Beim Uranprojekt Patterson Lake South gelang Fission Uranium eine Aufsehen erregende Rekordbohrung.

Das Athabasca-Becken in Saskatchewan, Kanada, ist den Uran-Interessierten ein Begriff. Dort gelang der kanadischen Fission Uranium (ISIN: CA33812R1091) vor Jahren ein sensationeller Uranfund. Immer wieder neue hervorragende Bohrergebnisse wurden jetzt von einem Rekordergebnis im Bohrloch 129 gekrönt. Marktexperten erwarten, dass Fission U308 in einer Größenordnung von 80 bis 100 Millionen Pound auf den aktuellen Projekten haben könnte.

Uranoxid-Mineralisierungen von beispielsweise 38,49 und 27,57 Prozent lassen das Unternehmen jubeln. So liegt eine weitere Ausweitung der Mineralisierungen nahe. Lücken zwischen den bisher ausgemachten Zonen, die vermutlich alle miteinander verbunden sind, werden wohl geschlossen werden können. CEO und Präsident Ross McElroy bestätigte, dass die neuen Ergebnisse die bisher gefundenen Top-Bohrlöcher um mehr als das Doppelte übertreffen – und das auch noch in geringer Tiefe.

Über Uran sprechen daher wieder viele der Großinvestoren, nachdem es seit Fukushima ruhig geworden war. Energiegewinnung aus Atomkraft ist in der Welt, die einen wachsenden Energiebedarf besitzt, ein unverzichtbarer Bestandteil. Auch Japan weiß dies. So musste die Ressourcen arme Nation teuren fossilen Brennstoff importieren – rund 90 Prozent. Zwar ist noch ungewiss, wann die Reaktoren dort wieder an den Start gehen werden, jedoch verkündete Japan erst vor wenigen Tagen, dass man nun mit Nachdruck daran arbeite. Einige der Reaktoren wurden auf eine Prioritäts-Liste gesetzt, damit sie in Kürze wieder produzieren können.

Durch das Abschalten von Atomkraftwerken in Japan und auch anderen Ländern im März 2011 war Uran reichlich vorhanden. Der Uran-Preis ist also gefallen. Viele Experten sind sich aber einig, dass sich das bereits im laufenden Jahr ändern wird. Uran wird in der Regel langfristig bevorratet, bei den in 2013 niedrigen Preisen geschah dies jedoch nicht, so dass es bald zu einem Engpass kommen könnte.

Weltweit wird mit einer enorm steigenden Urannachfrage gerechnet. Die World Nuclear Association hat errechnet, dass die Nachfrage nach Uran (U3O8) in 2013 zirka 143 Millionen Pound waren und die Minenproduktion nur 121 Millionen Pound betragen haben dürfte. In den vergangenen Jahren konnte dieses Defizit noch durch das HEU-Abkommen (Aufbereitung russischer Nuklear-Sprengköpfe für friedliche Energienutzung) und Aufbereitung ausgeglichen werden. Ab diesem Jahr fällt zumindest das HEU weg. Das letzte Schiff mit Uran-Material hat den Ozean nach USA überquert.

Unternehmen wie Fission Uranium mit seinem hochgradigen Projekt im möglicherweise besten Urangebiet weltweit, dem Athabasca-Becken, haben daher hervorragende Chancen, auch für Anleger. Es empfiehlt sich daher die weitere Entwicklung des Rohstoffes Uran und seiner Gesellschaften zu beobachten.