2013 standen die Rohstoffpreise fast durchweg unter Druck. Das Schlimmste könnte vorbei sein, doch die Analysten von BMO erwarten keine wundersame Erholung zum Jahresende.

In einem aktuellen Research-Report gehen die Experten davon aus, dass die Preise bis Ende 2013 in einer relativ engen Handelsspanne liegen werden. Positive Überraschungen traut BMO dabei Eisenerz, Palladium und Kokskohle zu.

Nach Ansicht der Analysten könnten Eisenerz und Kokskohle von einer höher als erwarteten Stahlproduktion in China profitieren. Der Preis für Kokskohle dürfte nach Meinung von BMO zudem steigen, da China plane, einen Großteil der 2.000 kleineren Kohleminen des Landes zu schließen. Und, so die Experten weiter, Palladium könnte mehr Aufmerksamkeit erhalten, da in Südafrika ein auf das Metall ausgerichteter Exchange Traded Fund (ETF) an den Start geht.

Für Gold ist BMO nicht so optimistisch. Man geht von anhaltender Volatilität aus, sieht kaum offensichtliche Unterstützung und beurteilt die Aussichten für das gelbe Metall insgesamt neutral. Selbst wenn die US-Notenbank ihr Stimulusprogramm ausweite und nicht reduziere, könnte es sein, dass die Märkte dies einfach abtun, hieß es. Auch für Kupfer, Platin und Silber sind die Analysten neutral eingestellt, zumal Silber sich in der Regel am Goldpreis orientiert.

Hinweis: Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST Media GmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweilige Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.