Das jüngste QE3-Programm der FED hat Auswirkungen auf chinesische Goldproduzenten. Deren Kurse steigen, haben aber noch längst nicht alte Höhen erreicht. Seit FED-Chef Bernanke im September das neue Anleihekaufprogramm der FED verkündet hat, hat sich bei chinesischen Goldwerten einiges getan. Anfang August notierten sie noch mit einem 1,3-fachen des inneren Wertes, inzwischen ist dieser auf 1,5 gestiegen. Experten erwarten, dass der Wert in den kommenden Monaten bis auf 2,0 bis 2,5 ansteigen wird.

Chinesische Goldaktien stehen derzeit höher im Kurs als ihre Kollegen in Südafrika und Australien. In Südafrika behindern die fortdauernden Streiks die Produktion, auch in Australien läuft momentan nicht alles rund.

China wird somit immer wichtiger für den weltweiten Goldhandel. Nicht nur als Förderer, auch als Nachfrager tritt das Land verstärkt auf. Es wird erwartet, dass die chinesische Goldnachfrage 2012 um 13 Prozent auf 870 Tonnen ansteigen wird. Damit könnte das Land Indien als Importweltmeister ablösen.

So wundert es nicht, dass die Experten von Standard Chartered neue Goldhochs sehen. Ihrer Meinung nach wird der Goldpreis 2013 auf 1.875 Dollar je Unze steigen. Dazu beitragen wird auch das weiter starke Interesse von Zentralbanken nach dem Edelmetall. Hier hat es in den vergangenen Quartalen ein klares Plus gegeben, dies soll sich weiter fortsetzen. Dadurch wird der Markt noch enger.