Nach Aussage des World Gold Council, der Interessenvertretung der Branche, wird die Goldnachfrage aus Asien von April bis Juni ein noch nie zuvor gesehenes Niveau erreichen. Die Konsumenten in ganz Asien, besonders aber in China und Indien hätten den jüngsten Goldpreiseinbruch und die Abflüsse aus Gold-ETFs als großartige Kaufgelegenheit gesehen, hieß es weiter.

Die indische Nachfrage nach dem gelben Metalls ist gegenüber dem Vorjahr um 200% gestiegen, sodass man beim WGC davon ausgeht, dass, sollten die ETF-Abflüsse in den USA anhalten, dieses Gold im asiatischen Markt bereitwillige Käufer finden wird. Denn dort hätten die Anleger eher eine langfristige Perspektive in Bezug auf Gold, hieß es.

Die Nettogoldeinfuhren nach China allein beliefen sich im April auf fast 170 Tonnen. Bis zum Jahresende sollten so rund 880 Tonnen an Goldimporten in die Volksrepublik zusammenkommen. Gemeinsam machen Indien und China mehr als die Hälfte der gesamten Goldnachfrage weltweit aus.

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