Meilenstein erreicht: Kupferproduktion in Arizona erhält staatliche Rückendeckung
Gunnison Copper Corp. CA4028801088 A40TP4 hat die Zertifizierungsunterlagen für das sogenannte 48C-Programm beim US-Energieministerium eingereicht. Das Programm, offiziell Section 48C Advanced Energy Project Tax Credit, wurde geschaffen, um Investitionen in heimische Produktion kritischer Rohstoffe steuerlich zu fördern. Gunnison und sein Betriebspartner Nuton LLC, ein Gemeinschaftsunternehmen von Rio Tinto, wurden für Steuergutschriften in Höhe von insgesamt 13,9 Millionen US-Dollar ausgewählt. Mit der Einreichung der Zertifizierungsunterlagen ist der vorletzte Schritt vor der tatsächlichen Auszahlung getan.
Verpflichtungen für staatliche Förderung erfüllt
Das 48C-Programm ist eine Steuergutschrift, die nach erfolgreicher Zertifizierung vermarktet und damit in bare Liquidität umgewandelt werden kann. Die Einreichung bestätigt, dass die Johnson Camp Mine alle Verpflichtungen aus dem ursprünglichen Förderantrag erfüllt hat, darunter die Inbetriebnahme der förderberechtigten Anlagen und den Beginn der Kupferproduktion im Jahr 2025. CEO Craig Hallworth kommentiert: "Die Johnson Camp Mine produziert und verkauft heute Kupfer in Arizona, im Einklang mit unserer Vision, Amerikas Sicherheit und Wohlstand durch eine robuste heimische Kupferversorgung zu stärken."
Die Johnson Camp Mine setzt zwei Technologien parallel ein: konventionelle Laugungsverfahren für oxidische Erze sowie die proprietäre Biolaugungstechnologie von Nuton für sulfidische Materialien. Biolaugung nutzt Mikroorganismen, um Metalle aus Gestein herauszulösen, was gegenüber klassischen Schmelzverfahren deutlich weniger Energie verbraucht und einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Die Anlage ist auf eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 25 Millionen Pfund Kupferkathode ausgelegt und vollständig durch Nuton finanziert.
Beweis für strategische Relevanz
Das US-Energieministerium vergibt 48C-Kredite nach strikten Vorgaben: Gunnison musste nachweisen, dass es seine Zusagen gegenüber der Bundesregierung vollständig eingehalten hat. Das ist in einem politischen Umfeld, das heimische Rohstoffproduktion so stark priorisiert wie seit Jahrzehnten nicht, ein handfestes Qualitätsmerkmal.
Parallel treibt Gunnison die Entwicklung seines deutlich größeren Flaggschiffprojekts Gunnison Copper voran, für das eine Wirtschaftlichkeitsstudie aus dem März 2026 einen Kapitalwert von rund 2 Milliarden US-Dollar und eine Rendite von 23 Prozent ausweist. Mit laufender Produktion in Johnson Camp, einer nahenden Steuergutschrift von fast 14 Millionen US-Dollar und einem Großprojekt in der Entwicklungspipeline untermauert Gunnison Copper seine strategische Positionierung als heimischer Kupferproduzent Schritt für Schritt mit operativer Substanz. Für Anleger, die auf den strukturell angespannten Kupfermarkt und US-amerikanische Rohstoffpolitik setzen, ist die Aktie daher eine der wenigen börsennotierten Chancen, sich direkt an heimischer Kupferproduktion in den Vereinigten Staaten zu beteiligen.