Schlag auf Schlag geht es weiter mit den erfreulichen Nachrichten aus dem argentinischen Salar del Hombre Muerto. Nachdem Galan Lithium Ltd. (ASX: GLN, FFM: 9CH, ISIN: AU0000021461) erst in der vergangenen Woche sensationelle Messwerte nach der Entnahme von Proben aus seiner Lizenz „Pata Pila“ kommunizierte, gibt es jetzt wichtige Neuerungen im Anlegerregister. Neu dabei unter den Aktionären des australischen Sole-Explorers ist Ganfeng Lithium International aus Xinyu in China – eines der weltweit bedeutendsten Unternehmen in der Lithium-Branche.

Galan war schon seit einiger Zeit in Verhandlungen mit Ganfeng. Das chinesische Unternehmen ist als potenzieller Direktabnehmer des in Argentinien geförderten Lithiums an einer Investition in das Projekt interessiert. Seit heute ist dieser Deal in trockenen Tüchern.

Investition über Tochtergesellschaft

Der Lithium-Mayor Ganfeng Lithium international  trat über seine Tochtergesellschaft GLF International Co., Limited ins Register ein. Hinterlegt wurde das dazu notwendige Dokument über eine Änderung der wesentlichen Beteiligung durch Raymond Liu. Liu ist Gründer von Ganfeng – seit der Jahrtausendwende wurde das Unternehmen von ihm und seinem Team von einem Nischenproduzenten im Lithium-Segment  zu einem weltweit tonangebenden Unternehmen gemacht. 2010 war Ganfeng die erste börsennotierte Lithium-Gesellschaft an der Shenzhener Börse.

Raymund Liu ist außerdem Gründer von Havelock Mining Investment Limited. GFL wiederum ist dort der Hauptaktionär.

Anlagen vom Lithium-Mayor

Bei Ganfeng handelt es sich, gemessen an der Produktionskapazität, um Chinas größten Produzenten von Lithium-Verbindungen und eines der führenden Unternehmen der Branche am Weltmarkt. Bei der Produktion von Lithium-Metallen handelt es sich sogar um den Weltmarktführer.

Ganfeng expandiert, ganz im Sinne einer Firmenphilosophie des nachhaltigen Wachstums, an verschiedenen Punkten der Lithium-Wertschöpfungskette. In dieser Hinsicht verfügt Ganfeng weltweit aktuell über den lückenlosesten Ablauf unter allen Lithium-Produzenten.

Sensations-Sole aus dem Salar

Die Zusage durch Ganfeng zu diesem Zeitpunkt dürfte in direktem Zusammenhang mit den spektakulären Solefunden liegen, die Galan erst in der vergangenen Woche kommuniziert hatte. Untersuchungsergebnisse aus der Rana-del-Sal-Lizenz hatten bemerkenswerte Resultate ergeben: Nach einer 72-stündigen Lufthebetestprobe waren Werte von 330 Metern mit 1.010 Milligramm Lithium pro Liter festgestellt worden. Kurz zuvor war zudem in der Lizenz Pata Pila ein 670-Meter-Intervall mit 946 Milligramm auf den Liter Sole festgestellt worden. In beiden Fällen waren die Proben nur sehr gering verunreinigt und begeistern neben dem Gehalt somit durch Qualität.

Die beeindruckenden Ergebnisse bei der Untersuchung der Lithium-Sole haben Ganfeng sicherlich in seiner Investitionsentscheidung bestätigt.

Galan-Aktie im Aufwärtskurs

Die Nachricht von der chinesischen Investition schlug sich eilends in den Börsenkursen nieder: Am Morgen wurde die Galan-Aktie im Höchststand zu 0,26 Euro gehandelt – das sind über 33 Prozent mehr als der Kurzschluss am Freitag, bei dem die Aktie zu 0,195 USD gehandelt wurde. Am Vormittag hatte der Kurs sich auf 0,23 USD eingependelt.

Erfolge in Argentinien

Galan, an der ASX gelistet, exploriert im südamerikanischen „Lithium-Dreieck“ Lithium-Sole. Im Zentrum steht der Salar del Hombre Muerto in Argentinien, dessen Bodenschätze exorbitanten Lithiumgehalt mit geringsten Verunreinigungen aufweisen. Hauptziel von Galan dort ist der Candelas-Kanal mit einer Ausdehnung von etwa 15 Kilometern Länge und drei bis fünf Kilometern Breite. Erst kürzlich wurde dort eine Ressourcenschätzung durchgeführt. Anfang Oktober veröffentlichte Galan eine erste Ressource mit einem Vermögenswert von 684.850 Tonnen enthaltenem Lithiumcarbonat-Äquivalent mit einem Gehalt von 672 Milligramm Lithium pro Liter – eine Machbarkeitsstudie ist in Arbeit.

Die positiven Ergebnisse etwas abseits von der Candelas-Liegenschaft stoßen bei der Galan-Geschäftsleitung Überlegungen über zusätzliche  Projektschwerpunkte an, die einen ähnlichen qualitativen und wirtschaftlichen Impact aufweisen dürften. Noch im laufenden Quartal steht eine erste Ressourcenschätzung für die Projekte Pata Pila und Rana del Sal auf der Agenda.

Erst vergangene Woche haben wir Galan Lithium genauer unter die Lupe genommen. Die komplette Unternehmensstudie können Sie hier abrufen.