Kolumne von Ingrid Heinritzi

Schlange förderlich für Gold

Das Chinesische Neujahr brachte am 8. Februar das Jahr der Schlange mit sich. In der Regel bedeutet dies bewegte, teils unangenehme Zeiten für Investoren. Doch Edelmetall und auch der gesamte Rohstoffsektor sollten insgesamt eine gute Entwicklung nehmen.

Jeden Jahr bietet die Investmentbank CLSA aus Hongkong den Feng Shui Index für das jeweilige chinesische Jahr. Am 8. Februar ging des Drachenjahr in ein Schlangenjahr über. Genauer gesagt handelt sich 2013 um das Jahr der Schwarzen Wasserschlange. Der Feng Shui-Index, der vor allem für Investments in den Hang Seng-Index aufbereitet ist, sollte dabei nicht mit tierischem Ernst betrachtet werden. Die Aussagen erfordern eher einen größeren Sinn für Humor. Dennoch könnte die chinesische Betrachtung des neuen Jahres auch unsicheren Investoren neue Ideen geben.

Doch auf den ersten Blick erscheinen Schlangenjahre nicht gerade Optimismus einflößend. Was war in anderen Schlangenjahren geschehen? Der Fall der Mauer in Deutschland 1989 ist sicherlich das positivste Ereignis. Doch in den vergangenen 100 Jahren gab es zahlreiche Vorkommen, die die Geschichte auf der Erde richtungsweisend veränderten. Beim Jahr 1989 geblieben, gab es auch noch den Studentenprotest auf dem Tiananmen-Platz in Peking. Die blutige Niederschlagung lässt Chinas Führung und auch das Schlangenjahr nicht gut aussehen. 2001 steht in nicht viel nach: Die Anschläge auf die Zwillingstürme in New York und eine heftige Rezession waren die Spitzen. Wenn weiter in der Vergangenheit gekramt wird, kommen wir zur Revolution in Russland 1917, dem Schwarzen Freitag an der Wall Street 1929, dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour 1941, dem Korea-Krieg 1953 und dem Vietnam-Krieg 1965.

Doch die Feng Shui-Betrachtung wird immer mit einem Augenzwinkern dargebracht und mit dem Sinn für das Positive. Daher wird es auch 2013 nicht nur Chaos, Revolution und Krieg geben. Im Gegenteil möglicherweise erweist sich die schwarze Wasserschlange nicht als giftige Kobra, sondern als schreckhafte Viper.

Vor allem in Bezug Rohstoffe dürfte das Schlangen-Jahr tatsächlich gar nicht so unwillkommen sein. Vor allem für Gold könnte die Schlange gut sein. Beste Monate für die Entwicklung des Edelmetalls sind nach den humorvollen Untersuchungen der CLSA-Feng-Shui-Experten der April und der August. In Bezug auf alle Metalle sollten zudem der März, September und Dezember überdurchschnittlich gut in einem ohnehin aussichtsreichen Jahr für Rohstoffe ausfallen. Juni und Juli sind insbesondere für Agrarprodukte gute Investmentzeiten und für Öl und Gas sollte der Mai insbesonders förderlich aussehen.

Wo sollte investiert werden und wo nicht? Auch dafür gibt das Feng Shui für das Schlangen-Jahr die besten und schwächsten Regionen der Erde preis.

In Nordeuropa, dazu zählen die Hongkonger auch Deutschland, sind insgesamt die Aussichten gut. Investments und Reisen sollten vor allem gelingen. Die besten Monate sind April, Juni und August.

In Südeuropa und Nordafrika hemmt dagegen starker Wettbewerb, der nicht unbedingt gewaltsam sein muss, etwas die guten Entwicklungen. Gute Monate sind September, Oktober und Dezember.

Die Region mit Australien und Indonesien genießt besonderes Glück. Investments sollten überwiegend gelingen. Beste Monate sind Juli, August und September.

In Nordamerika ist Kanada zu bevorzugen. Vor allem junge Unternehmen sollten dort Erfolg haben. Die USA leiden dagegen unter Protesten gegen die Regierung und eine politische Polarisierung. In Kanada sind Juni bis August sehr gut, in den USA Februar und März sowie Oktober bis Dezember besonders schlecht. Auch die Region in und um China sollten Investoren eher meiden.

Was kann das Schlangenjahr nach der Feng Shui-Betrachtung also bringen? Es scheint, dass die Rohstoff reichen Gegenden der Erde wie Australien und Kanada bevorzugt vom Erfolg sein werden. Insbesondere Edelmetalle sehen gut aus. Gold könnte 2500 Dollar demnach erreichen.

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