Kolumne von Björn Junker

Jeffrey Nichols: Wahrscheinlichkeit für klaren Goldpreisanstieg deutlich höher als für weiteren Abschwung

Die Wahrscheinlichkeit für einen Goldpreisrückgang um weitere 15 bis 20% ist erheblich geringer als die Aussicht auf einen vergleichbaren, langanhaltenden Anstieg. Das jedenfalls ist die Ansicht von Jeffrey Nichols, Geschäftsführer von American Precious Metals Advisors.

Und sollte der Goldpreis doch unter das Juni-Tief fallen, so Nichols, dürfte das ein kurzfristiger Ausflug sein. Nach Ansicht des Experten nehmen zudem die physische Nachfrage und die Aufstockung der Lagerbestände in ganz Asien wieder zu. Nichols geht darüber hinaus davon aus, dass die Zentralbanken Chinas und Russlands ihre Goldkaufprogramme wieder aufgenommen beziehungsweise beschleunigt haben.

Der Markt für physisches Gold habe in den vergangenen Jahren das Tauziehen mit den Papiermärkten verloren, wenn es darum ging, die Richtung des Goldpreises zu bestimmen, so Nichols. Nun aber, glaubt der Experte, könnte sich dieses Verhältnis umzukehren beginnen. Zudem würden am Markt für physisches Gold hauptsächlich langfristig orientierte Käufer auftreten, bei denen es unwahrscheinlich sei, dass sie ihr kürzlich erworbenes Gold bald wieder abstoßen würden.

Nichols weist zudem auf steigende Kosten für die Goldleihe sowie auf die hohen Aufschläge zum Spotpreis für physisches Gold in China hin. Er sei schon lange der Ansicht, dass die Knappheit an physischem Gold zu einem überraschend starken Preisanstieg führen könnte, wenn die institutionellen Verkäufe ausgelaufen seien und die westlichen Märkte nicht mehr so extrem negativ für Gold eingestellt seien, so der Experte abschließend.

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