Schweden haben die meisten Anleger im Bergbausektor nicht unbedingt auf der Beobachtungsliste. Doch tatsächlich ist das Land für die Branche interessant, unter anderem aufgrund seiner stabilen Rahmenbedingungen, unter denen Rohstoffe abgebaut werden können. Und so taucht Schweden immer wieder in den Berichten aus dem Bergbausektor auf, auch weil das skandinavische Land reich an Rohstoffen wie Industriemetallen ist.

Aber nicht nur Industriemetalle sondern auch Edelmetalle wie Gold werden in Schweden abgebaut – zum Beispiel auf dem Björkdal-Projekt von Elgin Mining (ISIN: CA2864011044). Diese Mine hat das Interesse von Mandalay Resources (ISIN : CA5625682045) geweckt, die nun ein Übernahmeangebot für Elgin im Volumen von rund 70 Millionen Kanadischen Dollar vorgelegt haben. Mandalay Resources bietet Elgin-Aktionären 0,37 Dollar je Aktie in bar, ersatzweise 0,4111 eigene Aktien, wobei der Baranteil der Transaktion auf 25 Millionen Dollar limitiert ist. Den Zukauf lässt man sich also einiges kosten, das Aufgeld zu Elgins 20-Tage-Schnitt liegt bei rund 53 Prozent, zum gestrigen Kurs sogar 85 Prozent.

Björkdal-Kosten sollen sinken, die Reserven erhöht werden

Dennoch ist Brad Mills, der CEO von Mandalay Resources, überzeugt, hier ein lukratives Investment zu tätigen. Auf Björkdal wird bereits Gold gefördert, im gesamten laufenden Jahr werden es zwischen 44.000 Unzen und 49.000 Unzen sein. Auf Cashbasis liegen die Kosten je Unze Gold zwischen 886 Dollar und 982 Dollar, auf „All-in“-Basis bei 1.088 Dollar bis 1.207 Dollar. Der Cashflow der schwedischen Goldmine ist also auch bei den aktuellen, eher niedrigen Goldpreisen positiv, ebenso das operative Ergebnis auf EBITDA-Basis.

Doch Mandalay Resources geht davon aus, dass man mit Optimierungen am Björkdal-Projekt die Kosten deutlich senken und damit Cashflow und Profit des Projektes binnen 36 Monaten deutlich verbessern kann. Mills rechnet damit, dass der Zukauf bereits im Jahr 2015 positive Auswirkungen auf die Ergebniszahlen von Mandalay Resources haben wird. Zudem erwartet das Management der Gesellschaft, dass die Edelmetallressource auf Björkdal vergrößert werden kann.

Elgin-Großaktionäre signalisieren Zustimmung

Ganz in trockenen Tüchern ist der Zukauf von Elgin durch Mandalay Resources aber noch nicht. Die vermeintlich höchste Hürde, die Zustimmung von zwei Dritteln der Stimmen bei Elgins kommender Aktionärsversammlung im dritten Quartal, relativiert sich aber. Zum einen trifft Mandalay Resources mit seiner Offerte beim Elgin-Management auf Zustimmung, zudem wurde die Offerte von Primary Capital als fair bewertet. Elgin-Aktionäre, die mehr als 41 Prozent der Stimmen halten, haben ihre Zustimmung zu dem Deal bereits zugesagt.

Ein Erfolg der Offerte ist somit sehr wahrscheinlich und würde am Markt daher wohl niemanden überraschen. Inklusive Elgin wird Mandalay Resources nach eigenen Schätzungen in diesem Jahr nach Abschluss der Transaktion auf eine Goldförderung zwischen 152.000 und 167.000 Unzen Gold kommen.

Alle Details zum Unternehmen, welches wir Mitte Januar 2014 ausführlich vorgestellt haben, können hier eingesehen werden.

Quelle: Bigcharts.com