Kupferpotenzial verzehnfacht: Arctic Minerals-Aktie explodiert nach Kupferfunden
Die Aktie von Arctic Minerals SE0024172779 A411LJ ist am Dienstag, dem 13. Januar 2026, auf 12,60 SEK gestiegen – ein Plus von rund 30 % gegenüber dem Schlusskurs vom Montag bei 9,60 SEK. Der Kurssprung folgt auf die Veröffentlichung neuer geophysikalischer Daten aus dem Hennes Bay-Projekt in Südwestschweden, die das Explorationspotenzial des Kupfer-Silber-Vorkommens massiv erweitern.
Mithilfe einer Kombination aus Magnetotellurik (MMT) und 3D-Magnetmodellierung (MVI) konnte Arctic Minerals sieben neue Zonen identifizieren, die stark mit bekannten Kupferhorizonten korrelieren. Damit steigt nicht nur die Aussicht auf zusätzliche Ressourcen, sondern auch die Aufmerksamkeit der Anleger massiv.
Nur ein Drittel erkundet und schon neue Bohrziele
Der im August 2025 durchgeführte MMT-Überflug deckte lediglich 34 % der gesamten Lizenzfläche von 402 Quadratkilometern ab. Trotzdem fanden die Geologen mehrere starke Leitfähigkeits- und Magnetanomalien – ein deutliches Indiz für mögliche Erzansammlungen.
"Die Ergebnisse bestätigen unser Modell. Besonders die Übereinstimmungen mit bestehenden Vorkommen geben uns viel Vertrauen in das Verfahren", sagte Peter George, Direktor bei Arctic Minerals.
Das Zielgebiet rund um das bestehende Dingelvik-Vorkommen, das aktuell rund 55,4 Mio. Tonnen Erz mit 1,0 % Kupferäquivalent umfasst, könnte damit erheblich erweitert werden.
Hochleitende Strukturen und vielversprechende Geometrie
Besonders auffällig ist das neu identifizierte Zielgebiet Ravarp. Dort trifft eine starke magnetische Anomalie auf eine Faltung im Kupferhorizont – eine klassische Struktur, in der sich Metallanreicherungen bilden können. Auch in Stora Strand, wo bereits Anfang des 20. Jahrhunderts Kupfer abgebaut wurde, zeigen die neuen Messdaten Potenzial. Hier schneiden sich magnetische Hochs und leitfähige Korridore in aussichtsreichem Gestein.
Insgesamt erstrecken sich die sieben neuen Zielzonen auf 77 Quadratkilometer. Neben Ravarp und Stora Strand zählen dazu Henneviken-Asslebyn, Henneviken Ost, Baldersnäs sowie Dingelvik Süd und Erweiterungsflächen am bestehenden Vorkommen.
Kursfantasie für 2026
Das Unternehmen plant, die neu entdeckten Zielzonen nun am Boden zu verifizieren und anschließend Bohrziele zu priorisieren. Zudem soll die MMT-Erkundung 2026 auf weitere Teile des Gebiets ausgeweitet werden.
"Wir sehen enormes Potenzial für zusätzliche Funde und Ressourcenerweiterung", sagte George. Ein Update zur Bohrplanung kündigte er für die kommenden Monate an.
Dass der Börse diese Perspektive gefällt, zeigt der deutliche Kursanstieg. Arctic Minerals bringt damit frische Dynamik in das Segment der europäischen Kupferexploration, die in der nächsten Stufe der Bohrphase noch weiter an Fahrt gewinnen kann.