eines strengen Qualitätssicherungs- und Kontrollprogramms, das unter anderem das Einfügen von Blindprobem, Standards und Duplikaten vorsieht. Ausgewählte Proben können dabei für Kontrolluntersuchungen an ein unabhängiges Labor weitergegeben werden.

Warten auf die letzten Auswertungen

Die Phase-III-Kampagne beinhaltete noch weitere Bohrungen. Die verbleibenden Löcher wurden am Ziel „Gold Creek“ niedergebracht und sollten das Adermodell westwärts und in die Tiefe erweitern. Die Auswertungen für diese Bohrlöcher stehen allerdings aktuell noch aus.

Sobald alle Ergebnisse vorliegen, will Gold Mountain mit seinem Explorationspartner HEG & Associates Exploration Services Inc. damit fortfahren, das geologische Modell von „Elk“ für die Aktualisierung der Ressourcenschätzung zu präzisieren.

Erste Einnahmen aus Goldverkäufen

Abseits der Explorationsbohrungen gibt es weitere Neuigkeiten: Wie Gold Mountain Mining kürzlich meldete, waren zwischenzeitlich auch die ersten Zahlungseingänge aus dem Verkauf von Erz an das Partnerunternehmen New Gold Inc. zu verzeichnen. Zur Erinnerung: Zwischen Gold Mountain und New Gold besteht ein Verkaufsvertrag, nach dessen Konditionen Erz aus „Elk“ von New Gold angekauft und in der Verarbeitungsanlage von dessen Mine „New Afton“ verarbeitet wird

Gold Mountain erhielt nach dem ersten Produktionsmonat im Februar einen Betrag von 548.862 CAD für das abgegebene Erz. Insgesamt waren 2.500 Tonnen geliefert worden; das entsprach einem durchschnittlichen Goldgehalt von 3,9 Gramm pro Tonne und einem Verkaufspreis von 1.857 CAD je Unze.

Für den Monat März schätzte das Unternehmen eine Lieferung von insgesamt 1.650 Unzen Gold zu einem erwarteten Umsatz von 3.000.000 CAD; die gleiche Menge wird für April veranschlagt. Abschließende Zahlen für den vergangenen Monat liegen indes noch nicht vor. Geliefert wird hochgradiges Erz aus der oben bereits erwähnten  „Vein 1300“.

Über Gold Mountain Mining

Gold Mountain ist ein Gold- und Silberexplorations- und Erschließungsunternehmen mit Sitz in Vancouver. Flaggschiff und derzeit einziges Projekt ist „Elk“, eine produzierende Mine in British Columbia, etwa 57 Kilometer entfernt von der Stadt Merritt. Das Management von Gold Mountain Mining fokussiert sich auf die Skalierung der hochgradigen Ressource von „Elk“, um ein goldproduzierendes Unternehmen mit mehreren Millionen Unzen zu werden.