Hochreines Lithium in Pata Pila und Rana del Sal

Der australische Lithium-Explorer Galan Lithium (ASX:GLN, WKN: A2N4CD) ist im argentinischen Salar del Hombre Muerto auf der Suche nach ergiebigen Lithium-Sole-Vorkommen. Dabei standen in den vergangenen Monaten die Aktivitäten im Südosten des Salzbeckens im Fokus. Jetzt wurden in den westlich gelegenen Liegenschaften des Unternehmens aus Perth ebenfalls vielversprechende Vorkommen identifiziert – verheißungsvolle Neuigkeiten für Investoren und Lithium-Produzenten.

Das Hombre-Muerto-Becken im Nordargentinien ist 588 Quadratkilometer groß. Gut 25.000 Hektar davon, aufgeteilt in sechs separate Liegenschaften, werden von Galan Lithium exploriert. Als Flaggschiff gilt das Projekt „Candelas“, angrenzend an das Gebiet des Mitbewerbers Galaxy Resources. Doch während schon einige Zeit eine erste Ressourcenschätzung für Candelas vorliegt, schreiten die Explorationen an anderer Stelle ebenfalls voran – und zeigen kurz vor Weihnachten Erfolg.

Sole-Fund im westlichen Becken

Wie Galan Lithium am Donnerstag mitteilte, erbrachten die Untersuchungen der beiden westlichen Liegenschaften „Pata Pila“ und „Rana del Sal“ („Salzfrosch“)  eindeutige Hinweise auf ein umfassendes Solepotenzial. Dass Chancen auf einen solchen Fund bestehen, war zu erwarten: Das untersuchte Gebiet umfasst große Schwemmflächen und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Lithium-Sole-Betriebs „Fenix“ von Mitbewerber Livent Corporation.

Exploration mit Bohrloch und Strom

Bei Bohrungen auf den Liegenschaften war auf verschiedenen Streckenabschnitten bereits hochgradiges Lithium in Konzentrationen von über 900 Milligramm per Liter entdeckt worden – weit höhere Werte als erwartet. Die Proben wiesen nur sehr geringfügige Verunreinigungen auf. Eine weitere Probenentnahme von Grundwasserleitern ist zeitnah geplant.

Nachdem die Bohrergebnisse positiv ausfielen, hat Galan die Erkundung mit magnetotellurischen Audio-Frequenz-Untersuchungen (CSAMT) fortgesetzt. Bei dieser Methode werden elektrische Ströme in leitfähige Bahnen im Erdboden induziert. Die stromdurchlässigen Zonen können dadurch identifiziert und kartographiert werden.

Im Verlauf der geophysikalischen Untersuchungen wurden faktisch hochleitfähige Auslaugungs-Horizonte ermittelt. Aufgrund der Bohrproben und der untersuchten Anomalien liegt der Schluss nahe, dass diese Bodeneinheiten mit Sole gesättigt sind.

Ergänzungen zum Candelas-Projekt

Schon im Oktober wurde im südöstlichen Paradeprojekt Candelas eine Lithium-Sole-Ressource identifiziert, die die Erwartungen der Unternehmensführung weit übertroffen habe. Die anfangs angegebene Ressource im nördlichen Teil des Candelas-Projektes betrug 684.850 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent mit einem durchschnittlichen Gehalt von 627 Milligramm je Liter.

Ressourcenbewertung durch Experten

Die Erstbewertung der Ressource obliegt dem bekannten Rohstoffbranchen-Berater SRK (Australien), es arbeiten dabei  australische und argentinische Teams zusammen. Der chilenische Bergbauexperte  Boris Caro, der erst im Frühjahr an einer Vor-Machbarkeitsstudie für Orocobre Limited mitwirkte, übernahm das Monitoring. Die neuen Untersuchungsergebnisse werden Galan Resources bei der Entwicklung der westlichen Projekte voran helfen.

Neue Personalie an der Unternehmensspitze

In der Führungsetage von Galan gab es in den vergangenen Monaten ebenfalls Neuigkeiten: Ex-SQM-Verkaufsleiter Daniel Jiménez Schuster, seit 1991 fest im örtlichen Lithium-Sole-Business aktiv, sitzt seit Kurzem im Vorstand von Galan.

In einem Interview der Investor-Relations-Plattform  „HotCopper Corporate Spotlight“ berichteten Juan Pablo Vargas de la Vega und Daniel Jimenez über die aktuellen Vorgänge am Salar Del Hombre Muerto: