Der kanadische Kupferexplorer Deep-South Resources (TSX-V: DSM; Frankfurt: DSD; WKN: A2DGWF; ISIN CA24378W1032) exploriert und entwickelt hochwertige Mineralprojekte in Infrastrukturnähe und unter Einsatz umweltfreundlicher Technologien. Ein solches Projekt war bis vergangene Woche das Kupfer-Porphyr-Projekt „Haib“ in Namibia. Doch die aussichtsreiche Exploration ist durch die  unerwartete Verweigerung der Lizenzerneuerung durch die Regierung vorerst beendet. Deep-South beabsichtigt nun, die überraschende Entscheidung des namibischen Bergbauministeriums anzufechten. Der Aktienkurs des Unternehmens brach unterdessen drastisch ein.

Ein klärendes Gespräch sollte in dieser Woche das vermeintliche Missverständnis klären. Doch bewirkt hat das nichts: Die Lizenzverlängerung wird auch weiterhin abgelehnt. Wie Deep-South am Freitagnachmittag mitteilte, hatte das Unternehmen im Anschluss an die gestrige Aussprache mit dem Minister für Bergbau und Energie und weiteren Regierungsvertretern des Ressorts erneut einen negativen Bescheid über die Verlängerung seiner exklusiven Prospektionslizenz (EPL) 3140 für das Projekt „Haib“ erhalten.

Rechtliche Schritte geplant

In seinem Verlängerungsantrag hatte Deep-South dem Ministerium unzweifelhaft dargelegt, dass alle Kriterien erfüllt wurden, die gesetzlich erforderlich sind, um eine Lizenzverlängerung zu rechtfertigen.

Wie Deep-South ankündigte, will man nun auf dem Rechtsweg diese Entscheidung mit Berufung auf  den „Prospecting and Mining Act“ und weitere anwendbare Gesetze gemäß der namibischen Jurisdiktion energisch anfechten. Der „Prospecting and Mining Act“ ist ein Gesetz, in dessen Rahmen Finanzangelegenheiten, Verkauf und Export von Mineralien, Umweltfragen und die Haftung von Lizenzinhabern geregelt werden.

Deep-South hat nun im Zuge der Weigerung des Ministers, die Lizenz zu erneuern, alle Arbeiten vor Ort eingestellt und setzt die Entlassung seiner Mitarbeiter fort.

Ministerium bezweifelt Studien-Fortschritte

Wie bereits in der vorangegangenen Pressemitteilung geschildert, war Deep-South vom Ministerium für Bergbau und Energie unerwartet mitgeteilt worden, dass der Antrag auf Verlängerung der exklusiven Prospektionslizenz (EPL) abgelehnt worden war. Begründet hatte das Ministerium diesen Bescheid mit der Begründung, Deep-South sei nicht in der Lage, diese Lizenz bis zu einer vorläufigen Machbarkeitsstudie  („pre-feasibilty study“, PFS) voranzubringen und das geplante Bohrprogramm zu beenden.

Dem widerspricht Deep-South: Das Ministerium sei bezüglich einer vorgeschlagenen Änderung von der PFS zu einer aktualisierten vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung („preliminary economic assesment“, PEA) und die Aufnahme einer vollständigen Machbarkeitsstudie („full feasibility study“) umfassend informiert gewesen und habe keine Einwände erhoben.

Das Ministerium hatte außerdem alle für das Bohrprogramm erforderlichen Genehmigungen erteilt; dort war auch bekannt, dass Deep-South sein Bohrprogramm abgeschlossen hatte.