Noch nie waren so viele ETF-Anleger in Gold investiert, wie im vierten Quartal 2019. Wie das World Gold Council (WGC) zuletzt meldete, wurden durch ETFs allein im vergangenen Jahr 400 Tonnen Gold erworben. Insgesamt lag der Anteil von ETFs bei rund 2.900 Tonnen Gold. Das ist so viel wie nie zuvor. Experten wie  Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH, sind auch für 2020 optimistisch: „Die ausweglose Situation der Zentralbanken, beziehungsweise ihre daraus abgeleitete Geldpolitik, ist der Grund, warum für Aktien, Immobilien und Gold genug Kapital vorhanden war und ist. Die Faktoren, die 2019 für Gold gesprochen haben, bleiben erhalten. Insofern gibt es keine Anhaltspunkte, dass bei Gold eine Trendumkehr bevorsteht“, so Siegel.

Junior-Unternehmen bieten attraktive Hebel auf den Goldpreis

Angesichts des positiven Marktumfeldes bleibt Gold auch in den kommenden Monaten eine attraktive Investmentchance. Neben physischen Investments oder Beteiligungen an ETFs, welche nahezu eins zu eins von Veränderungen des Goldpreises profitieren, sind auch Goldproduzenten als chancenreiches Investment bekannt.  Insbesondere Junior-Gesellschaften, deren Projekte sich in der Explorationsphase befinden, können im Vergleich zum Goldpreis zusätzliche Chancen bieten. Dies liegt daran, dass diese Unternehmen häufig besonderen Projekt- oder Finanzierungsrisiken unterliegen und daher in ihrer Frühphase gering bewertet sind. Löst sich die Unterbewertung auf und wird eine Produktion wahrscheinlich, sind deutliche Renditen möglich.

Vielversprechende Chance für Risikobewusste

Während zahlreiche junge Gold-Unternehmen in instabilen Regionen wie Afrika oder auch Lateinamerika tätig sind, gibt es mit Medgold Resources Corp. (TSX-V: MED, WKN DE: A1W9Z3, ISIN: CA58436R2019) einen Vertreter aus Europa. Das in Kanada beheimatete Unternehmen verfügt in Serbien über sechs Explorationslizenzen. Auf Teilen der Liegenschaften wurden in der Vergangenheit bereits Explorationsarbeiten durchgeführt. Vergangene Untersuchungen ergaben in der Spitze 5,45 Gramm je Tonne Gold auf einer Strecke von 30 Metern. 2019 entwickelte Medgold Resources das Projekt weiter und führte unter anderem Bohrungen über 2.000 Meter durch.

Zwar unterliegen die Projekte des Unternehmens neben dem Explorationsrisiko weiteren Risiken, doch können Unternehmen wie Medgold gerade angesichts ihres frühen Entwicklungsstadiums für risikobewusste Investoren eine attraktive Depotbeimischung sein. Für konservativ ausgerichtete Gold-Anleger bleiben ETCs oder ETFs auf größere Gold-Förderer allerdings die bessere Wahl.