Electric Metals (USA) Ltd.

Electric Metals (USA) entwickelt Rohstoffprojekte in den USA. Das Unternehmen wurde 2018 in Kanada gegründet, ist aber nun seit Ende 2025, entsprechend den Projektlagen, in den USA ansässig. Die Aktie des Unternehmens ist an der TSX Venture Stock Exchange in Kanada, an den New Yorker OTC Markets oder seit kurzem auch in Deutschland in Frankfurtgelistet.

Electric Metals konzentriert sich mit seinem Manganprojekt auf kritische Mineralien, die den Übergang zu sauberer Energie unterstützen. Das Flaggschiff des Unternehmens liegt in Minnesota. Im dortigen Projekt Emily befindet sich die höchstgradige Manganlagerstätte Nordamerikas. Zudem plant man eine Verarbeitungsanlage zur Herstellung hochwertiger Manganchemikalien. Es besteht dafür bereits eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA). Electric Metals verfügt überdies noch über zwei Silberprojekte in Nevada, die aktuell aber gerade verkauft werden.

TSXV: EML WKN: A41ZEN
ISIN: US2848981039 Web: Electric Metals (USA) Ltd.
Electric Metals (USA) Ltd.

Kurz und Knapp auf einen Blick

Was ist das Kernprojekt von Electric Metals?

Electric Metals richtet den Blick klar auf das North Star Manganprojekt in Minnesota. Herzstück ist die Emily-Lagerstätte, die als höchstgradige Manganressource Nordamerikas gilt. Geplant sind nicht nur der Abbau, sondern auch eine eigene US-Anlage zur Verarbeitung. Damit will das Unternehmen Manganchemikalien für Industrie und Batterien aus einer Hand liefern.

Warum ist das North Star Manganprojekt für den US-Markt so interessant?

Die USA sind bei Mangan bislang vollständig auf Importe angewiesen, obwohl der Rohstoff für Stahl, Batterien und auch Verteidigungsanwendungen gebraucht wird. Genau hier setzt Electric Metals an. Das Projekt soll eine heimische Lieferkette aufbauen und hochreines Mangansulfat-Monohydrat herstellen, ein Batteriematerial für Lithium-Ionen-Zellen.

Wie weit ist das North Star Projekt bereits entwickelt?

Das Projekt ist nicht mehr im frühen Suchstadium. Für Mine und Verarbeitungsanlage liegt seit September 2025 eine positive PEA vor. PEA steht für Preliminary Economic Assessment, also eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie. Als Nächstes stehen metallurgische Arbeiten, Umweltstudien, Genehmigungsschritte und die Vorbereitung auf eine Pre-Feasibility-Studie an.

Wie sehen die Eckdaten der Wirtschaftlichkeitsstudie aus?

Die PEA weist für das North Star Projekt nach Steuern einen Kapitalwert von 1,39 Mrd. USD aus. Vorgesehen sind anfängliche Investitionen von rund 475 Mio. USD. Die geplante Laufzeit liegt bei 23 Jahren. Im Schnitt sollen pro Jahr etwa 180.000 Tonnen hochreines Mangansulfat-Monohydrat produziert werden. Zusätzliche Erlöse aus Eisen und Silizium sind dabei noch nicht enthalten.

Welche Standortvorteile bringt Minnesota mit?

Das Projekt profitiert von kurzen Wegen zur bestehenden Infrastruktur. In der Region gibt es Highways, Bahnanschlüsse, Häfen, Flughäfen sowie Zugang zu Strom und Gas. Dazu kommt ein bergbauerfahrenes Umfeld mit qualifizierten Arbeitskräften. Für ein Projekt, das später Erz abbauen und weiterverarbeiten will, senkt das technische und logistische Hürden deutlich.

Wie ist Electric Metals finanziell und strategisch aufgestellt?

Strategisch trennt sich Electric Metals von den Silberprojekten in Nevada und fokussiert sich auf Mangan. Im Oktober 2025 nahm das Unternehmen 4 Mio. CAD auf. Zusätzlich sollen 2026 aus dem Verkauf der Silberprojekte 3,5 Mio. USD zufließen. Die Aktie ist an der TSX-V, im OTCQB und in Frankfurt gelistet. Im Mai 2026 lag die Börsenbewertung bei rund 39,1 Mio. USD.

Investmenthighlights

  • Electric Metals verfügt über das aussichtsreiche Manganprojekt North Star in den USA
  • Mangan gilt als kritisches Element in den USA und Kanada
  • Mangan wird konventionell in der Stahlproduktion benötigt
  • Hochreines Mangan wird u.a. für Batterien in Elektrofahrzeugen, Energiespeichersystemen, Elektronik und speziell für Verteidigungstechnologien verwendet
  • Die USA will mit Förderprogrammen Abhängigkeiten von Drittländern, insbesondere von China, reduzieren; China besitzt nahezu globale Monopole in der hochwertigen Manganverarbeitung
  • North Star beinhaltet mit der Lagerstätte Emily die höchstgradige Mangan-Ressource in Nordamerika
  • Eine positive PEA mit hohem Projektwert für eine Manganmine sowie einer Weiterverarbeitungsanlage liegt seit 2025 vor
  • Erfahrendes Management mit Fachwissen in den Bereichen Exploration, Mineralverarbeitung, Minenentwicklung, Betrieb und Geschäftsentwicklung
  • Moderat bewertete Aktie eines Unternehmens mit vielversprechendem Potenzial

Das Unternehmen und seine Strategie

Electric Metals mit Sitz im US-amerikanischen Delaware entwickelt das vollständig eigene Manganprojekt Emily in Minnesota (USA). Das Projekt verfügt bereits über eine umfangreiche Mangan-Ressource, die höchstgradige in Nordamerika, und ebenfalls über eine positive erste vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie. Electric Metals strebt darin neben dem Minenbetrieb auch eine Verarbeitungsanlage zur Herstellung von hochreinem Mangansulfat-Monohydrat (HPMSM) an, das insbesondere in Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz kommt. Damit wäre das Unternehmen in der Lage, neben der reinen Erzproduktion auch von der nachgelagerten Mangan-Wertschöpfungskette zu profitieren. Die geplante Manganmine sowie die Chemieanlage laufen unter der Bezeichnung North Star Manganprojekt.

Electric Metals ist mit diesem Projektvorhaben strategisch hervorragend aufgestellt. Für die zunehmende Elektrifizierung wird Mangan benötigt. Vor allem in der E-Mobilität und Energiespeicherung wird von einem deutlichen Bedarfszuwachs von hochreinem Mangan ausgegangen. Die USA haben Mangan bereits 2018 zum kritischen Element erklärt. In Nordamerika gibt es bislang keinerlei eigene Manganproduktion oder Raffinerien. China hält mit 96 % nahezu ein Monopol in der globalen Manganverarbeitung zu HPMSM.

Electric Metals könnte sich somit zu einem der führenden nordamerikanischen Manganproduzenten und Anbieter von hochreinen Batteriematerialien entwickeln. Folgerichtig trennt man sich aktuell von den zusätzlich im Portfolio befindlichen Silberprojekten in Nevada (USA) und konzentriert sich voll auf das Mangangeschäft. Das Unternehmen evaluiert in diesem Bereich außerdem strategische Übernahmemöglichkeiten.

USA bislang zu 100 % von Manganimporten abhängig

Electric Metals strebt die Sicherstellung einer vollständig inländischen US-Versorgung mit hochreinen Manganchemikalien und Metallprodukten an. Mangan ist in der Stahlproduktion als Legierungselement und in der Batterieherstellung essenziell. Über 90 % an Mangan wird bislang in der Stahlveredelung zur Erhöhung von Härte, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit genutzt. Hochreines Mangansulfat-Monohydrat (HPMSM) wird in Kathoden von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge, Energiespeichersysteme und moderne Elektronik verwendet.

Mangan ist auch für militärische Anwendungen unerlässlich, insbesondere in hochfestem Stahl und fortschrittlichen Energiesystemen, die in Verteidigungstechnologien eingesetzt werden. Die Dominanz Chinas in der Lieferkette verursacht eine hohe Abhängigkeit für die US-Industrie und nationale Sicherheit. Um diese zu reduzieren, werden von der US-Regierung in inländische Bergbau- und Verarbeitungsinitiativen kritischer Elemente gefördert. In diesem Kontext unterstützt das Projekt von Electric Metals die Stärkung der inländischen Fertigungskapazitäten der USA, die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten sowie nationale Sicherheitsziele.

Der Preis für Manganerz bewegt sich zurückblickend innerhalb einer gewissen Bandbreite mittelfristig seitwärts. Der Markt ist aber stark anfällig für angebotsseitige Verknappungen. Ein Zyklon brachte 2024 im Norden Australiens Manganexporte von Gemco durch Beschädigungen der Transportinfrastruktur zum erliegen. Dadurch verdoppelte sich der Preis nahezu und sank erst bis Jahresende 2024 auf alte Niveaus zurück. 2026 kam es aktuell zu einem weiteren Preisanstieg durch verstärkte Nachfrage aus dem neuen Energiesektor.

Zusammenfassend bildet das langfristig skizzierte Marktumfeld für Electric Metals die Basis für hervorragende Wachstumschancen durch die weitere Projektentwicklung.

North Star Manganprojekt

(PEA-Level)

Das North Star Mangan Projekt (NSM-Projekt) umfasst eine Manganmine und eine Anlage zur chemischen Verarbeitung von Mangan. Die Mine ist im Emily Manganprojekt in Minnesota geplant, das Electric Metals zu 100 % gehört. Der Standort der Chemieanlage ist noch nicht festgelegt, wird sich aber ebenfalls in den USA befinden.

Das Emily Projekt liegt zentral im US-Bundesstaat Minnesota westlich der Great Lakes. Das Mineralvorkommen befindet sich etwa 230 km nördlich von Minneapolis im nördlichen Crow Wing County. Das Projekt umfasst eine Fläche von 149 Hektar im nördlichen Teil des Emily-Distrikts, der Cuyuna Iron Range von Minnesota, etwa 3 km nördlich und nordwestlich der Stadt Emily. Folgende Abbildung veranschaulicht die Lage des Projekts:

Abb. 1: Lage der Emily Mangan-Lagerstätte in Minnesota (Quelle: Electric Metals)

Emily hat Standortvorteile durch die Nähe zur bestehenden Infrastruktur wie Highways, Bahnanbindungen, Häfen oder Flughäfen. Außerdem befinden sich Stromleitungen und eine Gaspipeline in der Nähe. Auch qualifizierte Arbeitskräfte für den Bergbau sind vorhanden. Minnesota liefert mehr als 90 % der heimischen Eisenerzproduktion.

Das Projekt wurde über die Jahre hinweg bereits intensiver exploriert. Die Explorationsausgaben belaufen sich kumuliert auf über 28 Mio. USD. Folgende Abbildung zeigt historische und aktuellere Bohrstellen im Projekt, zuletzt 29 Stück in 2023, zusammen mit vorkommenden Gesteinen und Gesteinsabfolgen:

Abb. 2: Bohrstellen und stratigraphische Abschnitte im Emily Projekt (Quelle: Electric Metals)

Electric Metals konnte mit Stand August 2025 ein NI 43-101-konformes Ressourcenupgrade zum zuvor im Mai 2024 veröffentlichten Ressourcenstand vorlegen. Folgende Tabelle zeigt die Mangan-Ressource und enthält neben Eisen auch Anteile an Siliziumdioxid:

Tab. 1: Aktuelle Manganressource der Emily Lagerstätte vom August 2025 (Quelle: Electric Metals)

Emily ist damit Nordamerikas höchstgradige Manganressource. Das Projekt zeigt eine gute Kontinuität der Mineralisierung, mit einem größeren niedriggradigen Anteil an der Mineralressource und einem signifikant höhergradigen Kern, der noch besser für die Aufbereitung und Verarbeitung zu verkaufsfähigen hochgradigen Manganchemikalien geeignet ist. Es wird davon ausgegangen, dass das Manganerz durch Untertagebau gewonnen wird, wodurch ein großer Tagebau vermieden wird. Basierend auf den vorliegenden Erkenntnissen aus Bohrungen und Geologie geht das Unternehmen davon aus, dass die Ressource noch deutlich erweitert werden kann. Ein größerer Teil des Projekts wurde noch nicht bebohrt (vgl. Abb. 2).

Metallurgische Tests mit den Emily-Erzen haben das Potenzial gezeigt, hochreine Manganprodukte wie Mangancarbonat (MnCO3), elektrolytisches Manganmetall (EMM), elektrolytisches Mangan-Dioxid (EMD/MnO2) und insbesondere batterietaugliches, hochreines Mangansulfat-Monohydrat (HPMSM) herzustellen.

Das Gesamtprojekt North Star beinhaltet neben der Mine auch eine eigene Anlage zur chemischen Verarbeitung von Mangan. Eine Festlegung für einen Standort dieser Anlage steht aber noch aus. Relevante Kriterien für die Standortwahl sind der Zugang durch Highways und Bahnanbindungen sowie die Verfügbarkeit von Elektrizität, Chemikalien, Chemiefacharbeitern und Spezialisten. Derzeit geht man davon aus, dass der Verarbeitungsstandort in der Nähe der US-Golfküste sein wird, wo Raffinerien Schwefelsäure als Nebenprodukt herstellen und man damit einen nahegelegenen Zugang dazu hätte.

Nach derzeitiger Planung soll das abgebaute Erz per Bahn zur geplanten Mangan-Verarbeitungsanlage transportiert werden, wo es zerkleinert und gemahlen und Mangan dann hydrometallurgisch extrahiert wird, um HPMSM herzustellen, das an Lithium-Ionen-Batteriehersteller in den USA verkauft werden kann.

Für die Mine im Projekt sowie die weiterführende Mangan-Raffinerie besteht seit September 2025 eine positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsschätzung (PEA). Der NPV (10 %) für das North Star Projekt liegt nach Steuern bei 1,39 Mrd. USD. Electric Metals ist an der Börse nur mit rund 3 % des aktuellen Projektwerts bewertet, was für den Entwicklungsstand deutliches Bewertungspotenzial nach oben bedeutet. An CAPEX als anfänglich erste nötige Investition zur Projektrealisierung sind rund 475 Mio. USD vorgesehen. Das NPV zu CAPEX-Ratio liegt damit attraktiv deutlich über 2. Die geplante Projektlebensdauer umfasst 23 Jahre mit einer anvisierten jährlichen Produktion von durchschnittlich 180.000 Tonnen an hochreinem monohydratischen Mangansulfat (HPMSM). Die vorläufige Projektplanung verfügt weiterhin noch über signifikantes Optimierungspotenzial. Mögliche zusätzliche Umsätze aus dem in der Ressource ebenfalls vorkommenden Eisen und Silizium blieben in der PEA-Studie außen vor. Hierzu sind bislang keine ausreichenden Testarbeiten zur Beurteilung erfolgt.

Silberprojekte in Nevada

Electric Metals verfügt im Nye County in Nevada über zwei Silberprojekte, die nicht zum Kerngeschäft zählen und daher veräußert werden sollen. Seit Ende Januar 2026 befinden sich die Projekte in einem Verkaufsprozess mit Ameerex Corp., welche die Projekte über eine gestaffelte Gesamtsumme von 3,5 Mio. USD erwerben soll. Electric Metals behält außerdem einen 2,5 % NSR Royalty an den Projekten. Die Eigentümerschaft an diesen verbleibt bis zur finalen Zahlung, die in der zweiten Jahreshälfte 2026 stattfinden soll, bei Electric Metals.

Einerseits handelt es sich um das Silberprojekt Corcoran, das eine oberflächennahe Mineralisierung aufweist, die in alle Richtungen offen ist. Das Projekt besitzt eine Inferred Ressource von 33,5 Mio. Unzen Silber-Äquivalent. Das Projekt hat ausgezeichnetes Wachstumspotenzial sowie ein beträchtliches Tiefenpotenzial für hochgradige Silber/Gold-Feederzonen.

Das Belmont Silberprojekt andererseits, das nur 15 km südlich von Corcoran liegt, gehörte zu den frühesten und reichsten Silberbergbauregionen im Tonopah-Distrikt mit einem geschätzten durchschnittlichen Silbererz-Head-Grade von 775 g/t Ag. Die Nähe zu Corcoran ermöglicht eine effektive technische Unterstützung und zukünftige Entwicklungssynergien. Es gab seit den 1880er Jahren nur kleinere Silbererkundungen, trotz hochgradiger Silberproben. Abgebaute Erzgänge mit außergewöhnlich hohem Silbergehalt haben das Potenzial für Erweiterungen in der Tiefe.

Folgende Abbildungen zeigen die Lagen beider Projekte in Nevada in einem produktiven Gürtel aktiver und historischer Minen, die über 257 Mio. Unzen Silber und 27 Mio. Unzen Gold beherbergen:

Abb. 3 und 4: Lagen der Silberprojekte Corcoran und Belmont in Nevada (Quelle: Electric Metals)

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Ausblick

Electric Metals hatte zuletzt im Oktober 2025, im Zuge der Veröffentlichung der positiven PEA eine Finanzierungsrunde über 4 Mio. CAD erfolgreich durchgeführt. Die Finanzierung wurde vom kanadischen Mineninvestor Eric Sprott und Crescat Capital angeführt, die auch schon die vorangegangene Kapitalmaßnahme als Anleger angeführt hatten. Eric Sprott gilt inzwischen als Insider des Unternehmens mit einem Anteil von rund 11,4 Prozent. Das eingeworbene Kapital soll vor allem für technische und umweltbezogene Verfahren und Genehmigungsprozesse verwendet werden. Zusätzlich fließen dem Unternehmen 3,5 Mio. USD aus dem Verkauf der Silberprojekte im Laufe von 2026 zu.

Vorgesehene technische und metallurgische Arbeiten beinhalten u.a. die genauere Charakterisierung des Erzes und die Optimierung von Erzverarbeitungsparametern zur Verbesserung des Flussschemas und Präzisierung des Designs der Verarbeitungsanlage. Hinsichtlich dieser geplanten Anlage soll eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung sowie im Anschluss eine Pre-Feasibility Studie erstellt werden. Für die geplante Mine im Emily Projekt sind Umweltstudien und Verfeinerungen des Minenkonzepts geplant. Man arbeitet prinzipiell auf die Beantragung der Genehmigung hin. Das Gesamtprojekt aus Mine und Anlage bewegt sich, aufbauend auf die vorliegende PEA, dann auf eine Pre-Feasibility Studie hin.

Darüber hinaus sollen mit US-Behörden die Projektvorhaben abgestimmt werden, um in den Genuss staatlicher Förderungen zur heimischen Produktion kritischer Elemente zu kommen. Daneben werden auch Stakeholder des Unternehmens und Projekts weiterhin proaktiv in den Entwicklungsprozess involviert werden.

Das Management

Electric Metals hat ein hochkarätiges Vorstands- und Führungsteam zusammengestellt, das über Erfahrung und Fachwissen in den Bereichen Exploration, Mineralverarbeitung, Minenentwicklung, Betrieb und Geschäftsentwicklung verfügt.

Brian C. Savage – CEO und Director

Herr Savage ist ein unternehmerischer Geschäftsmann mit langer Erfahrung in der Identifizierung, im Aufbau, Wachstum und der Transformation von Bergbau- und Metallunternehmen in aller Welt. Seine Expertise erstreckt sich über Rohstoff- und Kapitalmärkte, Unternehmensentwicklung und strategische Wachstumsinitiativen, incl. M&A und Joint Ventures. Er hat mehrere Unternehmen ge- und mitbegründet, die sich auf die Entwicklung und Förderung von Bergbaubetrieben in schwierigen Jurisdiktionen konzentrierten, darunter Kasachstan, Ukraine, Russland, Guinea und die Demokratische Republik Kongo. Seine jüngsten Erfahrungen in der DRK vermittelten ihm ein tiefes Verständnis der Manganmärkte, einschließlich der Produktion hochwertiger, hochreiner Produkte für Elektrofahrzeuge und Energiespeicherung.

Natasha Tsai – CFO

Frau Tsai ist zugelassene Wirtschaftsprüferin bei Malaspina Consultants Inc. Zuvor war sie Senior Accountant bei Grant Thornton LLP. Sie hat als Chief Financial Officer und/oder Controller für eine Reihe von börsennotierten Unternehmen gearbeitet und verfügt über Erfahrung in der Unternehmensfinanzierung und mit börsennotierten Unternehmen in einer Vielzahl von Sektoren.

Quinton Hennigh – Chairman

Dr. Hennigh ist ein international renommierter Wirtschaftsgeologe mit über 25 Jahren Explorationserfahrung und Expertise bei großen Goldminenunternehmen wie Homestake Mining, Newcrest Mining und Newmont Mining, wo er zuletzt im Jahr 2007 als Senior Research Geologist tätig war. Seitdem hat er für kanadische Explorationsunternehmen eine Reihe bedeutender Goldentdeckungen gemacht, wie zum Beispiel für Gold Canyon Resources die 5 Mio. Unzen schwere alkalische Goldlagerstätte Springpole in der Nähe von Red Lake in Ontario. Derzeit ist er Chairman und President von Novo Resources, die er 2010 mitbegründete, sowie Berater von Eskay Mining und Lion One Metals. Darüber hinaus ist er CEO des privaten Bergbauunternehmens San Cristobal Mining. Dr. Hennigh ist Mitglied der Society of Economic Geologists und der Mining and Metallurgical Society of America.

Dr. Henry J. Sandri – Director

Dr. Sandri ist ein hochkarätiger Bergbauexperte mit renommierten Tätigkeiten in den Bereichen Exploration, Projektentwicklung, Konstruktionsmanagement und Betrieb auf sechs Kontinenten. Er war ein ehemaliger leitender Angestellter für Basis-, Edel- und Batteriemetalle sowie Industriemineralienunternehmen und ein ehemaliger Director von privaten und öffentlichen Unternehmen an Börsen in Kanada, den USA und Großbritannien. Er war zuvor President, CEO und Director der an der TSX notierten Duluth Metals, einem US-amerikanischen Unternehmen für Basismetalle. Er steigerte den Wert des Unternehmens in weniger als vier Jahren von unter einer Mio. US-Dollar auf über 350 Mio. US-Dollar. Er war außerdem Angestellter bei Inco Limited und Senior Consultant bei Behre Dolbear.

Michèle McCarthy – Director

Frau McCarthy ist President der McCarthy Law Professional Corporation und President und CEO von Independent Review. Sie war in mehreren Boards vertreten und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensrestrukturierung und Einhaltung gesetzlicher Regularien. Sie ist derzeit Mitglied des Boards von Osisko Development und Russell Investments Corporate Class.

Steve Durbin – Director

Herr Durbin ist der geschäftsführende Partner von Quail Bend, einer von ihm 2010 gegründeten Private-Equity-Firma, die sich hauptsächlich auf Investitionen in Small-Cap-Unternehmen in den Bereichen Bergbau und Finanztechnologie konzentriert. Im Jahr 2017 war er Mitbegründer von BRYT, einem Finanztransferdienstleister, von dem er CEO ist. Herr Durbin ist seit 2012 außerdem Director von SaveDaily Holdings und hält daran eine kontrollierende Beteiligung. Er ist auch seit 2012 Director von ISLV Partners. Bevor er Quail Bend gründete, war er Senior Managing Director und Leiter des Investment Bankings bei The Watley Group. Davor war er Principal bei Red Mountain Capital Partners, einem Small-Cap-Hedgefonds. Vorher war Herr Durbin Associate bei Oak Hill Capital Partners, wo er sich auf Investitionen in den Bereichen Business und Finanzdienstleistungen konzentrierte. Seine Karriere begann er als Investmentbanker in der Financial Sponsor Group von JP Morgan.

Dr. Sylvia Chen – Director

Dr. Chen ist derzeit der Vice President für Finanzen bei Dundee Precious Metals. Sie ist eine Finanzexpertin mit einer erfolgreichen Karriere in global agierenden kanadischen Unternehmen sowie börsennotierten Unternehmen verschiedener Sektoren, darunter mehr als 10 Jahre im Bereich der Bergbauindustrie. Sie ist Canadian Chartered Professional Accountant (CPA, CA), US Certified Public Accountant (CPA) und US Chartered Financial Analyst (CFA).

Tyson Hall – Director

Herr Hall bringt über 20 Jahre weltweite Erfahrung und ein Jahrzehnt an Führungserfahrung in den Bereichen Spezialchemikalien, Fertigung, Bergbau, Landwirtschaft und Start-ups mit. Er hat Erfahrung in technischer Entwicklung, Fertigung und P&L-Management. Er hat Organisationen mit bis zu 10.000 Mitarbeitern geleitet und trug die volle P&L-Verantwortung für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 3 Mrd. US-Dollar. Er war Mitglied der globalen Führungsteams von zwei börsennotierten Unternehmen. Zuletzt war er COO von 5E Advanced Materials (NASDAQ: FEAM) und zuvor Mitglied des globalen Führungsteams von Pilgrims Pride (NASDAQ: PPC) mit Verantwortung für ein Geschäft im Wert von mehreren Mrd. Dollar. Er ist Erfinder oder Mit-Erfinder von 5 US-Patenten.

Fazit

Electric Metals hat sich mit dem North Star Manganprojekt einschließlich der geplanten Mine für die herausragende Emily Lagerstätte und die separate Weiterverarbeitungsanlage in den USA strategisch optimal positioniert, um die heimische Selbstversorgung mit dem kritischen Element Mangan sicherzustellen.

Emily gilt als höchstgradige Manganressource in Nordamerika. Die damit verbundene geplante Produktion von Manganchemikalien, einschließlich batterietauglichem HPMSM, in einer eigenen Produktionsanlage stellt ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für das Unternehmen dar. Mit der vorliegenden positiven PEA aus 2025 wurde vom Unternehmen unterdessen ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Der Zuspruch des Kapitalmarkts für das Unternehmen mit erfolgreichen Finanzierungen und positiven Kursreaktionen ist klar erkennbar. 2026 wird dabei ein Jahr der Projektpräzisierungen und genauerer Bewertung der Verarbeitungsanlage mit aufschlussreicher Nachrichtenlage werden. Für das North Star Manganprojekt bestehen zusammenfassend sehr gute Entwicklungschancen, die der Aktie angesichts des hohen Gesamtprojektwerts noch viel an Substanz verleihen sollten.

Aktiendaten und Cashbestand

WKN: A41ZEN

ISIN: US2848981039

TSX-V: EML

OTCQB: EMUS

FRA: 6Y0

Kurs (26.05.2026): 0,225 CAD

Listings: TSX-V, OTCQB, Frankfurt

Anzahl Aktien (Mai 2026): 201,9 Mio.

Warrants/Options (Februar 2026): 38,0 Mio.

Market Cap (26.05.2026): ~45,5 Mio. CAD

Cash: 2,1 Mio. USD (Mai 2026)