Gleich eine ganze Serie von Neuigkeiten gab es in den letzten Tagen von Mayfair Gold Corp. (TSX-V: MFG, WKN: A3CPBK; ISIN: CA57808L1076) Der kanadische Mineralexplorer aus Matheson, Ontario meldet nicht nur die neuesten, ansehnlichen Ergebnisse aus dem laufenden Auffüll- und Erweiterungsbohrprogramm auf seinem Flaggschiff-Goldprojekt  „Fenn-Gib“. Mayfair will sich zudem als Vorreiter in Sachen klimaneutraler Bergbau positionieren. Das dürfte auch US-amerikanischen Investoren gefallen. Die haben es künftig noch leichter, vom Erfolg von Mayfair zu profitieren: Endlich liegt die Zulassung der DTC vor.

Das Areal des Goldprojekts „Fenn-Gib“ liegt im Nordosten der kanadischen Provinz Ontario; genauer gesagt: in der Region Timmins, die als Gold-Hotspot gilt. Ein aktuell laufendes  Phase-1-Bohrprogramm über im Ganzen 50.000 Bohrmeter ist vollständig finanziert. Bislang sind davon 27.879 Meter, verteilt auf 39 Löcher abgeschlossen. Insgesamt sind vier Bohrgeräte im Einsatz.

Auffüll- und Erweiterungsbohrungen

Die Auffüll-Bohrungen der laufenden Kampagne konzentrieren sich auf den westlichen Abschnitt der Lagerstätte, während die Erweiterungsbohrungen die Vererzung unterhalb des flachen, zentralen Abschnitts des aktuellen konzeptionellen Tagebaus definieren sollen. Dieser erstreckt sich über die Länge von 1,25 Kilometern in Ost-West-Ausrichtung.

Unter den historischen Bohrlöchern im oberen Teil von „Fenn-Gib” hatten zahlreiche die mineralisierte Stratigraphie nicht vollständig durchteuft, einige endeten in der Vererzung. Bohrungen inner- und unterhalb der Konzeptgrube sollen nun zusätzliche Mineralisierungen identifizieren.

Die Höhepunkte der Bohrergebnisse

Die wichtigsten Resultate der aktuellen Ergebnisse stammen aus den Bohrlöchern FG21-152, FG21-153 und FG21-165.

Das Auffüll-Loch FG21-152 im westlichen Bereich von „Fenn-Gib“ war von der selben Kragenstelle und oberhalb vom Bohrloch FG21-155 gebohrt worden, das bereits im Juni auf 241,1 Meter zu 1,67 Gramm Gold pro Tonne stieß. FG21-152 nun ergab 192,3 Meter mit 1,28 Gramm Gold pro Tonne ab 13,2 Metern Tiefe, inklusive einem 35-Meter-Intervall zu 3,59 Gramm Gold pro Tonne.

Die Erweiterungsbohrung FG21-153 ist niedergebracht worden, um eine Mineralisierung unterhalb des zentralen flachen Abschnitts des aktuellen Tagebaukonzepts zu erproben. Das Loch kreuzte 233,0 Meter zu 1,05 Gramm Gold pro Tonne aus einer Bohrlochtiefe von 352,7 Meter, inklusive 25,5 Metern zu 4,70 Gramm Gold pro Tonne.

Bohrloch FG21-165 schließlich ergab einen außergewöhnlich hochgradigen Abschnitt von 5 Metern zu 63,59 Gramm Gold pro Tonne, inklusive 1,5 Metern mit 200,89 Gramm pro Tonne. Dieser Abschnitt befindet in einer Bohrtiefe von 540 Metern (das entspricht etwa 400 Vertikalmetern ab Oberfläche), ebenfalls unterhalb des erwähnten flachen, zentralen Abschnitts

Patrick Evans, der Vorsitzende und Geschäftsführer von Mayfair Gold betonte, dass diese aktuellen Ergebnisse – die bislang höchsten gemeldeten Goldabschnitte – gemeinsam mit den Auffüll- und Erweiterungsbohrungen das Vertrauen in das Potenzial festigen, die Ressourcenschätzung für „Fenn-Gib“ bis zum Jahresende auf mehr als 3 Millionen Unzen zu erhöhen.

Vom Bohrer zum Labor

Die Oberflächenbohrungen wurden von Major/ Norex Drilling aus Timmins, Ontario ausgeführt und vom Mayfair-Explorationsteam beaufsichtigt. Analysiert werden die Bohrkerne bei Mayfair in Matheson. Dazu werden die Bohrkerne geteilt und die eine Hälfte in der Kernbox belassen, die andere verpackt und versiegelt.

Mayfair arbeitet mit akkreditierten Laboren zusammen, etwa mit Actlab in Timmins. Dort wurde das Gold mittels einer 30-Gramm-Brandprobe mit Atom-Absorptions-Finish analysiert. Dabei kamen zertifizierte Referenzmaterialstandards und grobes Blindmaterial auf jeweils zwanzig Proben zum Einsatz.

Klimaneutrale Goldsuche

Abseits der Bohrergebnisse gibt es weitere spannende Neuigkeiten von Mayfair. So soll das Unternehmen das erste emissionsfreie Goldprojekt Kanadas werden

Hierzu erklärte Patrick Evans, dass er Mayfair Gold in der Verantwortung sähe, die Kohlenstoffemissionen aus dem Betrieb zu reduzieren. Faktisch sei die Bergbauindustrie für drei Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Nicht aber „Fenn-Gib“:  Das Engagement für klimaneutralen Bergbau beginne bereits in der Explorationsphase und werde mit Beginn der Vormachbarkeitsstudie Anfang kommenden Jahres für das erste Minendesign fortgesetzt. „Fenn-Gib“ soll als CO2-neutraler Goldbetrieb alle Kohlenstoffemissionen berücksichtigen und so weit wie nur möglich auf Emissionsfreiheit hinarbeiten.

Zu diesem Zweck wird Mayfair fortan mit einem führenden Nachhaltigkeitsberater zusammenarbeiten, um die Kohlenstoffemissionen bei der Explorationsphase von „Fenn-Gib” und die Auswirkungen der begrenzten Landrodungen zu erfassen und geeignete Ausgleichsmaßnahmen zu entwickeln.

Alternative Energien und Technologie als Wirtschafts- und Umweltvorteil

Um Klimaneutralität zu erreichen, will Mayfair ein Projekt entwerfen, das erneuerbare Energiequellen nutzt. Im Fall von „Fenn-Gib“ kommt dem zupass, dass das Grundstück durch eine Wasserkraftwerksleitung aus Ontario durchquert wird. Unweit südwestlich von „Fenn-Gib“ befindet sich ein Hochspannungs-Umspannwerk.

Zu den Treibhausgas-Emissionen eines konventionellen Bergbaubetriebs trägt der Fuhrpark etwa zur Hälfte bei. Mit vorhandener Technologie kann die gesamte mobile Flotte auf Grundlage von Batterie- oder Brennstoffzellen betriebenen Motoren betrieben werden. Berücksichtigt man die technischen Fortschritte, könnten die Gesamtbetriebskosten für Elektrofahrzeuge rechnerisch gegenüber solchen mit Dieselmotoren um etwa 20 Prozent reduziert werden. Die Wartungskosten sollten schätzungsweise um 30 Prozent, die Kraftstoffposen um 60 Prozent sinken.

Weitere 30 Prozent der Emissionen kommen üblicherweise durch die Prozessanlagen zustande. In Nord-Ontario ist reichlich Wasserkraft verfügbar. Strom ist somit preiswert und kann einen wesentlichen Betrag zur Emissionseinsparung leisten. All das bedeutet sowohl wirtschaftliche Vorteile als auch eine Entlastung der Umwelt.

DTC-Zulassung für die USA erteilt

Zuletzt gibt es noch erfreuliches vom Börsenparkett: Mayfair hat eine Bestätigung der Depository Trust Company (DTC) darüber erhalten, dass die Stammaktien des Unternehmens nun für das elektronische Clearing und die Abwicklung in den USA zugelassen sind. Damit können jetzt auch US-amerikanische Anleger komfortabel in Mayfair investieren.

Die DTC ist eine Tochter der „Depository Trust & Clearing Corporation“, der das elektronische Clearing und die Abrechnung von börsennotierten Unternehmen in den USA obliegt. Das elektronische Clearing beschleunigt den Abwicklungsprozess und ermöglicht es, dass Wertpapiere von viel mehr Maklerfirmen in den Vereinigten Staaten gehandelt werden können.

Patrick Evans betont, dass die Qualifizierung von Mayfair für die DTC nur fünf Monate nach dem Börsengang an der TSX Venture Exchange eine gute Ausgangsposition darstelle, um die globale Investorenbasis zu erweitern.

Weitere ausführliche Informationen zu Mayfair Gold entnehmen Sie bitte unserem Research Report vom 2021-