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Energieausbau im großen Stil: Ontario wird zum Powerhouse für Bergbau und Industrie

Energieausbau im großen Stil: Ontario wird zum Powerhouse für Bergbau und Industrie picture alliance / All Canada Photos / Ron Garnett

Der Goldexplorer Dryden Gold CA26245V1013 A3E1GE meldete Ende April Explorationsergebnisse für das Projekt Hyndman, das zum Projektportfolio in Ontario zählt. Bemerkenswert aus Sicht der Geologen ist ein durchgehender Korridor erhöhter Goldanomalien in Geschiebematerial.

Diese Anomalien sind in ehemals vergletscherten Gebieten wie Ontario für die Rohstoffexploration von größter Bedeutung. Einst zermahlten die Gletscher goldführendes Festgestein und transportierten das "Geschiebe" in Fließrichtung ab.

Der Korridor bei Hyndman stimmt dem Geologenbericht zufolge eng mit der Wabigoon-Deformationszone, einem Milliarden Jahre alten Gesteinsblock in Ontario überein. In Deformationszonen hat die Erdkruste einst unter enormem Druck nachgegeben. Genau dort wird oft Gold abgelagert.

Dryden Bohrprogramm: Goldfunde in allen Löchern

Das erste Bohrprogramm bei Hyndman stieß in allen sechs Bohrlöchern auf Goldmineralisierung und belegt damit sowohl den Gehalt als auch die Kontinuität innerhalb des Systems. Gefunden wurden z.B. Abschnitte mit 7,34 Gramm Gold pro Tonne über 0,50 Meter.

Diese Funde bestätigen das Explorationsmodell der Geologen von Dryden. Die Bohrungen untermauern laut Unternehmen die Annahme eines "großen, ertragreichen Goldvorkommens mit hohem Entdeckungspotenzial." Dryden Gold plant nun eine Ausweitung der Feldarbeiten. Zudem sollen weitere 12.000 Hektar Land abgesteckt werden.

Solche Projektfortschritte sind für Bergbaufirmen in Ontario derzeit die Regel: Der Aufschwung des Sektors ist in der Provinz mit bloßen Händen zu greifen. Deutlich wird dies nicht zuletzt an den Bemühungen der Provinzregierung, dem expandierenden Sektor ausreichend Infrastruktur und Energie zur Verfügung zu stellen.

239-kV-Doppelleitung für bedeutende Investitionen in Ontarios Norden

Ende April teilte Energieminister Stephen Lecce mit, dass die Regierung die Red-Lake-Übertragungsleitung zum Prioritätsprojekt erklärt und den Stromversorger Hydro One mit deren Entwicklung und Bau beauftragt hat. Die neue, 162 Kilometer lange 230-kV-Doppelleitung, die die drei Städte Dryden, Ear Falls und Red Lake verbindet, soll bedeutende neue Investitionen im Norden ermöglichen.

In der Red Lake Region wird der Strombedarf voraussichtlich um bis zu 525 Prozent steigen, von derzeit rund 120 Megawatt auf potenziell über 750 Megawatt bis 2050. Treiber dieses Anstiegs sind wachsende Gemeinden und ein florierender Bergbausektor, der bis 2033 voraussichtlich um 41 neue Minen wachsen wird. Von der künftigen Stromversorgung dürften neben den Projekten von Dryden Gold eine Reihe weiterer Projekte profitieren, darunter Great Bear von Kinross Gold CA4969024047 A0DM94 und das PAK Lithiumprojekt von Frontier Lithium CA35910P1099 A2ANKZ. Die Einstufung des Red Lake Transmission-Projekts als Prioritätsprojekt und die Benennung von Hydro One als Übertragungsnetzbetreiber beschleunigen die Genehmigungsverfahren des Ontario Energy Board.

Gestartet wurde auch das neue Wasserkraftprogramm für Nord-Ontario. Dieses Programm verlängert die Verträge für Wasserkraftwerke mit einer Leistung von über 10 Megawatt (MW) und sichert so eine bestehende Kapazität von über 1.000 MW. Ab 2035 sollen bis zu einer Terawattstunde pro Jahr an neuer Wasserkraft und bis zu 800 Megawatt Speicherkapazität aus Langzeitspeichern ans Netz gehen.

SMR, AKW und Wasserkraft: Energie aus allen Kanälen

Doch der Energiebedarf ist größer, weshalb zusätzliche Projekte laufen: In Ontario hat der Bau des ersten kleinen modularen Reaktors (SMR) der G7 begonnen. In Darlington östlich von Toronto hat Ontario Power Generation (OPG) mit dem Bau des ersten von vier Reaktoren begonnen, die jeweils 300 Megawatt (MW) Leistung erzeugen sollen. Der erste Reaktor, ein GE Hitachi BWRX-300, soll bis Ende des Jahrzehnts in Betrieb gehen.

Darlington ist das erste neue Kernkraftwerk in Ontario seit Jahrzehnten und wird mit bis zu 2 Milliarden kanadischen Dollar aus dem Canada Growth Fund, 1 Milliarde kanadischen Dollar aus dem Building Ontario Fund und einem Darlehen der Canada Infrastructure Bank in Höhe von 970 Millionen kanadischen Dollar finanziert.

SMRs sind nicht das einzige Kernkraftprojekt in der Provinz. Ontario treibt mit Bruce C in der Gemeinde Kincardine auch ein klassisches AKW voran. Die geplante Anlage mit einer Leistung von 4.800 Megawatt würde genügend Strom erzeugen, um 4,8 Millionen Haushalte zu versorgen. Zuletzt hat die Provinz den Netzbetreiber Bruce Power angewiesen, eine Kostenbeteiligungsvereinbarung abzuschließen, die wichtigen Vorarbeiten den Weg ebnet.

Neben Energie gibt es weitere Baustellen, an denen die Provinzregierung arbeitet. Arbeitsminister David Piccini hat etwa kürzlich die Finanzierung einer neuen, hochmodernen Ausbildungsstätte für Bergleute in Sudbury angekündigt.

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Trans-Canada Highway vor Ausbau?

Auch wichtige Straßen werden ausgebaut: Die Northwestern Ontario Municipal Association etwa fordert die Anerkennung eines geplanten zweiten Ost-West-Autobahnkorridors durch die Bundesregierung als kritische nationale Infrastruktur. Der Verband argumentiert, dass das 900 Kilometer lange Netz überwiegend zweispuriger Highways modernisiert und mit Redundanz versehen werden müsse. Der bestehende Trans-Canada Highway, der das Hyndman-Projekt von Dryden Gold durchläuft, dient als Haupttransportweg für Kanadas Bergbauexporte.

Die Dynamik in der Provinz geht auf eine Gesetzesänderung im Jahr 2025 zurück. Das verabschiedete Gesetz zum Schutz Ontarios durch die Entfaltung der Wirtschaft dient ganz maßgeblich dem Bergbau und soll vor allem Genehmigungsverfahren abkürzen.

Weitere Gesetze sollen in diesem Herbst verabschiedet werden. Diese sollen unter anderem den bürokratischen Aufwand bei Projekten in der Frühphase reduzieren und Ontario – neben kritischen Mineralien – auch verstärkt auf Metalle des Verteidigungssektors ausrichten.

Regierung will mit weiteren Gesetzen Bürokratie reduzieren

Die Gesetze sollen Minister Lecce zufolge "das Vertrauen privater Investitionen stärken und die Bearbeitungszeiten verkürzen." Er verweist auf die Beherbergung der Hälfte der kanadischen Fertigungsindustrie, 36 % der Arbeitsplätze im Verteidigungssektor und 900 Unternehmen mit Verteidigungskapazitäten in Ontario.

Unternehmen wie Dryden Gold profitieren von günstiger Infrastruktur – von künftiger, aber auch von jener, die bereits vorhanden ist. CEO Trey Wasser etwa sagt über Hyndman, das Gebiet sei noch nie im Besitz einer Bergbaufirma gewesen oder professionell erkundet worden. "Was früher unwegsames, dichtes kanadisches Buschland war, ist nun durch Schotterstraßen und Kahlschlag vollständig zugänglich."

Auch wenn der Fokus von Dryden Gold weiterhin auf dem nahegelegenen Gold Rock Camp liegt – wo neue Bohrergebnisse zuletzt Goldgehalte von bis zu 33,50 Gramm pro Tonne bestätigten und das Unternehmen nun einen zweiten Bohrturm einsetzt – gibt es für Hyndman bereits konkrete Explorationspläne für den weiteren Jahresverlauf. Derzeit arbeitet das Unternehmen an Genehmigungen für ein umfangreiches Bohrprogramm im Herbst. Die Integration geochemischer, geologischer und struktureller Datensätze soll dabei eine zügige Identifikation von Bohrzielen ermöglichen.

Der Aktienkurs des Explorers verläuft seit Mai 2024 in einem intakten Aufwärtstrend. Weitere Explorationserfolge im boomenden Ontario könnten dem Kurs zusätzlichen Rückenwind verleihen – unabhängig davon, ob sie für Gold Rock oder Hyndman gemeldet werden.