Drei Goldsysteme übereinander: Nevada-Goldprojekt überrascht mit Hochgradzonen und Tiefenpotenzial
Lodestar Metals CA54020J2002 A41MZL hat die ersten sechs Bohrergebnisse seines 2.680-Meter-Erstbohrprogramms am Gold-Run-Projekt in Nevada vorgelegt. Alle sechs Löcher zielten auf das Robbers-Knob-Zielgebiet. Das Ergebnis übertrifft die Erwartungen in mehrfacher Hinsicht: nicht nur durch die hohen Goldgehalte, sondern auch durch das aussichtsreiche geologische Potenzial.
Hohe Goldgrade deuten auf größeres System als erwartet
Das stärkste Einzelergebnis kommt aus Bohrloch LSRC04 mit 16,8 Metern bei 6,07 g/t Gold und 41,1 g/t Silber ab 132,6 Metern Tiefe, darunter 3,0 Meter mit 31,9 g/t Gold und 181,6 g/t Silber. Das ist die klassische Handschrift strukturell kontrollierter Hochgradadern, wie sie im Carlin-Trend und verwandten Systemen immer wieder auftreten.
Gleichzeitig dokumentieren die anderen fünf Löcher eine breite, oberflächennahe Oxidzone: Bohrloch LSRC03 durchschnitt 70,1 Meter bei 0,54 g/t Gold und 6,7 g/t Silber, LSRC02 36,6 Meter bei 0,27 g/t Gold, LSRC01 30,5 Meter bei 0,33 g/t Gold. Diese Charakteristik, breite niedriggradigere Oxidzonen in 40 bis 150 Metern Tiefe, entspricht genau dem Mineralisierungsprofil, das großen Haufenlaugungsbetrieben im nördlichen Nevada zugrunde liegt. Direkte Nachbarn von Lodestar auf dem Carlin-Trend sind Nevada Gold Mines und SSR Mining.
Das geologisch überraschendste Signal kommt aus der Tiefe von LSRC02: Ab 161,5 Metern stieß das Bohrloch auf 15,2 Meter einer polymetallischen Mineralisierung mit 0,37 g/t Gold, 16 g/t Silber, 0,40 % Zink und 0,27 % Blei in frischem Gestein, ein Mineralisierungstyp, der in der historischen Erkundung von Robbers Knob bislang nicht bekannt war. CEO Lowell Kamin kommentiert: "Diese Erstergebnisse bestätigen unser geologisches Modell und ein robustes Gold-Silber-System mit sowohl Massentonnage-Oxidmineralisierung als auch strukturell kontrollierten Hochgradzonen."
Zwölf Bohrlöcher warten noch auf Ergebnisse
Robbers Knob ist nur eines von vier Zielgebieten des Bohrprogramms. Für die verbleibenden zwölf Bohrlöcher an den Zielen Gomes, Black Diamond und Crown North stehen die Analyseergebnisse noch aus. Crown North zielt dabei auf die nördliche Verlängerung der Adelaide-Crown-Goldlagerstätte, die heute Nevada Gold Mines gehört. Dieses Projekt unterstreicht allein durch seine Nachbarschaft zu Lodestar das Potenzial des gesamten Gebiets.
Geophysikalische Daten aus einem DDIP- und Drohnen-Magnetik-Survey definieren zudem noch ungetestete Aufladbarkeitsanomalien westlich und nördlich der aktuellen Bohrungen, was klare Vektoren für Folgearbeiten liefert. Bei einer Marktkapitalisierung von unter vier Millionen CAD hat der Markt das, was diese Bohrungen zeigen, noch nicht ansatzweise eingepreist.