Kolumne von Björn Junker

Steigende Preise und Anzeichen für höhere Stahlnachfrage - Der Eisenerzsektor kann wieder Hoffnung schöpfen

Der unter Druck geratene Eisenerzsektor kann wieder Hoffnung schöpfen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Höhere Preise und Anzeichen, dass die Stahlnachfrage in China wieder anzieht, würden für bessere Aussichten sorgen, hieß es. Der Preis des für die Stahlherstellung benötigten Rohstoffs konnte zuletzt zwei Handelssitzungen in Folge zulegen und erreichte den höchsten Wert seit fünf Wochen. So wurden für Feinerz aus der australischen Region Pilbara 143 bis 145 USD pro Tonne geboten. Reuters zitierte einen Eisenerzhändler aus Südchina mit der Aussage, dass die allgemeine Marktstimmung sich angesichts vermehrter Anfragen von Hüttenwerken verbessere und man davon ausgehe, dass der Eisenerzpreis weiter steigen werde.

Nachdem der Eisenerzpreis im September vergangenen Jahres ein Hoch von mehr als 180 USD pro Tonne erreicht hatte, fiel er innerhalb eines Monats auf 116 USD pro Tonne zurück, hat seitdem aber einen Teil der Verluste wieder wettgemacht. Dieses Jahr pendeln die chinesischen Importpreise für 63%-iges Feinerz um die Marke von 140 USD pro Tonne und allgemein wird nicht mit einem Anstieg zurück auf das Rekordniveau in näherer Zukunft gerechnet.

Der Bergbausektor geriet vergangene Woche unter Druck, als der Premierminister Chinas eines Schlüsselmarktes für Eisenerz aber auch Kupfer, Kohle, Nickel, Blei und Zink einen negativen Ausblick für die zweitgrößte Wirtschaft der Welt abgab und von neuen Problemen sprach, denen man sich gegenüber sehe. Die Finanzmärkte und auch Edelmetalle gaben auf Grund dieser Nachricht deutlich nach.

Wie Wen Jiabao erklärte, werde China im laufenden Jahr "nur" um 7,5% wachsen und die Wirtschaft der Volksrepublik sei "Abwärtsdruck" ausgesetzt. China hatte 2011 noch ein BIP-Wachstum von 9,2% erzielt und die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate lag seit 2011 bei 10,4% mit einem Hoch von 13% im Jahr 2007. Das Wirtschaftswachstum Chinas hatte zuletzt 2004 unter 8% gelegen.
 

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