Visionary meldet bedeutende Kupfer- und Goldfunde in Neufundland

Visionary meldet bedeutende Kupfer- und Goldfunde in Neufundland

Visionary Copper and Gold (ISIN:  CA9279521012, WKN:  A41FV3) meldet einen bedeutenden Explorationserfolg bei seinem zu 100 % kontrollierten Pt.-Leamington-Projekt im Osten Kanadas. Im Rahmen eines laufenden Bohrprogramms entdeckte das Unternehmen eine neue, bislang nicht erfasste Kupferzone mit dem Namen Kraken und konnte zugleich die bestehende Lagerstätte ausweiten.

Kupferreicher Fund in der Tiefe sorgt für Aufsehen

Besonders das Bohrloch PL-112 liefert starke Resultate: Zwischen 248,2 und 324 Metern Tiefe stieß das Team auf 75,8 Meter mit durchschnittlich 0,45 % Kupfer. Eine weitere Zone von 23,5 Metern mit 0,43 % Kupfer folgte wenig später im Bohrverlauf. Diese Abschnitte liegen außerhalb der bisher modellierten Ressource und könnten künftig in ein erweitertes Tagebaumodell einfließen.

Neben Kupfer wurden in PL-112 auch signifikante Gehalte an Gold und Zink erbohrt. So enthielt ein Intervall von 51,9 Metern im oberen Bereich des Bohrlochs 0,46 g/t Gold, 9,4 g/t Silber, 0,37 % Kupfer und 1,32 % Zink. Laut Unternehmensangaben handelt es sich um breitere und höhergradige Zonen als bei früheren Bohrungen in derselben Region.

Kraken-Zone könnte Projekt deutlich aufwerten

Die neuentdeckte Kraken-Zone liegt stratigrafisch unterhalb der bestehenden Lagerstätte und weist laut dem technischen Berater Stephen Piercey eine stringerartige Kupfermineralisierung auf, die für große vulkanogene Massivsulfid-Systeme typisch ist. Piercey sieht darin einen Hinweis, dass das Projekt deutlich größer sein könnte als bislang angenommen.

Auch CEO Max Porterfield zeigt sich überzeugt: "Die Entdeckung der Kraken-Zone zusammen mit den bisherigen Ergebnissen dürfte unsere nächste Ressourcenschätzung positiv beeinflussen", sagte er in der Firmenmeldung. Die laufenden Bohrungen sollen die Zone weiter ausdehnen, bis das Gelände im Frühjahr nicht mehr zugänglich ist.

Verlängerung der Lagerstätte nach Süden

Ein weiteres Bohrloch (PL-111) testete eine 350 Meter lange elektromagnetische Anomalie südlich der Hauptlagerstätte. Die Ergebnisse bestätigen das geophysikalische Ziel: Zwischen 120,3 und 123,1 Metern wurden 2,8 Meter massiver Sulfide mit 1,20 g/t Gold, 9,96 g/t Silber, 0,62 % Kupfer und 1,87 % Zink gefunden. Zudem lieferte ein zweites Intervall 9,2 Meter mit 1,16 g/t Gold und 0,53 % Zink.

Insgesamt dehnt sich die Lagerstätte damit auf über einen Kilometer Streichenlänge aus. Der geologische Fußabdruck, kombiniert mit der Nähe zur Infrastruktur – rund 20 Kilometer vom Stromnetz und 37 Kilometer von Grand Falls-Windsor entfernt –, erhöht die Attraktivität des Projekts weiter.

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Metallurgische Tests sollen Wirtschaftlichkeit klären

Neben der Ressourcenerweiterung arbeitet Visionary an der metallurgischen Optimierung. Proben aus den Bohrungen wurden zur Analyse eingereicht. In einem kommerziellen Labor sollen Flotations- und Laugungsverfahren geprüft werden, um eine wirtschaftliche Gewinnung von Kupfer, Zink und Gold zu ermöglichen. Die Ergebnisse fließen in eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) ein.

Derzeit umfasst die bekannte Ressource des Projekts eine angezeigte Menge von 5 Mio. Tonnen mit 2,5 g/t Goldäquivalent und eine vermutete Menge von 15,4 Mio. Tonnen. Neben Gold und Kupfer enthält die Lagerstätte auch Zink, Silber und geringe Anteile an Blei.

Aktie reagiert deutlich

Die Börse hat auf die Entdeckungen prompt reagiert. Die Aktie von Visionary Copper and Gold legte seit Jahresbeginn kräftig zu: Stand der Aktien Kurs am Anfang des Jahres noch bei 0,65 CAD kletterte sie am Tag der Veröffentlichung der Bohrergebnisse intraday bis auf 0,98 CAD – ein Plus von über 50 % binnen nicht einmal zwei Monaten.

Ob der Anstieg nachhaltig ist, dürfte maßgeblich von weiteren Bohrergebnissen, dem geplanten metallurgischen Testprogramm sowie einem möglichen Wirtschaftlichkeitsbericht (PEA) abhängen. Klar ist: Mit der neuen Kraken-Zone und zusätzlichen hochgradigen Abschnitten hat Visionary das Potenzial seines Projekts deutlich erweitert – das sorgt am Markt für Aufmerksamkeit.