Gold: Die Zeit der Korrektur ist fast vorbei!

1999 kostete die Unze Gold rund 255 Dollar. Im Herbst 2011 waren 1.921 Dollar je Unze zu zahlen. Inzwischen haben sich die Preise wieder deutlich nach unten bewegt. Derzeit zahlt man für die Unze um die 1.340 Dollar je Unze. Marc Faber von Sprott Inc. glaubt, dass diese Phase der niedrigen Goldpreise bald vorbei sein könnte. Einen genauen Zeitplan gibt er nicht an, für ihn ist die Korrekturphase jedoch fast vorbei.

Gold gehört derzeit zu den wenigen Anlageklassen, die seiner Ansicht nach im Moment wirklich billig sind. Immobilien, Aktien, Oldtimer oder auch Gemälde: Sie alle haben in den vergangenen Jahren an Wert zugelegt. Ein schönes Beispiel ist auch die Entwicklung des S&P 500 im Vergleich zum Gold oder zu Goldaktien. Während der Index seit dem Goldhoch rund 50 Prozent zugelegt hat, sind die Goldpreise und in vielen Fällen noch deutlicher die Goldaktien seit dem Herbst 2011 regelrecht abgerauscht.

Die darauf folgende Korrekturphase war für Faber teils gerechtfertigt. Es gab aus seiner Sicht zu viel Enthusiasmus im Markt, es gab zu viele Spekulationen, zu viele Marktteilnehmer hatten die Augen verschlossen und waren einfach in den Kaufmodus gewechselt. Dies musste früher oder später zu einem klaren Rückschlag führen, wie wir ihn in den vergangenen mehr als zwei Jahren sehen.

Zudem glaubt der Experte, dass in jüngster Zeit auch Marktmanipulationen das Geschehen beeinflusst haben. Sein Gefühl sagt ihm jedoch, dass die Korrektur beim Goldkurs sich dem Ende nähert. Die Fundamentaldaten für Gold seien wieder deutlich besser geworden. Sie liegen sogar über den Werten aus der damaligen Hochzeit. Doch der Preis spricht noch eine andere Sprache. Die alte Börsenweisheit "kaufe im Tief und verkaufe im Hoch" wird von Investoren derzeit noch nicht beachtet.

Die Krisen in verschiedenen Schwellenländern sorgen Faber kaum. Im Gegenteil, er zieht daraus sogar positive Essenzen. So könnte eine Rezession der chinesischen Wirtschaft für den Goldpreis durchaus Vorteile bringen. Bei einem Abschwung in China wird vermutlich auch die Währung, der Yuan, in Schwierigkeiten geraten. Eventuell werden sogar Regierungsstellen für eine Entwertung sorgen. Damit stellt sich für reiche Chinesen die Frage, was man mit den eigenen Yuan-Beständen machen soll. Gold könnte sich dabei als klassischer Fluchthafen erweisen. Die Nachfrage nach Gold könnte steigen und damit den Preis nach oben bringen. Ähnlich könnte es sich bei anderen Ländern verhalten, die möglicherweise vor ähnlichen Problemen stehen.

Die Zeit ist somit reif, dass die Korrekturphase endet und Gold wieder in den Aufwärtsmodus schaltet. Marc Faber zeigt sich bei diesem Szenario sehr zuversichtlich.

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