Neue Bohrergebnisse bestätigen Goldressourcen-Potenzial von Finnland-Explorer
FireFox Gold Corp. CA31816R8369 A419WJ hat neue Assay-Ergebnisse aus dem laufenden Bohrprogramm an seinem zu 100 Prozent gehaltenen Mustajärvi-Goldprojekt in Lappland, Finnland, vorgelegt. Die Meldung hat es in sich: Sie bestätigen das Tiefenpotenzial der Nordost-Zone, erweitern die Ost-Zone nach Nordosten und liefern erste vielversprechende Hinweise auf ein neues Gebiet zwischen beiden Zonen – mit sichtbarem Gold in einem laufenden Bohrloch.
Starke Tiefenbohrung stützt Ressourcenmodell
Das Herzstück der neuen Meldung ist Bohrloch 26MJ005 in der Nordost-Zone. Es wurde in einer Tiefe von 301,5 Metern fündig und durchteufte einen Abschnitt von 11,0 Metern mit durchschnittlich 4,9 Gramm Gold pro Tonne, darunter ein Spitzenintervall von 1,0 Meter mit 46,7 g/t Gold. Damit wird ein hochgradiger Goldkörper bestätigt, der bereits 2021 erstmals angeschnitten wurde – damals mit bis zu 130,5 g/t Gold über 0,5 Meter. Die neue Bohrung wurde aus entgegengesetzter Richtung angesetzt und liefert nun aussagekräftige dreidimensionale Daten über die Geometrie dieser Tiefenmineralisierung.
CEO Carl Löfberg kommentierte die Ergebnisse: "Dieses Bohrloch aus der Tiefe der Nordost-Zone ist bedeutsam, weil es die tiefere Mineralisierung mit einem erfolgreichen Nachfolgebohrloch auf einen engen hochgradigen Abschnitt aus 2021 weiter ausgestaltet." Löfberg betonte zudem, dass das Muster der Bohrungen darauf hindeutet, dass schmale hochgradige Goldzonen häufig mit mächtigeren Mineralisierungskörpern zusammenhängen. Das stärke das Vertrauen in die bevorstehende erste Mineralressourcenschätzung.
In der Ost-Zone wurde durch Bohrloch 26MJ004 die Mineralisierungszone um weitere 50 Meter nach Nordosten verlängert. Dabei wurden mehrere goldhaltige Abschnitte in weniger als 100 Metern Tiefe durchteuft, darunter 3,0 Meter mit 1,51 g/t Gold sowie 4,3 Meter mit 1,5 g/t Gold. Damit erstreckt sich die zusammenhängende Streichlänge bedeutsamer Bohrabschnitte über Nordost- und Ost-Zone nun auf mehr als 1,2 Kilometer – ein wichtiger Maßstab für die Ressourcenbewertung.
Sichtbares Gold und neue Zielgebiete
Besondere Aufmerksamkeit verdienen zwei Bohrungen, für die noch keine Labordaten vorliegen, die aber qualitativ vielversprechend sind. In Bohrloch 26MJ012 haben Geologen von FireFox in 112,3 Metern Tiefe mit bloßem Auge sichtbare Goldflitter dokumentiert und dies mit einem tragbaren Analysegerät bestätigt. Das Goldkorn in der Pyritmatrix misst rund 0,5 Millimeter. In unmittelbarer Nachbarschaft, in Bohrloch 26MJ010, stieß die Bohrung bereits direkt unterhalb des Gletscherdeckgebirges auf stark mineralisierte Quarz-Breckzie mit dichtem Pyritgehalt – eine Gesteinsart, die am Mustajärvi-Projekt in der Vergangenheit regelmäßig mit signifikanten Goldgehalten verknüpft war.
Beide Bohrungen zielen in die bislang weitgehend unerkundete Lücke zwischen der Ost- und der Nordost-Zone – ein Bereich, den das Management als prioritäres Folgebohrziel betrachtet. Das Gebiet bleibt damit als längerfristiges Explorationsziel relevant, da die Hauptscherzone des Projekts dort möglicherweise weiterverläuft.
Erste Ressourcenschätzung wird konkreter
Das aktuelle Bohrprogramm soll bis Ende Frühjahr 2026 eine Gesamtlänge von mehr als 10.000 Metern erreichen und umfasst sowohl Auffüllbohrungen in bekannten Zonen als auch Schrittbohrungen an den Rändern. Insgesamt wurden am Mustajärvi-Projekt bislang 23.809 Meter gebohrt. Die Datenbasis für eine erste Mineralressourcenschätzung wächst damit kontinuierlich.
Für Anleger ist diese Meldung relevant, weil die Bestätigung hochgradiger Goldmineralisierung in der Tiefe die strukturelle Bedeutung der Nordost-Zone erheblich steigert. Die Erweiterung der Ost-Zone und die qualitativ positiven Beobachtungen in den noch nicht ausgewerteten Bohrungen deuten auf ein zusammenhängendes, großräumiges Goldsystem hin. Gold befindet sich derzeit nahe historischer Höchstkurse, was die Wirtschaftlichkeit einer Goldprojektentwicklung in einem politisch stabilen Land wie Finnland stark verbessert. FireFox Gold bleibt ein Explorer mit erheblichem Kurspotenzial, sollte die erste Ressourcenschätzung die vermeldeten Bohrergebnisse widerspiegeln.