Prismo überträgt Kupferprojekt in Arizona gegen Beteiligung an Spezialexplorer
Prismo Metals CA74275P1071 A2QEGD überträgt das Kupferprojekt Hot Breccia an Blade Resources und wird größter Aktionär des Explorers. Im Gegenzug erhält Prismo 6,76 Mio. Blade-Aktien sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 185.000 USD. Der Abschluss des Geschäfts ist für den 2. März 2026 vorgesehen.
Damit wird Prismo rund 24 % der Anteile an Blade halten und erhält zugleich ein Mitspracherecht im Board sowie ein Vorkaufsrecht bei künftigen Kapitalerhöhungen. Hot Breccia liegt im Zentrum des sogenannten Arizona Copper Belt, einem der bedeutendsten Kupferfördergebiete Nordamerikas.
Konzentration auf eigene Projekte in Arizona
Für Prismo ist die Abgabe ein strategischer Schritt: Das Unternehmen will sich künftig auf die verbleibenden Projekte Silver King und Ripsey Gold konzentrieren. Die operative Weiterentwicklung von Hot Breccia wird ab sofort Blade Resources überlassen, einem privaten Explorer mit Fokus auf nordamerikanische Kupfer- und Edelmetallprojekte.
"Hot Breccia ist aus unserer Sicht eines der besten Kupferexplorationsziele Nordamerikas", sagte Prismo-CEO Alain Lambert. Man habe verschiedene Optionen geprüft – darunter auch ein eigenes Bohrprogramm oder eine Partnerschaft mit einem großen Konzern. Letztlich sei Blade mit seiner Erfahrung bei der Kapitalbeschaffung die beste Wahl, so Lambert weiter.
Mehr Kapitalzugang ohne eigene Verwässerung
Der Deal ermöglicht eine bessere Finanzierung des ambitionierten Bohrprogramms auf Hot Breccia, ohne dass Prismo selbst neue Aktien ausgeben muss. Zudem bleibt das Unternehmen über seinen Anteil direkt am potenziellen Wertzuwachs beteiligt.
Laut Prismo gibt es mehrere Optionen, wie man mit den Blade-Aktien künftig umgeht: ein langfristiger Verbleib im Portfolio, ein teilweiser Verkauf zur Projektfinanzierung oder auch eine Ausschüttung an die eigenen Aktionäre. Eine Entscheidung dazu sei noch nicht gefallen.
Auch Walnut Mines, der Landeigentümer des Projekts, begrüßt den Schritt. Manager Linus Keating sagte: "Wir unterstützen jede Maßnahme, die Hot Breccia in Richtung ernsthafter Bohrungen bringt. Das Potenzial dieser Liegenschaft ist weiterhin hoch."
Option auf volle Kontrolle wird zum Finanzierungshebel
Blade will sich langfristig 100 % am Projekt Hot Breccia sichern. Genau hier setzt die neue Struktur an. Mit Prismo als starkem Ankeraktionär und klarer Zuständigkeit bei Blade soll das Projekt leichter finanzierbar werden und damit auch für größere Partner oder potenzielle Käufer attraktiver wirken.
Finanziell bewertet Prismo den Aktientausch mit insgesamt 2.364.250 USD und erhält zusätzlich 185.000 USD in bar. Der Kern der Logik ist simpel: Prismo gibt die operative Last ab, bleibt aber über den rund 24-%-Anteil an Blade und über Mitspracherechte weiter am möglichen Wertzuwachs beteiligt. Blade wiederum bekommt ein Kupferprojekt im Herzen des Arizona Copper Belt und kann sich voll darauf konzentrieren, es Richtung Bohrprogramm zu bringen.
Für Prismo-Aktionäre heißt das unterm Strich: weniger direkter Finanzierungs- und Umsetzungsdruck bei Hot Breccia, dafür mehr Abhängigkeit vom Tempo und Erfolg von Blade. Entscheidend wird sein, ob Blade das nötige Kapital einsammelt, das Bohrprogramm tatsächlich startet und Prismo seine Beteiligung über die zugesicherten Rechte sinnvoll absichert oder bei Bedarf auch zu Geld macht.