Geht man davon aus, dass der chinesische Markt wie üblich als eine Art Frühwarnsystem für den Rest der Welt gilt, dann sollten jetzt bei Anlegern die Alarmglocken schrillen.

Die Preisentwicklung für Batteriemetalle wie Lithium, Kobalt, Nickel und Graphit erlebt aktuell einen starken Aufschwung, wie die Benchmark Mineral Intelligence berichtet. Dieser Trend wird hauptsächlich vom chinesischen Markt angetrieben.

Chinesische Wirtschaft erholt sich und fordert Rohstoffe

Die chinesische Wirtschaft erholt sich zusehends von der COVID-Krise und die dort boomende Elektromobilität verlangt nun verstärkt nach Rohstoffen zur Batterieproduktion. Der Rest der Welt ist von dieser Entwicklung noch ein Stück entfernt, vertraut man aber den Erfahrungen aus der Vergangenheit, dann werden in den anderen Ländern die Märkte mit Preisersteigerungen bei den Batteriemetallen bald nachziehen.

Niedrigpreisumfeld ändert sich

Früher oder später erwarten Experten vor allem bei den Metallen Lithium und Nickel eine starke Rohstoffverknappung. Dass sich das Niedrigpreisumfeld um diese Rohstoffe deshalb in Zukunft ändern wird, ist keine allzu gewagte Prognose. Zahlreiche E-Mobilitätsprojekte in der ganzen Welt und die Verschiebung in der Automobilindustrie weg vom Verbrennungsmotor werden die Preise der Batteriemetalle weiter antreiben.

Ist die Trendwende erreicht?

In China scheint die Trendwende bereits erreicht zu sein. Gute Nachrichten für die Produzenten von Lithium und Nickel, denn diese Metalle sind essentiell für die Elektroindustrie und deshalb besonders gefragt. Eine Investition in die Rohstoffe der Zukunft und in deren Produzenten scheint aktuell äußerst sinnvoll. Der Run auf Aktien von Lithium- und Nickel-Explorern hat begonnen.