Eisenerz: Hoffen auf das Jahresende

Beim Eisenerz zeigen derzeit alle Daumen nach unten. Um 25 Prozent hat sich das Erz im August verbilligt. Der Rohstoff kostet so wenig wie seit drei Jahren nicht mehr, für eine Tonne müssen 89 Dollar auf den Tisch gelegt werden. Analysten der Saxo Bank haben wenig Hoffnung, dass sich die Situation zeitnah bessern wird. Schuld daran ist vor allem China. Eisenerz wird zur Stahlherstellung gebraucht. China ist der größte Verbraucher von Stahl. Doch mit der nachlassenden Wirtschaftsdynamik ebbt auch die Nachfrage nach Stahl und somit nach Eisenerz ab. Zudem liegen noch große Mengen Erz in China auf Halde, fast 97 Millionen Tonnen. Beobachter hoffen, dass China bald neue Impulse gibt, so dass es mit der Stahlnachfrage und damit auch der Erznachfrage wieder nach oben geht. Bis jedoch Preise von 100 Dollar je Tonne erreicht sind, kann es noch dauern.

Wie ernst die Situation an den Weltmärkten ist, macht das Beispiel Fortescue Metals deutlich. Die Australier streichen ihr Investitionsbudget drastisch zusammen. Es lohnt derzeit kaum, in Erz zu investieren, zu hoch sind die Unsicherheiten. Die Australier planen zudem, Mitarbeiter zu entlassen. Sie fürchten, dass die Erzpreise noch weiter in den Keller abrutschen. Dagegen will man sich frühzeitig wappnen.

Bei der Credit Suisse gibt man jedoch ganz vorsichtig Entwarnung. Hier glaubt man, dass bei der Preisfindung übertrieben wurde, erwartet wird eine baldige Stabilisierung der Situation. Im vierten Quartal könnte sich die Situation demnach verbessern. Auch bei Standard Chartered wird man vorsichtiger. Hier wird für das dritte Quartal ein Durchschnittspreis von 110 Dollar je Tonne erwartet, bisher lag die Schätzung bei 130 Dollar. Das vierte Quartal soll mit 115 Dollar eine leichte Erholung bringen, andererseits lag die alte Schätzung bei 160 Dollar.

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