Erstellt im Auftrag von Arctic Minerals AB

Immenses Potenzial: Nordeuropas Rohstoffexploration gewinnt an Kontur

Immenses Potenzial: Nordeuropas Rohstoffexploration gewinnt an Kontur Arctic Minerals

Der Metallexplorer Arctic Minerals SE0024172779 A411LJ sucht dort auf mehreren Projekten nach Kupfer, Silber und weiteren Metallen. Das Kupfer-Silber-Projekt Hennes Bay in der Region Dalsland im Südwesten Schwedens steht dabei besonders im Fokus. Das Projekt befindet sich in einem weitgehend unerforschten Teil der Grenville-Orogenese – einem Gebirgsbildungssystem, aus dem große sedimentäre Kupferlagerstätten wie Kamoa-Kakula und Tenke-Fungurumi in der DR Kongo sowie White Pine in den USA hervorgegangen sind.

Im März 2025 legte das Unternehmen die erste JORC-konforme Schätzung der abgeleiteten Mineralressourcen (MRE) für einen kleinen Teil des Projektgebiets vor: 55,39 Mio. t mit 1,0 % Kupferäquivalent, was einem Gesamtgehalt von 543.000 t Kupferäquivalent an Metallen entspricht, bestehend aus 447 kt Kupfer und 36,99 Mio. Unzen Silber.

Nordeuropas Rohstoffexplorer mit deutlichen Fortschritten

Hennes Bay zählt zur wachsenden Zahl von Rohstoffprojekten in Nordeuropa, die an Kontur gewinnen und deren Potenzial für die Rohstoffversorgung des Kontinents allmählich sichtbar wird. Auch andere Unternehmen arbeiten an der Erschließung von Lagerstätten – mit zunehmendem Erfolg.

Blue Moon Metals CA09570Q5095 A413T9 etwa betreibt im hohen Norden Norwegens, in Finnmark, das Nussir-Projekt. Die ehemalige Kupfer-Silber-Gold-Mine wurde im Februar 2025 erworben. Im Juni 2025 begann der Bau des rund 2.500 m langen Explorationsstollens. Im April 2026 folgten die erste Machbarkeitsstudie und der Beginn des Minenbaus. Die Studie sieht bei einer Minenlebensdauer von 13 Jahren eine jährliche Produktion von 19 kt Kupferäquivalent zu Gesamtkosten von 2,05 USD pro Pfund (lb).

Auch in ein zweites Projekt kommt Schwung: Das in der norwegischen Provinz Nordland gelegene NSG-Projekt im historischen Bergbaurevier Sulitjelma. In Sulitjelma befand sich einst die größte Kupfermine Norwegens. Die Mine produzierte bis 1991 über 100 Jahre lang mehr als 470.000 Tonnen Kupfer und 120.000 Unzen Gold und verfügt über eine modernisierungsfähige Übertage- und Untertageinfrastruktur. Im April 2025 wurde eine Mineralressourcenschätzung veröffentlicht. Im April 2026 wurde eine Absichtserklärung mit Alpha Future Funds SCS zur Zusammenlegung der Beteiligungen an dem Projekt unterzeichnet.

Alicanto Minerals AU000000AQI2 A1J08P exploriert in Schweden das Zink-Silber-Projekt Sala und das Kupfer-Gold-Projekt Falun. Die historische Falun-Mine war eine der bedeutendsten Sulfidlagerstätten für Basis- und Edelmetalle in Schweden, der Kupferabbau reicht über 1000 Jahre zurück bis in die Wikingerzeit und lief bis 1992. Kupfer aus der Mine wurde unter anderem im Schloss Versailles verbaut.

Alicanto hat 312 km² konzessioniert. Das Unternehmen "vertritt seit Langem die Ansicht, dass die historische Falun-Mine nur einen kleinen Teil eines bedeutenden mineralisierten Gürtels darstellt", wie es gegenüber Investoren heißt. 2020 begann die Exploration. Es folgten mehrere Bohrprogramme, darunter solche mit Einzelgehalten von bis zu 744 g/t Silber, bis zu 1,9 % Kupfer und anomalen Goldwerten (bis zu 0,65 g/t) innerhalb größerer Zinkzonen (bis zu 32,4 %).

Alkane Resources AU000000ALK9 863617 erwarb im Rahmen der Fusion mit Mandalay Resources im August 2025 sämtliche Anteile am Björkdal-Bergwerk im schwedischen Bergbaurevier Boliden. Björkdal produzierte im Kalenderjahr 2024 42.323 Unzen Gold. Doch die Exploration geht weiter: Im Dezember 2025 wurden Ergebnisse von Tiefenbohrungen bei der Lagerstätte Storheden 600 Meter nördlich der aktiven Mine veröffentlicht. Unter den Resultaten: 34,3 Gramm Gold pro Tonne über 1,60 Meter und 14 Gramm pro Tonne über 1,20 Meter.

Aurion Resources CA05156F1071 A1H6VS exploriert das 170 km² große Risti-Projekt im zentralen lappländischen Grünsteingürtel (CLGB) in Nordfinnland. Im Zentrum des Projekts befindet sich die Goldlagerstätte Aamurusko. Seit 2016 wurden dort auf einer Fläche von 1,3 km × 1,7 km über 1.200 goldhaltige Quarzblöcke mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 25 Gramm Gold pro Tonne beprobt. Aurion hat durch Bohrungen mindestens zwei Herkunftsgebiete der Blöcke identifiziert und hält die Existenz weiterer Vorkommen für wahrscheinlich.  Zuletzt wurden im Januar Bohrergebnisse für das Zielgebiet Kaaresselkä im Süden des Projekts vorgelegt. Darunter: 10,93 Gramm Gold pro Tonne über 5 Meter. An dem Projekt ist auch KoBold Metals beteiligt.

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Immenses Wachstumspotenzial bei Hennes Bay

Arctic Minerals sieht bei Hennes Bay indes immenses Ressourcenwachstums- und Explorationspotenzial und die Möglichkeit, die Ressourcenschätzung (MRE) kurz- bis mittelfristig deutlich zu erweitern. Im Mai präsentierte der Explorer die Ergebnisse kürzlich entdeckter historischer metallurgischer Testarbeiten und mineralogischer Untersuchungen. Diese zeigen, dass mit Standardverarbeitungstechnologien hohe Kupfer- (über 90 %) und Silberausbeuten (bis zu 85 %) möglich sind.

CEO Peter George will nun das volle Potenzial und den Wert des Projekts systematisch entwickeln. Dies soll durch Bohrungen zur raschen Erweiterung der Ressourcenbasis sowie durch gezielte technische Arbeitsprogramme und Studien zur Förderung der Projektentwicklung erreicht werden. Nun hat das Unternehmen zudem den Genehmigungsprozess für das Projekt gestartet. Fünf spezialisierte Beratungsunternehmen sollen umfassende Umweltstudien zu Hydrologie, Oberflächenwasser, Boden- und Gesteinscharakterisierung sowie ökologischen Bestandsaufnahmen liefern, die in eine Umweltverträglichkeitsprüfung einfließen. Diese soll den geplanten Antrag auf eine Exploitation Concession bei der schwedischen Bergbaubehörde Bergsstaten untermauern, dessen Einreichung für 2027 angepeilt wird.

Weitere Explorationserfolge und der nun klare Entwicklungspfad für Hennes Bay sollten den zuletzt volatilen Aktienkurs stützen und die vielversprechenden Aussichten des Projekts sowie seine potenzielle Bedeutung für die künftige europäische Rohstoffversorgung in der mit knapp 26 Mio. EUR bislang zurückhaltenden Bewertung wieder adäquater einpreisen.