Die kanadische Entwicklungsgesellschaft für Öl- und Gasprojekte Calima Energy  Ltd. (ASX: CE1; Frankfurt: R1Y; ISIN: AU000000APY1; WKN: A1XAZ7) ist nicht nur bei seinem kanadischen Vorzeigeprojekt Montney auf einem dynamischen Weg, sondern besitzt auch weitere hoffnungsvolle Projekte für die Zukunft. Gestern teilte das Unternehmen mit, dass man auf ein weiteres aussichtsreiches Projekt in Westafrika, Namibia, setzt. Im südlichen Namibia erwarb man 56% Anteile an dem Explorationsareal (Block 28138) in der Größe von 5.433 km².

Abb1: Lage des Tiefseeprojektes vor Namibia, Quelle: Calima Energy

Calima Energy bemühte sich um dieses Projekt nicht nur, weil es als sehr aussichtsreich gilt, sondern, da auch Branchenriesen wie Exxon, Total, Tullow und weitere in den letzten 6 Monaten das Potential erkannt haben und sich ebenfalls vor der Westküste Namibias eingekauft haben. Für Calima ein zusätzlicher Vorteil ist, dass diese Gesellschaften in den kommenden 12 Monaten, an erster Front Shell, bereits zwei Pumpbohrungen durchführen werden. Das Areal von Shell grenzt südlich an das Gebiet von Calima Energy, wodurch deren Erfahrungen – sie liegen ja in der gleichen geologischen Formation – wesentliche Rückschlüsse für das Gebiet von Calima Energy zulassen. Gut erkennbar sind die Nachbarn Total und Shell in der oben angeführten Grafik.

Projektteilhaber und Aufgabenverteilung

Wie im Öl- und Gasgeschäft üblich, teilen sich mehrere Gesellschaften die Anteile am Projekt. Calima Energy ist als größter Anteilinhaber auch als operative Gesellschaft tätig. Weiters besitzen noch Targo Energy Pty Ltd. 20%,  Harmattan Energy 14% und NAMCOR 10%. Harmattan Energy jedoch ist eine Tochter der hinter Calima stehenden HAVOC Gruppe. Wodurch bei erfolgreicher Entwicklung ein Zugriff auf deren Anteile leichter machbar wäre.

Gemäß der getroffenen Vereinbarung hat Calima Energy nun in den kommenden 4 Jahren CAD 2 Mio. in die Erforschung zu stecken. Dies betrifft in erster Linie die Auswertung von 2D und 3D-Daten, sowie die Erstellung einer Vorschau für mögliche Fortsetzung. Die anderen Gesellschaftspartner sind in dieser Zeit zu keiner Übernahme von anteiligen Kosten verpflichtet.

Projektgrundlage

Das erfahrene Management von Calima Energy und HAVOC haben nicht blind auf das Pferd gesetzt, nur weil andere Größen sich ebenfalls in dieser aufstrebenden Region niedergelassen haben. Man kann auf einen riesigen Datenpool zugreifen, der die kommenden Arbeiten erleichtern wird. Seit über 10 Jahren wird in diesem Küstenabschnitt vor Namibia intensiv erkundet.

Abb2: Geologische Formation von Tingat1 im Schnitt, Quelle: Calima Energy

Das weiter nördlich gelegene, aber durchaus vergleichbare, Areal Tingat1 und Murombe1 von Galp, bei dem sich Exxon im Jänner 2018 eingekauft hat, zeigt große Vorräte von Gas und Leichtöl. Auch das ebenfalls im Norden liegende Feld Kuru von Tullow zeigte bei seiner Erkundung große Vorkommen an Gas.

Abb3: große Gasvorkommen auf dem Projekt Kuru im Querschnitt, Quelle: Calima Energy

Auch im Süden des Bassins und in unmittelbarer Nähe zum Calimaprojekt konnten 2 Pumpenbohrungen auf Moosehead1 und Kabeljou1 erfolgreich Ölvorkommen nachgewiesen werden. Nachfolgend auch zu diesem Gebiet ein geologischer Querschnitt.

Abb4: Geologieschnitt des Projektes Moosehead, Quelle: Calima Energy

Viele Ölaustritte wurden bereits in der Geschichte  über den Block von Calima Energy berichtet. Alle vorhandenen Daten, wie auch die kommenden Erkenntnisse des unmittelbaren Nachbarn Exxon gilt es nun mit der Zeit seitens Calima Energy auszuwerten und mit eigenen Überflugmessungen zu bestätigen, sowie einen Plan für weitere Arbeiten zu entwickeln.

Die Meinung des Vorstandes

Alan Stein, Vorstand von Calima Energy, zu diesem Neuerwerb: „ Wir sind überaus glücklich über dieses Entwicklungspotential, speziell, da die Branchengrößen seit etlichen Monaten verstärkt in diese Region investieren. Durch neue seismische Erkundungen können wir nun auf einem guten Level und zu äußerst moderaten Kapitalaufwendungen (CAD 2 Mio.) an diesem Boom der Region partizipieren. Die verfügbaren 4 Jahre für die Entwicklung des Projektes passen hervorragend in den Unternehmenszeitplan, der natürlich ein zügiges Voranschreiten unseres Hauptprojektes Montney in Kanada vorsieht. Ich darf wiederholen, dass wir auf Montney noch heuer zwei Pumenbohrungen durchführen werden.“

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