Gold Bullion Development vor wichtigen Meilensteinen

2013 war auf Grund der Goldpreiskorrektur wahrlich kein einfaches Jahr für Gold Bullion Development (TSX-V: GBB; ISIN: CA3805391065). Das Übrige zum Kursverfall haben sicher auch die Daten der ersten PEA dazu beigetragen. Der Aktienkurs befindet sich nach wie vor auf seinem Tiefstand. Doch es gibt Hoffnung wie der gestern veröffentlichte Report von der Market Equity Research Group aufzeigt. Nach den Experten solle man das Unternehmen für Q2 2014 auf die Watchlist nehmen, da wichtige Meilensteine anstehen. Folgende Punkte werden hierzu als Grund aufgeführt.

Neue Wirtschaftlichkeitsstudie

Im Laufe des 2. Quartals 2014 wird die Lieferung der vom unabhängigen Berater SGS erarbeiteten Vorwirtschaftlichkeitsstudie (PFS) erwartet. Diese wird genauen Aufschluss über die Grenada-Liegenschaft, das Hauptprojekt von Gold Bullion geben. Die Grenada Liegenschaft ist im ersten Produktionsabschnitt vorbereitet auf einen Abbau in offener Tagebauweise, bei der das bestehende Mineraldepot verarbeitet werden soll. Gold Bullion besitzt darauf folgende Ressource: insgesamt 1,6 Mio. Unzen Gold, davon in der Kategorie measured und indicated: 1 Mio. Unzen zu zu 1,0 g/Tonne.

Von der Wirtschaftlichkeitsstudie erwartet man sich die Aussage, dass man in den ersten 3 bis 4 Jahren, quasi als Startszenario, die mit rd. 2g bis 3g/Tonne höhergradigen Abschnitte des Depots wirtschaftlich abbauen kann. Man plant diesen Zwischenschritt um in der Zwischenzeit die Liegenschaft noch weiter erforschen zu können. Bislang wurde erst rd. 20% der Gesamtliegenschaft erkundet und man weiß im Unternehmen, dass sowohl in der Ausdehnung weitere Mineralisierungszonen bestehen und darüber hinaus die Grade bei zunehmender Tiefe höher werden. Aus diesem Grund plant das Management auch in späterer Folge eine Untergrundmine der Tagebaumine folgen zu lassen.

Gleichzeitig prüft man bei Gold Bullion 2 Varianten der Verarbeitung. Vorbehaltlich einer guten Wirtschaftlichkeit wird dann bis gegen Jahresende entschieden, ob man eine eigene Mühler bauen will, oder das Gestein auf Lohnbasis mahlen lassen wird. Viel spricht natürlich für eine Fremdverarbeitung, da sie einerseits das Unternehmen nicht mit hohen Kapitalkosten im Vorfeld belastet, anderseits auch weniger riskant im Hinblick auf Verarbeitungsqualität ist.

Fest steht heute jedenfalls, dass es nach der Tagebaumine zu einer Untergrundmine kommen soll, da die bisherigen Bohrergebnisse eindeutig belegen, dass unterhalb der Sohle der Tagebaumine von rd. 150m wesentlich höhere Mineralisierungsgrade als in den oberen Schichten vorhanden sind. Aus heutiger Schätzung dürften sie im Bereich von 3 g/to bis ca. 4,2 g/to liegen.

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Der Goldaktien-Plan

Egal, ob man sich jetzt für eine eigene Mühle entscheidet, oder doch fremd vermahlen lässt, Produktionsstart- und Vorlaufkosten fallen in jedem Fall an. Dafür plant das Unternehmen die Ausgabe von "Goldaktien" (vergleiche hierzu auch die Pressenachricht vom 3. Dezember 2013). Die Idee dazu ist relativ neu am Markt, macht aber durchaus Sinn. Die Käufer von Goldaktien sind bei dieser Form nicht Teilhaber am Unternehmen, sondern Anteilseigner des Goldes im Boden. Das heißt, sie besitzen nicht die Mine, die Mühle, die Liegenschaft oder anderes Equipment, sondern ausschließlich Gold das sie in Form ähnlich einer Schmelzabgabe (Royalty) aus der Produktion erwerben. Dies betrifft auch die noch folgenden Neufunde auf der Liegenschaft.

Gold Bullion Dev. folgt mit diesem Plan dem Modell von Banro Corporation (TSX:BAA), die diese Variante bereits für die Produktionsaufnahme auf ihrem Tangwiza Projekt erfolgreich eingesetzt haben. Banro hat für rd. $ 30 Mio. rd. 18.750 Unzen Gold aus ihrer Produktion eingesetzt. Für jede Banro-Aktie entsprach dies bei Ausgabe rd. 0,5 g Gold je Aktie.

Auch für Besitzer von Goldaktien bei Gold Bullion kann das steuerliche Vorteile bei der Ausfolgung von physischen Gold ergeben, solange die Aktionäre dieses behalten und nicht verkaufen und dann als Einnahme steuerlich erklären müssen.

Diese Goldaktien sind von der Wirkung her wie besondere Vorzugsaktien zu betrachten. Da sie ja nicht das Unternehmen selbst betreffen, sondern das Gold im Boden, so hätte sich auch bei einer angedachten Übernahme des Unternehmens der neue Eigentümer mit den Besitzern von Goldaktien zu arrangieren, da der Goldgegenwert der Aktie nicht Gegenstand des Unternehmenswertes für eine Übernahme darstellt.

In kleinem Stil hat Gold Bullion dies ja bereits einmal exerziert, als sie das gewonnene Gold aus einer großen Haufenprobe anstatt Zahlung zur Begleichung von Forderungen seitens der Vorbesitzer der Liegenschaft heranzogen. Die Vorbesitzer hatten dafür ein Goldkonto zu eröffnen, worauf die Lieferungen eingebucht wurden.

Für seine bestehenden Aktionäre plant das Unternehmen die Legung eines Angebotes, wobei normale Aktien in Goldaktien umgetauscht werden können. Ein Vergleich mit der Entwicklung der Banro Stamm- und Goldaktien hat gezeigt, dass die normalen Aktien das Auf und Ab der Börse mitmachten, hingegen die Goldaktie davon relativ unbeeindruckt ihre rd. $ 25,- je Anteil über die gesamte Zeit behielten.

Auf Grund der anstehenden Ereignisse werden wir die Entwicklung von Gold Bullion Development weiter verfolgen und berichten. Weiterführende Informationen finden Sie im Unternehmensprofil.

HINWEISE AUF MÖGLICHE INTERESSENKONFLIKTE

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