Neue Goldzonen und hohe Gehalte öffnen weitere Bohrchancen für Ontario-Goldexplorer
Dryden Gold CA26245V1013 A3E1GE hat am Gold-Rock-Projekt weitere goldführende Strukturen nachgewiesen. Seit dem ersten Bohrprogramm 2024 ist aus drei weit auseinanderliegenden, parallelen Zonen ein System mit 15 mineralisierten Strukturen geworden. Diese verteilen sich über mehr als einen Kilometer Breite und zwei Kilometer Streichlänge. Das System bleibt in alle Richtungen offen. Die Entwicklung eröffnet zwei Ansätze für die weitere Exploration: Zusätzliche Strukturen verdichten das bekannte Gebiet, während weiter entfernte Treffer neue Erweiterungsziele liefern.
Neue Bohrtreffer verbinden Nähe mit Erweiterungschancen
Bohrloch DGR-078 durchteufte eine bisher unbekannte Struktur mit 8,57 Gramm Gold je Tonne über 1,10 Meter. Sie liegt weniger als 20 Meter von bekannter Mineralisierung entfernt. Damit gewinnt ein bereits erschlossener Bohrbereich ein zusätzliches Goldziel. DGR-087 testete die Fortsetzung entlang der Streichrichtung mit einem Erweiterungsschritt von mehr als 400 Metern und lieferte 1,60 Meter mit 3,23 g/t Gold. Im Bereich Elora Hanging Wall wurden außerdem 1,85 Meter mit durchschnittlich 12,62 g/t Gold durchteuft. Darin liegen 0,40 Meter mit 54,40 g/t. Dieser Abschnitt befindet sich rund 160 Meter unter der Oberfläche. Die gemeldeten Längen entsprechen Bohrkernabschnitten. Ihre tatsächlichen Mächtigkeiten sind noch zu bestimmen.
Breitere Goldzonen eröffnen mögliche Tagebauperspektive
Gold Rock umfasst hochgradige Quarzadern mit geringer mineralisierten Randbereichen sowie breitere, durch Gesteinsbewegungen entstandene Scherzonen. Dort tritt Gold zusammen mit fein verteilten Sulfidmineralen auf. Diese unterschiedlichen Formen der Mineralisierung erweitern die möglichen Entwicklungsansätze.
"Was zunächst als relativ schmales, hochgradiges Gangsystem interpretiert wurde, entwickelt sich zu einem deutlich ausgedehnteren Goldsystem mit Tagebaupotenzial", sagte Präsidentin Maura Kolb. Das Unternehmen will nun vor allem die bislang dünn bebohrten Lücken untersuchen, die das Team als "Gap" bezeichnet.
Diese Arbeiten sollen Verlauf, Gehalte und Zusammenhang der Strukturen genauer erfassen. Gerade innerhalb des bestehenden Gebiets verspricht die Suche nach weiteren parallelen Zonen zusätzliche Chancen, die oberflächennahe Mineralisierung auszubauen.
Gold Rock gehört zum vollständig kontrollierten Landpaket von Dryden Gold im Nordwesten Ontarios. Die Flächen liegen entlang einer rund 50 Kilometer langen aussichtsreichen geologischen Struktur und profitieren von vorhandener Infrastruktur sowie erfahrenen Bergbauarbeitskräften in der Region.
Für die Dryden-Gold-Aktie verbreitert sich damit die Explorationschance. Neben einzelnen hochgradigen Abschnitten rückt die Größe des gesamten Systems stärker in den Fokus. Die nächsten Bohrungen im "Gap" können zeigen, wie viel zusammenhängende Mineralisierung zwischen den bekannten Treffern liegt. Gute Ergebnisse würden das größere Entwicklungsmodell des Unternehmens stärken und neue Argumente für eine Neubewertung liefern.