Viele Jahre müssen Rohstoffunternehmen an der Entdeckung und Entwicklung eines Bodenschatz-Vorkommens arbeiten, doch die höchsten Hürden warten am Ende: Dann muss das Projekt nicht nur behördliche Prüfungen überstehen, sondern in Machbarkeitsstudien auch seine Wirtschaftlichkeit beweisen. Diese wichtige Hürde hat Gold Bullion Development (TSX-V: GBB; WKN: A0MKB5; ISIN: CA3805391065) mit seinem Goldprojekt „Granada“ in der kanadischen Region Quebec nun übersprungen.

Im Rahmen einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsprüfung, die von den Experten der SGS Canada Inc. erstellt wurde, haben die ersten Abbauaktivitäten auf dem Areal einen Barwert von mehr als 20 Millionen Dollar nach Steuern ergeben, vor Steuern sind es knapp 25 Millionen Dollar. Bei Investitionen von 6,7 Millionen Dollar vor dem Start der Produktion wird eine Lebensdauer dieser ersten Abbauaktivitäten von drei Jahren angenommen. Im Schnitt erwartet man laut Studie eine jährliche Goldförderung von 24.528 Unzen pro Jahr bei Cashkosten von total 797 Dollar je Unze.

Investitionen spielen sich schon nach wenigen Monaten wieder ein

Die Annahmen, die in der Studie die Basis für die Berechnungen der Wirtschaftlichkeit bilden, sind alles andere als unangemessen optimistisch. Es wird unter anderem ein Goldpreis von 1.260 Dollar pro Unze angenommen. In den Jahren seit 2010 notierte das Edelmetall meist deutlich über dieser Marke, 2013 kam es zu zwei Rückschlägen auf bis zu 1.180 Dollar, aktuell liegt die Feinunze Gold allerdings oberhalb der 1.300er-Marke. Manche Experten rechnen mit wieder steigenden Preisen, was die tatsächliche Rentabilität der ersten Förderaktivitäten auf Granada für Gold Bullion Development natürlich weiter erhöhen würde. Aber schon bei den Annahmen, die in der Studie angesetzt werden, benötigt der Konzern nicht einmal sieben Monate, um die vor Aufnahme der Förderung notwendigen Ausgaben wieder hereinzuspielen. Dies drückt sich im beeindruckenden IRR von 169% vor Steuern und 139% nach Steuern mehr als deutlich aus.

Der überdurchschnittliche Teil der erwarteten Jahresförderung von zusammen 73.585 Unzen im Dreijahreszeitraum wird in den ersten beiden Jahren anfallen – dann sollen 25.669 Unzen und 27.556 Unzen produziert werden. Im dritten Jahr wird die Förderung mit erwarteten 20.361 Unzen deutlich unter den Schnitt fallen.

Granada-Projekt hat noch reichlich weitere Reserven

Das Unternehmen wird Erze mit hoher Goldmineralisierung abbauen, diese liegt durchschnittlich bei 4,24 Gramm des Edelmetalls pro Tonne Gestein. Derzeit sind die Erze, die abgebaut werden sollen, in die Kategorien „proven“ und „probable“ eingestuft. Bei der Weiterverarbeitung der geförderten Erze nutzt man die jüngst gemeldete Zusammenarbeit mit Iamgold.

Die Erze, die man im Untertagebergbau auf dem Projekt abbauen will, sind in die Berechnungen nicht einbezogen worden – der eigentliche Wert des Granada-Projekts dürfte daher deutlich über dem nun im Rahmen der Studie ermittelten Barwert liegen. Darauf lassen auch die Explorationsdaten des Unternehmens schließen. Auf Basis der ersten Förderjahre, die nun wirtschaftlich berechnet wurden, wollen die Kanadier die Aktivitäten auf Granada weiter ausbauen.

Weitere Informationen zu Gold Bullion Development finden Sie im Unternehmensprofil auf unserer Webseite.

Quelle: BigCharts.com