Die Experten von Bank of Amercia Merrill Lynch Global Research sind der Ansicht, dass der Goldpreis steigen könnte, sollte der Offenmarktausschuss der US-Notenbank das Anleihekaufprogramm QE3 nicht so stark beschneiden wie vom Markt erwartet. Die Notenbanker treffen sich bereits in einer Woche.

Laut den Analysten wird am Markt davon ausgegangen, dass die Notenbanker das Volumen von QE3, das bislang bei 85 Mrd. USD im Monat liegt, um 10 bis 15 Mrd. USD reduzieren. Diese Ansicht habe der Markt auch schon eingepreist. Sollte die Fed nun QE3 weniger deutlich reduzieren oder gar diese Maßnahme ganz verschieben, könnte der Goldpreis nach Ansicht der BoA Merrill Lynch kurzfristig eine Rallye hinlegen. Allerdings, so die Experten weiter, dürften die Gewinne begrenzt ausfallen, da die Zinsen ihrer Ansicht nach in den kommenden Quartalen wieder steigen dürften.

Besser als Gold sollten nach Ansicht der Bank ohnehin zyklische Metalle wie Platin laufen – vor allem auf Grund einer besseren Lage der Wirtschaften in den Emerging Markets sowie der in Kürze wahrscheinlich nicht mehr ganz so lockeren Geldpolitik der Notenbanken.

Allerdings senkten die Experten ihre Preisprognose für Platin um 6% auf 1.575 USD pro Unze. Zwar habe man damit den Ausblick für 2013 angepasst, um dem aktuellen Umfeld gerecht zu werden, so BoA Merrill Lynch, doch sehe man Platin positiv. Die Schätzungen für 2014 und 2015 von 1.850 bzw. 1.900 USD pro Unze ließ man unverändert.

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