Kolumne von Björn Junker

Höhere Gewalt: Uranpreis könnte nach Angebotsausfall steigen

Das Uranangebot aus den großen Produzentenländern Kasachstan und Niger könnte auf Grund wetterbedingter beziehungsweise politischer Probleme erheblich eingeschränkt werden. Laut eines aktuellen Berichts der Experten von Canaaccord Wealth Management hat Mitte Januar ein heftiger Sturm in Kasachstan Stromverbindungen zu den Uranminen von Kazatomprom in der Region Sozak unterbrochen.

Der Staatskonzern hat mittlerweile bekannt gegeben, dass der Betrieb auf den betroffenen Minen eingestellt wurde. Die Reparatur der Hochspannungsleitungen könne einen bis fünf Monate dauern, hieß es weiter. Analysten schätzen, dass dieser Stromausfall zu einem Ausfall im kasachischen Uranangebot von bis zu 21 Mio. Pfund führen könnte.

Gleichzeitig drohen die Unruhen im afrikanischen Mali, sich ins Nachbarland Niger auszuweiten, wo der französische Konzern Areva (WKN A1H9Y2) im großen Stil Uranminen betreibt.

Arevas Minen im Niger haben im laufenden Jahr einen geschätzten Gesamtausstoß von 10,9 Mio. Pfund Uran, wovon ein Großteil ausfallen könnte, sollte der Mali-Konflikt sich tatsächlich bis in den Niger ausweiten. Frankreich hat im Niger bereits Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und dort sowohl Spezialeinheiten als auch Helikopter stationiert.
 

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