Der Goldpreis verbuchte im gestrigen US-Handel deutliche Gewinne. Laut Experten war das auf Short-Eindeckungen im Futures- und Schnäppchenjäger am Cash-Markt zurückzuführen. Hinzu kam Nachfrage nach dem gelben Metall als Sicherem Hafen, da die US-amerikanischen und europäischen Aktienmärkte einbrachen.Am Spotmarkt beschloss der Goldpreis den gestrigen US-Handel fast 13 USD höher bei 1.203 USD pro Unze. Im frühen europäischen Handel geht es weiter aufwärts auf derzeit rund 1.207 USD je Unze.

Der Anstieg des Goldpreises am gestrigen Montag war insbesondere beeindruckend, da gleichzeitig der Ölpreis an der Nymex auf ein Fünfeinhalbjahrestief fiel und der US-Dollar-Index auf ein Zehnjahreshoch stieg. Diese beiden Schlüsselmärkte tendieren weiterhin in entgegengesetzte Richtungen, was ein negativer Faktor für den Rohstoffmarkt ist. Allerdings haben sich viele Rohstoffmärkte, darunter auch Gold und Silber, auf niedrigem Niveau stabilisiert und begonnen, seitwärts zu handeln. Das könnte ein erstes Anzeichen dafür sein, dass diese Rohstoffmärkte nun tatsächlich einen Boden ausgebildet haben.

Der Euro war am gestrigen Monat auf ein Neunjahrestief gegenüber dem US-Dollar gefallen – vor allem auf Grund der Erwartungen, dass die EZB in Kürze handeln wird, um die Geldpolitik der Europäischen Union zu stimulieren. Viele Händler und Investoren in der EU machen sich allerdings immer noch große Sorgen um die Schuldenlage kleinerer Länder, insbesondere Griechenlands, aber auch Spaniens und Italiens. Das setzte die europäischen und US-Amerikanischen Aktienmärkte unter Druck, was wiederum die Nachfrage nach Gold als Sicherem Hafen steigen ließ.

Marktbeeinflussende US-Wirtschaftsdaten wurden gestern nicht veröffentlicht, im Wochenverlauf wird sich das aber ändern. In Freitag werden dann die US-Arbeitsmarktdaten für Dezember veröffentlicht. Das sind wohl die wichtigsten Wirtschaftsdaten der Woche.

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