Die australische Öl- und Gasgesellschaft Calima Energy Ltd. (ASX: CE1, WKN: A2DWL4, ISIN: AU000000CE10) hat den erfolgreichen Verlauf der aktuell vorgenommenen Vertikalbohrung vermeldet. Die unter der Bezeichnung Calima Tommy A-54-C/94-G-09 bzw. Calima-1 laufende Bohrung drang in die Spitze der Montney-Formation bei einer Tiefe von 1.562 Metern ein, was innerhalb von vier Metern der vorhergehenden Prognose liegt.

Highlights

  • Erfolgreiche Bohrkerngewinnung von 230 Metern aus der Montney-Zielformation
  • Bohrkerne decken etwa 90% der Montney-Schichten ab
  • Erhöhte Gasmesswerte festgestellt – Blasen durch Gasausströmung beobachtet
  • Bohrkernanalyse im Labor bereits angelaufen
  • Bohraktivitäten liegen im Zeit- und Budgetplan

Die Kernbohrung begann bei 1.571 Metern mit einer Kerngewinnung bis auf 1.801 Metern. Die Schichtdicke der Montney-Formation liegt an der Bohrstelle bei 254 Metern, was so auch prognostiziert wurde und vergleichbar mit der Formation von angrenzenden Betreibern ist. Mit der Bohrung wurde 90% der Montney-Formation durchdrungen. Alle gewonnenen Bohrkerne wurden zur Aufbereitung und Analyse ins Labor verbracht.

Erwartungen übertroffen
Calimas Managing Director Alan Stein betonte im Rahmen der Presseerklärung vom 15.01.2019, dass die Kerngewinnung die Erwartungen übertraf und man wertvolle Erkenntnisse über das Montney-Reservoir erhalten würde. Man werde in den nächsten Tagen den tiefsten Punkt der Bohrung erreichen und dann Wireline-Protokolldaten sammeln. Diese Daten würden verwendet werden, um die Tiefen der beiden nachfolgenden Horizontalbohrungen zu bestätigen, die unmittelbar nach dem Abschluss der Vertikalbohrung beginnen sollen. Man werde Updates zum Verlauf der wichtigsten Stufen des aktuell laufenden Bohrprogramms bereitstellen.

Während der Kernbohrung wurden erhöhte Gasmesswerte festgestellt. Als die Bohrkerne an die Oberfläche gebracht wurden, konnten am Boden der Bohranlage Blasen durch Gasausströmung beobachtet werden. Dies liegt im Rahmen der Erwartungen und gilt als Indikator einer Hydrocarbon-Sättigung. Hinsichtlich der Messwerte waren insbesondere die der Hintergrundgase in den tieferen Montney-Schichten erhöht. Nähere Erkenntnisse hierzu sollen die Bohrkernanalysen im Labor sowie die Auswertung der Wireline-Protokolldaten, die in den nächsten Tagen gewonnen werden, einbringen.

In der weiteren Bohrplanung soll eine Zieltiefe von etwa 1.875 Meter erreicht werden, um dann mit der Wireline-Datensammlung zu starten. Die Daten werden zur Bestätigung der Tiefen der beiden Horizontalbohrungen verwendet, die sofort nach Abschluss der Vertikalbohrung anlaufen sollen.

Update der Ressourcenschätzung vorgesehen
Die Wireline-Daten und Bohrkernanalysen werden Erkenntnisse zur Stratigraphie und Gesteinszusammensetzung liefern, die zusammen mit den Ergebnissen aus den folgenden Testphasen die Ergiebigkeit von Calimas Montney-Formation präzisieren werden. Nach Abschluss der Bohrungen und Testphasen soll dann ein Update der Ressourcenschätzung erfolgen.

Calima Energy möchte nach Fertigstellung der in Kürze anstehenden Wireline-Datensammlung das nächste Update aus dem laufenden Montney-Bohrprogramm geben.