China: Der Machtwechsel belastet die Atmosphäre

Im Oktober wird in Peking der 18. Nationalkongress der Kommunistischen Partei Chinas zusammentreten. Dann wird eine Reihe der alten Politiker abtreten, die Führungsspitze des Landes soll verjüngt werden. So soll es sowohl im Präsidentenamt als auch beim Premierminister zu Veränderungen kommen. Die bisherigen Staatsspitzen Hu Jintao und Wen Jiabao werden aller Voraussicht nach ihre Posten aufgeben. 2.270 Delegierte sollen auf dem Kongress über die Zukunft des Landes bestimmen. Wichtig sind ihre Beratungen auch für die Rohstoffbranche des asiatischen Landes. Denn die neue Führungsspitze wird auch in dieser Beziehung die Richtung (neu) bestimmen.

Daher sehen einige Marktbeobachter in China in diesem Bereich momentan einen gewissen Stillstand. Unternehmen wollen nicht agieren, bis sie nicht wissen, welche Strategie die neue Führungsspitze einschlagen will. Diese Ruhe drückt sich auch bei den Rohstoffpreisen aus. Experten in China glauben, dass es hier nicht zu hohen Steigerungen kommen wird, bis die neue Staatsspitze eingeführt wurde. Ob dies noch 2012 geschieht oder erst 2013 vollzogen wird, ist unklar. Zwar gibt es im Land kein Machtvakuum, doch wichtige Entscheidungen in Bezug auf Bau- und Investitionsprogramme werden verschoben, bis die neuen mächtigen Männer der Partei am Ruder sind. Das drückt auf die Nachfrage und somit auf die Preise. Für das kommende Jahr kann demnach wieder mit einer Belebung der chinesischen Nachfrage gerechnet werden.

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