Lateinamerika bleibt eine Wachstumsregion

In Lateinamerika gewinnt die Bergwerksindustrie mehr und mehr an Bedeutung, zumindest gemessen am Anteil an der Wirtschaftskraft der Region. Statistiken zufolge hat der Minensektor 2011 immerhin 6,1 Prozent zum Bruttosozialprodukt Lateinamerikas beigetragen. Wachstumstreiber sind vor allem Staaten wie Bolivien, Chile und Kolumbien mit hohen prozentualen Zuwächsen beim Anteil an der wirtschaftlichen Leistung des Landes. Dagegen hängt Argentinien beim Zuwachs deutlich zurück, wenngleich auch hier der Bergwerkssektor an Gewicht beim Bruttosozialprodukt gewinnen kann.

Der prozentuale Zuwachs der gesamten lateinamerikanischen Region gegenüber den 4,3 Prozent im Jahr 2001 ist auf den ersten Blick zwar überschaubar, tatsächlich darf aber nicht der teils starke Wachstumskurs lateinamerikanischer Staaten übersehen werden. Die Rohstoffbranche hat sich hierzu noch überproportional entwickelt. So hat sich der Geldwert der Minenaktivitäten im gleichen Zeitraum auf über 300 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht.

Experten gehen davon aus, dass das Wachstum trotz der zurzeit schwachen Wirtschaftslage in China weiter gehen wird. Asien und insbesondere China sind wichtige Konsumenten einer Vielzahl von Rohstoffen. Beobachter rechnen damit, dass die Leistung bis 2020 auf mehr als 400 Milliarden Dollar wachsen wird. Explorationsaktivitäten und die Nachfrage aus China nach Rohstoffen sollen dazu beitragen.

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