Kolumne von Björn Junker

Importe sollen die Lücke füllen: Gold - Chinesische Nachfrage wird 2015 das Angebot um mindestens 550 Tonnen übertreffen

Der Hunger der chinesischen Verbraucher nach Gold dürfte bis 2015 das Angebot der einheimischen Minen um mindestens 550 Tonnen übertreffen. Das zeigen jüngste Daten der China Gold Association. Shanghai, China – Der chinesische Verbraucher von Gold dürfte bis 2015 das Angebot der einheimischen Minen um 550 Tonnen übertreffen.

Laut den neuesten Statistiken der Organisation wurden im letzten Jahr 832,18 Tonnen Gold gekauft und damit 71,13 Tonnen oder 9,35% mehr als im Vorjahr berichtet die Tageszeitung Xinhua. Die Importe von Goldschmuck stiegen im Jahresvergleich um 10,09% auf 502,75 Tonnen, während die Einfuhren von Goldbarren und Münzen um 12,22 bzw. 21,63% auf 239,98 bzw. 25,3 Tonnen zulegten, hieß es weiter.

Gemäß den letzten Zahlen des World Gold Council stieg die Nachfrage nach dem gelben Metall als Anlageform im vierten Quartal um 2% auf 65 Tonnen, während die chinesischen Goldimporte im gleichen Zeitraum um 24% wuchsen. Die Nachfrage nach Gold im Reich der Mitte ist in den letzten Jahren robust gewachsen, sodass China mittlerweile nach Indien der größte Goldkonsument weltweit ist.

Zudem ist die Volksrepublik seit 2007 sechs Jahre infolge zum größten Goldproduzenten der Welt aufgestiegen. 2012 erreichte der Goldausstoß 403 Tonnen, was einen Anstieg von 12% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Doch es sei unwahrscheinlich, dass die zu erwartende zukünftige Produktionssteigerung die anziehende Nachfrage ausgleichen könne, erklärten Branchenanalysten. Importe aus anderen Ländern und Regionen würden die Lücke zwischen Goldnachfrage und Angebot schließen, so diese Experten.

Marktbeobachter erwarten, dass die Einführung eines mit Gold hinterlegten ETF (Exchange Traded Fund, börsennotierter Fonds), die kurz bevorsteht, die Nachfrage nach dem gelben Metall weiter ankurbeln wird. Viele chinesische Privatanleger wenden sich Gold zu, da in dem kommunistischen Land andere Anlageformen vergleichsweise rar sind.
 

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