er asiatische Boomstaat China bleibt die weltweite Nummer 1 bei der Förderung von Gold. Die Asiaten haben im vergangenen Jahr ihre Förderung des begehrten Edelmetalls weiter gesteigert. Offizielle Stellen beziffern das Plus auf knapp 5,9 Prozent, zudem die Förderung auf 360,95 Tonnen.

Auch im laufenden Jahr dürfte das Goldvolumen steigen, das chinesische Bergwerke aus dem Boden holen. Zumindest deuten darauf die Daten aus dem Januar hin. Im ersten Monat dieses Jahres soll die Produktion im Vorjahresvergleich um knapp 3,7 Prozent geklettert sein. Trotz dieses Wachstums bleibt das Land ein riesiger Importeur des Edelmetalls, denn die Nachfrage lag 2011 bei weit mehr als dem Doppelten der chinesischen Förderung.

Dass der Goldpreis heute unter Druck steht, liegt aber weniger an den Daten aus China, sondern unter anderem an technischen Faktoren. Dass die FED nicht weiter Geld in den Markt pumpen will, kommt hinzu. Der Blick auf die charttechnische Lage zeigt: Der Goldpreis ist unter die Unterstützungszone bei 1.662/1.663 Dollar gefallen. Damit kommt eine breite Unterstützungszone ins Visier, die sich oberhalb von 1.641 Dollar bzw. unterhalb der Marke von 1.650 Dollar erstreckt. Der Bereich steht aktuell im Blickpunkt des Marktgeschehens. Bleibt die Haltezone stabil, könnte der Trend also schnell wieder drehen.