Erfolg für Gasexplorer in Neuseeland: Neue Lizenz rückt in greifbare Nähe
Im nördlichen Taranaki-Becken Neuseelands zeichnet sich ein Erfolg ab: Die Behörde NZPAM hat die Bewerbung um die Erdgas-Explorationslizenz PEP61554 für das Tirua-Point-Areal akzeptiert und leitet sie nun an die Regierung zur Prüfung weiter. Hinter dem Antrag steht Monumental Energy CA61534D1087 A3EYZW – gemeinsam mit dem Privatunternehmen 3TCF und New Zealand Energy als vorgesehene Betreiberin.
Besonders bemerkenswert ist dabei: Im dreimonatigen Bewerbungsfenster, das am 12. August 2026 schloss, ist kein einziger konkurrierender Antrag eingegangen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Lizenzvergabe spürbar.
Mehrheitsbeteiligung sichert starke Stellung im Joint Venture
Den Antrag hatte das Trio im Mai 2026 eingereicht. New Zealand Energy (TSXV: NZ, ISIN: CA6501582077, WKN: A3CRGN) fungiert dabei als vorgesehene Betreiberin des Projekts. Sobald die Lizenz erteilt und endgültige Vereinbarungen abgeschlossen sind, soll Monumental Energy einen Anteil von 60 % halten. 3TCF kommt auf 30 %, NZEC auf die verbleibenden 10 %. Für einen Explorer ist eine solche Mehrheitsbeteiligung an einem potenziell produktiven Lizenzgebiet ein erheblicher Hebel.
Zwei Gasvorkommen auf 245 km² identifiziert
Das Lizenzgebiet Tirua Point umfasst rund 245 km² onshore und offshore im nördlichen Taranaki-Becken, einer der produktivsten Energieregionen Neuseelands. Das technische Team der Antragsteller hat dort zwei Gas-Kondensatvorkommen lokalisiert – Lagerstätten, bei denen Erdgas zusammen mit flüssigen Kohlenwasserstoffen vorkommt und die deshalb wirtschaftlich besonders attraktiv sein können.
Das erste Vorkommen, Mauku Northeast, liegt nahe eines 2013 gebohrten Erkundungsbohrlochs, das damals etwa 140 Meter nutzbares Reservoir durchteufte. Das zweite, Mangatoa, zielt auf tiefere Gesteinsschichten. Ein offshore gebohrtes Loch aus dem Jahr 1986 lieferte dort bereits Hinweise auf bewegliche Kohlenwasserstoffe in Sandsteinschichten – ein vielversprechendes geologisches Signal, das durch spätere Auswertungen der Bohrdaten bestätigt wurde.
Neubewertung durch Kurskatalysatoren möglich
Monumental-Gründer und CEO Maximilian Sali zeigt sich zuversichtlich über die Bedeutung der Meldung für die Aktie: "Die Annahme unserer Bewerbung ist ein wichtiger
Schritt zur Sicherung der Tirua-Point-Lizenz. Dieses vorausschauende Handeln und das richtige Timing werden zu einer Neubewertung unseres Aktienkurses führen. Dies ist erst der erste von vielen Katalysatoren bis Ende des Jahres."
Tatsächlich passt die Meldung in ein breiteres Wachstumsbild: Monumental Energy hält bereits eine Finanzierungsvereinbarung mit NZEC für die Optimierung bestehender Produktionsfelder im Taranaki-Becken und verfügt über Rechte an den dortigen Copper-Moki-Bohrungen. Zusätzlich hält das Unternehmen eine sogenannte Nettohütten-Royalty von 2 % am Lithiumprojekt Salar de Turi in Chile, was ein weiteres Standbein im Bereich kritischer Rohstoffe darstellt.
Der Explorer hat somit einen konkreten Katalysator-Fahrplan. Erdgas hat in Neuseeland zuletzt strategisch an Bedeutung gewonnen: Das Land will die Energieunabhängigkeit erreichen und ist auf heimische Gasquellen angewiesen, um die Versorgungslücke vom Kohleausstieg zu schließen. Die neue Lizenz könnte für Monumental Energy damit zum entscheidenden Erfolgsbaustein werden.