Kolumne von Björn Junker

Nickel: Drohendes indonesisches Exportverbot führt zu Preissteigerung

Der Nickelpreis erreichte in London zwischenzeitlich ein Fünfwochenhoch, da die Sorgen wachsen, dass die indonesische Regierung, der größte Produzent des Metalls, das für Januar 2014 angekündigte Exportverbot nicht weiterverarbeiteter Erze tatsächlich unverändert in Kraft setzen wird.

Indonesien will ab dem 12. Januar den Export von Metallkonzentraten verbieten. Die japanische Sumitomo Metal Mining (WKN 859470) hatte daraufhin bereits erklärt, mehr Erz von den Philippinen und aus Neukaledonien erwerben zu wollen. Auch Pacific Metals Co. (WKN 859172) plant andere Erzquellen zu finden. Der Nickelpreis ist im Dezember an der LME (London Metal Exchange) bereits um rund 4% gestiegen und könnte damit im dritten Monat der letzten vier Monate einen Anstieg erzielen.

Auch die Analysten der BNP Paribas erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass das Thema Indonesien eindeutig für den Anstieg des Nickelpreises verantwortlich sei.

Aktuell, gegen 14:45 Uhr, kostet eine Tonne Nickel rund 14.103 USD, nachdem der Preis im frühen Handel noch bei mehr als 14.200 USD pro Tonne gelegen hatte ­ und damit so hoch wie seit Anfang November nicht. Dennoch ist der Nickelpreis dieses Jahr insgesamt um rund 17% gefallen und gehört damit zu den größten Verlieren 2013.

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