Das kanadische Öl- und Gasentwicklungsunternehmen Calima Energy  Ltd. (ASX: CE1; Frankfurt: R1Y; ISIN: AU000000APY1; WKN: A1XAZ7) besitzt in der Boomregion Montney in Westkanada eine mit über 35.000 ha riesige Landfläche. Diese liegt inmitten einer an Öl- und Gasvorkommen reichen Region. Die Förderquoten aller Betriebe könnten wesentlich gesteigert werden, aber man stößt an die Grenzen der Leistung der vorhandenen Pipeline und Infrastruktur. Jährliche Produktionssteigerungen von rd. 20% sind bald nicht mehr abzutransportieren.

Am 4. Juli 2018 teilt das Unternehmen mit, dass man eine strategische Untersuchung durchführte, die als Basis für eine Realisierung einer neuen Pipeline dienen sollte. Von einer derart erweiterten Infrastruktur würde natürlich auch Calima Energy profitieren. Die Studie ergab, wie nachstehend angeführt, wesentliche Erkenntnisse zu dieser Planung.

Betrachtet man die Standorte der Betriebe, sowie deren geplante Investments in den kommenden Jahren von rd. CAD 70 Mrd., so ist klar, dass die Infrastruktur den Investmentzielen angepasst werden muss.

Abb1: Standorte und Infrastruktur in der Region, Quelle: Calima Energy

Durch die reichhaltigen Vorkommen investieren viele Groß- und Mittelunternehmen in die Region, wie nachstehende Grafik verdeutlicht.

Abb2: Gewaltige Summen werden in den nächsten Jahren investiert, Quelle: Calima Energy

Mit diesen Summen könnte die Produktion um ca. 8,4 Mrd. Kubikfuß Gas pro Tag angehoben werden (eine Verdopplung der bisherigen Mengen), was positive kaufmännische Auswirkungen hätte. Der Grund dafür ist folgender. Derzeit wird Gas aus der Region mit einem Diskont von 60% gegenüber dem amerikanischen Preis verkauft. Die Region produziert alleine rd. 40% der gesamten kanadischen Förderung. Mit neuer und zu den Produktionsmengen passender Infrastruktur könnte der Diskont gesenkt werden. Eine Vorschauberechnung zeigt das Potential der Senkung des Diskonts auf.

Abb3: regressive Diskontvorschau der kommenden Jahre, Quelle: Calima Energy

Diese Zahlen muss man jedoch auch noch in Relation zu den Produktionsmengen und dem steigenden Bedarf setzen.

Abb4: Bedarfs- und Produktionsentwicklung, Quelle: Calima Energy

Hinzu kommt noch ein weiterer Vorteil, der in der Natur der Sache liegt. Das produzierte Gas kann als „Verdünner“ Schweröl zugesetzt werden, das damit problemloser transportiert werden kann.  Außer dem Energiewert hat Gas, wie man sieht, auch noch einen weiteren großen wirtschaftlichen Aspekt.

Dass all diese Maßnahmen auch für Calima Enery vorteilhaft wären, sieht auch der Vorstand Alan Stein: “Calima erreicht in Kürze den Punkt, an dem die ersten Pumplöcher gebohrt werden. Daher war es notwendig die Faktoren, die Preis und Markt beherrschen, zu untersuchen. Die Analyse zur Infrastrukturerweiterung bestätigt uns in der Meinung, dass diese Maßnahen einen sehr positiven Beitrag für die Region bedeuten können. Nicht nur für die Gaspreise, sondern auch für die Produzenten von Schweröl, die durch die Verdünnung durch Gas ihre Produkte zu wesentlich besseren Preisen verkaufen könnten. Mit solch einer positiven Vorschau schätzen wir uns glücklich das Calima Projekt in Richtung Produktion zu bringen.“

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